Sonntag, 19. April 2015

Wenn ein Außenseiter zur Fingerknarre greift

Hallihallo,

Iwan Rheon gehört wieder einmal zu dieser Sparte junger Nachwuchstalente, die so vielseitig wie sympathisch sind und irgendwie alles machen ohne den Zuschauer mit seiner ständigen Präsenz zu langweilen – was auch daran liegen könnte, dass der bislang noch 29jährige nur Sänger und Schauspieler in einem ist und nicht auch Schmuckdesign und Töpferei mit einer seltenen tibetischen Lehmsorte betreibt.

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Geboren wurde Iwan Rheon am 13. Mai 1985 in Carmathen im wunderschönen Wales. Wahrscheinlich „leidet“ Iwan am Thomas-Broder-Sangster-Syndrom da man ihm seine fast 30 Jährchen überhaupt nicht ansieht.
Seine Familie zog in die walisische Hauptstadt Cardiff als Iwan fünf Jahre alt war, wo er bis zu seinem 17. Lebensjahr die weiterführende Jungen-und Mädchenschule mit dem herzerwärmenden und zungenbrechenden Namen Ysgol Gyfun Gymraeg Glantaf. Danach zog es Iwan zur Schauspielerei und glücklicherweise wurde er auch früh während eines Kulturfestes entdeckt, sodass er in seiner Überzeugung bestätigt und nahm kurz darauf seine erste Rolle in einer walisischen Soap an. Seine Rolle als Macsen White legte er aber nach nur einem Jahr nieder, um an der LAMDA zu studieren. Seitdem geht es mit seiner Karriere steil bergauf.
2009 – 2011 war er Teil des Hauptcasts der wunderbar skurrilen Serie Misfits und ist seit 2013 eine der beliebtesten Figuren des bombastischen Serienepos Game of Thrones ( worüber euch Mara wohl mehr erzählen könnte, da ich wohl mit als Einzige diese Serie noch nie geguckt habe.).

Aber erst einmal genug von Iwans Schauspielkarriere. Nebenher baut sich der smarte Waliser nämlich ein Standbein als Sänger auf. Schon mit 15 war er der Leadsänger einer eher weniger erfolgreichen Punkband, jedoch gab er die Musik fürs Erste auf und konzentrierte sich mehr auf die Schauspielerei. Als dann der Erfolg kam, dachte er sich wohl : „ Hey da war doch noch was!“ und fing dann wieder an, eigene Texte zu schreiben und Saiten auf der Gitarre zu zupfen. Mittlerweile hat er schon sein viertes Album veröffentlicht und begeistert so seine Fans aufs Neue, von denen manche nicht einmal wussten, was für eine tolle Singstimme der sonst so brutale Schauspieler doch hat.
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Als Jugendlicher sang Iwan in einer Punkband, gab sie aber zugunsten seiner Schauspielkarriere auf. 2011 erschien sein erstes Album und auch in diesem Jahr erschien eins. Aus dem dritten, 2013 veröffentlichten Album stammt die gar nicht mehr so punkige, dafür aber liebliche Song >Bang! Bang!<. Das dazugehörige Musikvideo zu >Bang! Bang!<  zeigt zunächst eine sehr klischeehafte Szenerie. Junge trifft Mädchen in Club und verliebt sich. Was danach folgt ist vielleicht nicht so nullachtfünfzehn, da sich die Beiden à la Bonnie und Clyde mit Fingerpistolen Platz schaffen und dabei andere Besucher in Glitzerstaub verwandeln. Nett.












Iwan Rheon hat es raus, Gewalt mit seinem schnuckeligen 
"der – schüchterne – Junge – von – nebenan – Charme" zu verbinden wodurch 
> Bang! Bang!< unaufgeregt zeigt, was passiert, wenn man mit seinen Fingern eine Pistole formt, um sein Herzblatt zu beeindrucken ( oder was auch immer das zu bedeuten hat).

Der GEMA ist das Musikvideo wahrscheinlich viel
zu brutal, deshalb hier Iwan live!
( und als auf Vimeo >klick<)




liebst
Elli

Kommentare:

  1. Ich sah das zweite Bild und wollte grad' sagen: Heeeey, das ist der miese, sadistische Folterknecht! ... Dessen Namen ich jetzt auch nicht mehr so genau weiß. Habe ich lang nicht mehr geschaut. Es gibt einfach zu viele Menschen in dieser Serie!
    Aber den guten Thomas toppt einfach niemand im Bezug auf dieses Syndrom.
    Das Video ist in Deutschland übrigens nicht verfügbar, zumindest hier in dem Deutschland, wo ich bin, deswegen sehe ich leider wenig von den Pistolen, aber das Lied ist toll!

    Alles Liebe,
    Mara

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    1. Da können wir uns wiedereinmal recht herzlich bei der GEMA bedanken. Juhuu!!!
      Ach Mensch. Die ganze Zeit, als ich den Artikel geschrieben habe, ging das ohne Probleme.
      Das wird natürlich schnellstmöglich behoben. Ehrenwort!
      Trotzdem freue ich mich natürlich sehr, dass dir das Lied gefällt und muss dir bepflichten,
      dass in Sachen gute Gene Thomas Sangster niemand, also wirklich niemand etwas vormacht.

      liebst
      Elli

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