Montag, 16. März 2015

Himbeere Ahoi!

Hallihallo,


Vor schon so einiger Zeit habe ich hier zwei Cremes der dmschen Hausmarke Balea mit herrlichem Duft und zuckersüßem, zeitgeschichtlich abgestimmtem Döschen vorgestellt. Heute reiht sich hier ein neuer Schatz mit ein, den ich dank Lydias scharfen Adleraugen entdeckt und gleich gekauft habe.

Kostenpunkt: 1,25€
Die Pflegecreme in der >Sail away<-Version ist wie ihre duftigen Schwestern überall anwendbar und somit ideal für jede Hand – und/oder Reisetasche.(Aber auch irgendwo häuslich verwahrt fühlt sich das Döschen wohl.)
Von einer schönbusigen Matrosin geziert umschmeichelt sie dieses Mal den lieblichen Duft eines Himbeerstrauchs mit reifen Beeren. Sowohl Pflege als auch Duft sind langanhaltend, obwohl die Creme selbst schnell einzieht. Wundert euch also nicht, wenn mal voll Wonne in die Finger beißen möchte. Ich weiß wovon ich rede (Lydia kann sich einfach nicht zügeln) :D
Genug vom Kannibalismus, der durch die >Sail away<-Pflegecreme unter Umständen ausgelöst werden kann. Meiner Meinung nach, ist diese Version der Cremes von Balea vom Duft her wirklich unschlagbar. Ihre Vorgänger ziehen einen auch an, aber dieser zauberhafte Himbeerduft zieht einen aus. Wie ist sonst das Pin-up-Girl zur See zu erklären?
Wer also noch nicht genau weiß, was er für die nächste Bootspartie außer dem Rettungsring mitnehmen soll, dem sei diese Pflegecreme angeraten.

liebst
Elise

Sonntag, 15. März 2015

Drei Plumpbeutler und ein Fangirl

Hallihallo,

Die Stadt Liverpool scheint wohl Großbritanniens Keimzelle für musikalischen Erfolg zu sein, kommt die doch die Band mit den schönsten Pilzkopffrisuren des letzten Jahrhunderts aus dieser Stadt. Die Rede ist natürlich von den unnachahmlichen Beatles, die für viele junge Bands Idole darstellen, an deren Erfolg man anschließen will – insbesondere wenn man ebenso aus Liverpool kommt.

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Mittlerweile haben sich drei Jungs hervorgetan, die diesem Ziel schon recht nahe kommen. Wie Paul, John, Ringo und George haben auch Dan, Matthew und Tord einen Namen aus dem Tierreich gewählt. The Wombats sind eine der erfolgreichsten britischen Indiebands, die auch wirklich sehr sehr sehr independent angefangen haben. Dan Haggis und Matthew Murphy lernten sich noch zu Schulzeiten beim Kricket spielen und einem Nachwuchsband-Contest kennen, bei dem sich keine ihrer ehemaligen Combos hervortun kann. 2003 stößt Tord Øverland Knudsen während ihres gemeinsamen Studiums an der LIPA ( Liverpool Institute Of Performing) hinzu und aus dem Duo wird ein Trio, dass anfängt, ihre eigenen humorvoll schrulligen Texte zu schreiben und diese auf den Bühnen der Liverpooler Clubs einem oftmals recht irritiertem Publikum zu präsentieren.
Der große Wurf bleibt jedoch aus. Keine Plattenfirma interessiert sich für
The Wombats, weswegen die drei Jungs einfach ihr Glück selbst in die Hand nehmen und bereisen Norwegen, Kanada, China und Frankreich. Insbesondere in Peking sind die Besucher des Midi Music Festivals begeistert.
2007 starten die drei Jungs dann durch. In nur acht Monaten unterschreiben sie ihren Plattenvertrag, gehen erstmals auf eine richtige Tour, nehmen in nur drei Wochen ihr erstes Album > A Guide To Love, Loss And Desperation< auf und touren erneut. 2011 knüpfen sie mit >This Modern Glitch< an und schon in diesem Jahr erscheint ihr drittes Album > Glitterbug<, aus dem ich euch den wundervollen Song > Greek Tragedy< vorstellen werde, weil ich mich schon so auf das neue Album freue und euch davon nicht verschont lassen will und werde.


Wer The Wombats kennt, der weiß, dass die drei Jungs zu humorvollen, ironischen und zeitweise aber auch melancholischen Texten neigen, die nicht allzu ernst genommen werden wollen und dennoch eine Portion Hirnschmalz benötigen um verstanden zu werden. Der Song >Greek Tragedy< schließt sich hier nicht aus. So wird die Geschichte einer hoffnungslosen Beziehung mit einer griechischen Tragödie verglichen und die Liebenden werden zu den Hauptdarstellern des Stücks. Auch das Musikvideo zu >Greek Tragedy< befasst sich mit der alltäglichen Tragik, die ein junger weiblicher Fan durchlebt, der den Jungs besonders nahe sein möchte und nicht einsehen kann, dass auch sie ein Recht auf Privatsphäre haben.
The Wombats nehmen sich dem Thema „ Wenn Fangirling zu weit geht “ selbst an und inszenieren zugespitzt ihren eignen Tod. Dass die Karriere der drei Liverpooler jedoch nicht unter der Erde liegt beweisen sie mit diesem tragikomischen Schmuckstück.

















liebst
Elli


Samstag, 14. März 2015

Duschgezwitscher aus dem Blaubeerstrauch

Hallihallo,


Es macht wohl für einige mittlerweile den Anschein, dass ich mich von den Produkten der Marke treaclemoon ernähre oder mich zumindest darin freudig suhle wie ein Ferkel im feinsten Schlamm nach einem deftigen Regenguss. Immer wieder veröffentliche ich Artikel in den ich die duften Produkten der britischen Marke anpreise und schwärme wie eine Zwölfjährige von Justin Bieber, die in ihr Tagebuch lauter Herzchen kritzelt und diese zu allem Übel auch noch in Glitzer ertränkt. Langsam wird's echt nervig. Schon klar. Ich hab's ja jetzt auch selbst mitgekriegt. Aber ich kann doch auch nichts dafür, dass treaclemoon so tolle Lotions, Peelings und Duschgele herstellt. Das ist doch unfair. Insbesondere weil ich nicht mal Geld fürs Speichellecken bekomme und das obwohl ich mich sogar gut als Markenbotschafterin machen würde :D

Kostenpunkt: 3,95€
 Egal. Vergessen wir mal für einen winzigen Moment meine Abhängigkeit vom Sirupmond und kommen wir zur Produktvorstellung. Jedes mal wenn ich den Drogeriemarkt meines Vertrauens besuche, schleiche ich nämlich um die großen Duschlotions von treaclemoon herum, ohne eine davon zu kaufen. Irgendwie sind mir die Flaschen einfach viel zu groß und ich will nicht tausend und eine Duschprozedur mit ein und demselben Produkt abhalten, damit ich mir dann mal wieder eine neue Flasche kaufen kann. Natürlich mag/liebe/vergöttere ich die Düfte, aber so lange mit einem Produkt zu verbringen wäre für mich, wie man auch denglisch sagen würde einfach too much.
Eine wirklich sehr gute Alternative hat sich deshalb für mich eröffnet als ich die Duschzwerge von treaclemoon entdeckt habe. ( Die Bezeichnung >Duschzwerge< stand so auf dem Kassenbon und ich finde sie sehr passend.). Man erhält drei verschiedene Düfte, die jeweils unterschiedliche, verträumte Geschichten erzählen, für die ich treaclemoon so liebe. Da ich euch >the raspberry kiss< und >one ginger morning< an anderer Stelle bereits vorgestellt habe, wende ich mich diesmal dem neuen Duft >sweet blueberry memories< zu.


Wie der Produktname > sweet blueberry memories< es schon flüchtig vermuten lässt, duftet dieser Zwerg nach Blaubeere. Mit diesen Früchtchen verbinde ich seit Kindheitstagen Sommertage im Wald, die mein großer Bruder und ich mit dem Sammeln der Beerchen verbracht haben. Es landeten immer mehr Blaubeeren im Mund als in der Schale und selbst kleine Kratzer, die uns der Strauch zufügte, um seine Köstlichkeiten zu schützen, konnten uns nichts anhaben. Unsere Hände, unser gesamtes Gesicht und die einst so sauber blitzenden Kindersachen waren vollständig blau verschmiert und nicht selten waren wir so satt, dass die Bäuche schon kniffen. Trotzdem gehören diese Tage mit zu den schönsten in meiner Kindheit, einfach weil sie so fantastisch waren.


Eine ähnliche Geschichte erzählt auch der kleine Duschzwerg, was mich beim Kauf zum lächeln gebracht hat, weil man hier doch wieder erkennt, dass die Interssen von Kindern sich doch überall auf der Welt sehr ähneln. Naschen bis der Arzt kommt und ohne Rücksicht auf Verluste lautet die Devise!
Mal wieder konnte treaclemoon mich also leise säuselnd manipulieren und zum Kauf animieren, aber ehrlich gesagt finde ich das nicht mal so wirklich schlimm, schließlich ist das simpler Kapitalismus, der in diesem Fall unglaublich gut duftet. Zudem habe ich jetzt erstmal eine Armee von Duschzwergen im Bad zu stehen und muss euch deshalb fürs Erste nicht mehr mit Schwärmereien die Marke treaclemoon betreffend belästigen – jedenfalls bis das Bodyspray wieder erhältlich ist. Bis dahin also :D

liebst
Elli 

Montag, 9. März 2015

Schmirgelwunder vom Sirupmond

Hallihallo,

Womöglich haben einige unter euch schon festgestellt, dass ich ein großer Fan der britischen Marke treaclemoon bin. Meine Vorliebe teile ich mit der herzallerliebsten Lydia die sogar noch eifriger als ich ist, wenn es um die neusten Neuigkeiten in Sachen treaclemoon geht. So wusste sie schon vor mir, dass es ein neues Peeling der Wundermarke gibt, das ich jetzt vorstellen möchte.

Kostenpunkt: 2,95€
Bislang gibt es zwei Peelingvarianten. Eine Duftrichtung richtet sich an fruchtige Erdbeerliebhaber, die andere an aufgeweckte Ingweraffine. Ich habe mich für >one ginger morning< und daher für einen aufgeweckten Morgen samt Ingwerduft entschieden. Das Peeling hält qualitativ mit allen anderen treaclemoon-Produkten mit, auch wenn aussieht, als hätte man eine Kiwi kraftvoll und ohne Rücksicht auf Verluste in die Tube gestopft - was prinzipiell ja nicht einmal schlecht ist.
Das Peeling selbst ist sehr mild und rubbelt dank Jojobawachs sehr sanft überschüssige Hautschüppchen davon. Anwendbar ist es, wie mein Experiment beweist, auch im Gesicht, was mir sehr gut gefällt, da ich (auch wenn es durch die vielen Kosmetikartikel die ich hier veröffentliche nicht so aussieht) überquellende Badschränkchen nicht leiden kann.
Laut Hersteller ist das Produkt sowohl vegan als auch silikon-und parabenfrei. Anwenden kann man das Peeling bis zu 7mal die Woche, ohne dass die Haut dabei austrocknet, wie man es sonst manchmal bei Peelings bedauert.
Insgesamt also mal wieder ein gelunges Produkt, dass treaclemoon da gezaubert hat, das zusätzlich auch auf das kommende Bodyspray Lust macht, von dem mir Lydia neulich erzählt hat.

liebst
Elli 

Sonntag, 8. März 2015

Ist Fremdgehen doch irgendwie wundervoll?

Hallihallo,

Der größte Wunsch eines jeden Künstlers ist wohl, dass sein Werk zeitlos und somit unsterblich wird. Leider ist nicht jedem Kunstschaffenden dieses Glück vergönnt, was viele Gründe haben kann. Manche sogenannten Künstler erkennt man nicht zB. Frau Kim Kardashian, deren Hauptwerk bislang eine Sammlung ihrer "besten" Selfies im Buchformat, darstellt. Andere Künstler sind so gut wie unbekannt und landen daher in die Sparte Insidertipp anstatt auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Dennoch kommen einige Künstler dem Begriff "zeitlos" doch recht nahe. Auch, wenn sie noch gar nicht so lange existieren.


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Die Entstehungsgeschichte der Band SomeKindaWonderful stellt für Frontsänger Jordy Towers wohl Glück im Unglück dar. Erst Tage zuvor wurde er von seiner alten Band abgesägt. Was also tun?- dachte sich wohl Jordy und kam zu dem alles verändernden Entschluss, erstmal nach Hause in Olmsted Falls in Ohio zu fahren. Dort in einer kleinen Kneipe wird er tagsdrauf seine späteren Bandmitglieder Matt Gibson ( Gitarre) und Ben Shigel ( Schlagzeug) treffen. Da die Kneipe weitesgehend leergefegt ist, zupft Matt eine Melodie auf seiner Gitarre. Instinktiv summt Jordy mit und schon bevor sie sich überhaupt kennen, ist der Song >Reverse< geboren.

Der Song > Reverse< beschäftigt sich mit einem der wohl bekanntesten Trennungsgründe und beliebtesten Liebesliedthemen. Dem Fremdgehen. Anders jedoch als sonst, wird die Geschichte rückwärts und aus der Sicht des Fremdgehenden dargestellt. So stellt er auch klar, dass es zu sehr schmerzen würde, die Leidensgeschichte von Anfang an zu erzählen, er, sollte sich die Gelegenheit ergeben, es immer wieder tun würde. Dennoch möchte er das Herz seiner Geliebten zurückgewinnen und erhofft sich eine zweite Chance. Der Inhalt erscheint deswegen zunächst ein wenig unlogisch. Aber hat Liebe etwas mit Logik zu tun? Nichts. Richtig!
Das Video ist genauso verworren wie wunderschön gestaltet. Bilder vermischen sich und entstehen aus anderen neu. So schön hat das bis jetzt nur >Crazy< hinbekommen. Anschauen lohnt sich also auch.











In wiefern SomeKindaWonderful ihrem eigenen Anspruch gerecht wird und ihre Musik unsterblich wird, lässt sich noch nicht genau sagen, aber >Reverse< ist schon einmal ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung.
Leider kann ich euch erstmal nur eine Live-Version anbieten, aber per >klick< gelangt ihr auch zum offiziellen Musikvideo.





liebst
Elli 


Und was ist mit Tee?

Hallihallo,

Das richtige Geburtstagsgeschenk zu finden, kann wirklich schwer sein. Insbesondere, wenn der Beschenkte scheinbar entweder nichts so wirklich gut findet, oder eben alles auf einmal. Wahrscheinlich bin ich eher Nummer zwei was diese Angelegenheit angeht, deswegen habe ich mich auch sehr über meine Geschenke gefreut, die meine Kumpelinen Lydia und Pia ausgesucht haben. Beide haben nämlich, unabhängig voneinander, ein Produkt ausgewählt, dass mir sehr gefällt und hier und heute vorgestellt wird.

Kostenpunkt? Müsst ihr Lydi fragen oder Rossmann eigenständig besuchen :D

Es ist wirklich erstaunlich, wie entgegen mir doch dieses Schmuckstückchen kommt. Das > Duschgel & Shampoo< von Wellness & Beauty, hergestellt für die Dirk Rossmann GmbH 
( Herr Rossmann mag scheinbar das &-Zeichen), vereint gleich mehrere Eigenschaften, die ich sehr mag. Zum Einen ist es ein 2in1 Produkt und zum Anderen als Mini erhältlich. Außerdem ist der Mix aus Olivenöl und grünem Tee mir so unbekannt, dass es wieder verlockend ist und zum Ausprobieren förmlich einlädt.
Der Duft des Duschgels/Shampoos ist durch den herben grünen Tee etwas eigen, aber nicht schlecht. Es riecht halt, wie grüner Tee und ob man dieses Odeur gut findet, oder nicht, liegt wohl in der Nase des Betrachters. Ich für meinen Teil finde den Duft gar nicht mal so übel, da er mal eine gute Alternative zu all den süßlichen Chemiekeulen darstellt, die sonst so die Regale der Drogerien bevölkern. Das Ergebnis der Haarwäsche ist auch nicht übel. Durch das enthaltene Olivenöl glänzen der Schopf und der grüne Tee reinigt bis zur Wurzel. Zusammengefasst also ein tolles Produkt, das sich auch gut als Geburtsgeschenk eignet, wenn man eine neugierige Person im Freundeskreis besitzt, die 2in1 Produkte im Miniformat liebt.

Wer sich über den Titel wundert, hier die inspirierende Giotto-Werbung. Fragt mich bitte nicht, wie ich darauf gekommen bin. Ich weiß es ja selbst nicht.


liebst

Elli♥

Samstag, 7. März 2015

Geburtstagsgeschenk von vier Norwegerinnen

Hallihallo,

Dem Mainstream und Chartlisten unbekannte Gruppen müssen nicht sofort schlecht sein. Das ist wohl eine Feststellung, die jedem irgendwie bewusst ist. Wahrscheinlich hat jeder so einen Liebling, den sonst kaum einer kennt und den man vielleicht auch verschweigt, einfach weil man eh nur mit verdutzten Gesichter und einem Kommentar à la " aha...kenne ich jetzt nicht." rechnen kann.
Die norwegische Band Katzenjammer ist für mich so ein Beispiel. Die vier Mädels machen seit etwa 10 Jahren zusammen Musik und ich liebe fast die Hälfte der Zeit schon und dennoch sind sie eher unbekannt. 

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Zum Glück haben Katzenjammer dieses Jahr ihr drittes Album > Rockland< veröffentlicht und hatten deswegen einen Grund, auf Tour zu gehen und machten gestern auch einen Stopp in Berlin. Da meine Eltern mir noch ein Geburtstagsgeschenk schuldig waren, wurde kurzerhand und zu meiner Freude beschlossen, dass wir eben dieses Konzert besuchen. Es war kurz gesagt einfach nur ein Spetakel und ein wirklich gelungenes Geburtstagsgeschenk.




Dass Anne Marit Bergheim, Solveig Heilo, TuriJørgensen und Marianne Sveen gute Musik machen, wird schon erhörbar, wenn man sich ihre Alben kauft aber um zu erkennen dass die vier so zierlich erscheinenden Frauen so eine bombastische Show abliefern, muss man sie wirklich live erlebt haben. Es ist einfach unbeschreiblich, was für eine unglaubliche Kraft und Leidenschaft von der Bühne aufs Publikum ausgeht und erwidert wird. Alle vier sind absolute Ausnahmetalente, schließlich tauchen während eines Konzerts 20 verschiedene Instrumente auf, die von jedem Bandmitglied beherrscht werden. Insbesondere die Live-Auftritte werden dadruch wirklich ein Fest. >klick<




Darunter finden sich auch Raritäten, wie eine Mundharmonika, Mandoline, ein Glockenspiel oder eine Bass-Balaika, die vor Jahren während des gemeinsamen Studiums am Norwegischen Instiut für Bühne und Studio in Oslo im Fundus aufgetan wurde und mittlerweile zum Erkennungsmerkmal der Band und beliebten Merchandiseobjekt geworden ist. Ich selbst bin seit Freitag stolze Besitzerin einer Miniaturausgabe im Kettenformat und damit unheimlich glücklich. 
Hinzu kommt, dass ihr Stil kaum einordbar ist, da sich die Mädels immer wieder neu erfinden und zwischen Folk, Pop und Rock munter hin und her springen. Auch an ihren Texten erkennt, man wie breitgefächert und ungebunden Katzenjammer ist. So wird in >Amsterdam< zur Revolte aufgerufen, während Marianne in >Lady Grey< rührend von einer Alzheimerpatientin singt, die sie selbst vor 14 Jahren als Krankenschwester gepflegt hat. 

Für ihr neues Album sind die vier auch einzeln durch die Welt gereist und haben unglaubliche 83 Lieder zusammen getragen, von denen die 11 Besten ausgewählt wurden. Nebenbei sind drei von vier Katzenjammermädels Mama geworden und ziehen ihre Kinder auf eine charmante Weise sehr unaufgeregt auf.




Überhaupt, und das gefällt mir an Katzenjammer besonders gut, sind Marianne, Anne Marit, Solveig und Turid normale Frauen, die durch Talent und Leistung und nicht durch Höschenblitzer oder Twerkeinlagen überzeugen. Alle vier haben einen unterschiedlichen Charakter und Style, den sie sich nicht verbieten lassen und in komplett unterschiedlichen Outfits die Bühne betreten und dadurch trotzdem harmonieren. Anne Marit unterstrich diese einmalig verrückte wie liebenswerte Philosophie der Band einmal so: Es geht darum, neugierig und offen für alles zu sein. In dem Moment, in dem man aufhört neugierig zu sein, hört alles auf".
Und genau für diese Neugier liebe ich Katzenjammer einfach.




liebst
Elli

P.S: nicht nur ich war auf einem Konzert. Auch Sophie und Caro waren am Freitag aushäusig und haben Kraftklub gelauscht. Wie es da war, verrät euch vielleicht eine von ihnen.

Die ersten babysanften Punkte

Hallihallo,


Neulich hatte ich euch ja von einem überwältigen Erlebnis bei dm und meiner heldenhaften Beschaffung meiner PayBack-Karte erzählt und angedeutet, dass ich sofort dafür gesorgt habe, 2 Punkte auf mein Konto zu schaffen. Heute möchte ich euch zeigen, was ich mir da Schönes besorgt habe.
Kostenpunkt: 2,55€
Wer häufiger mein Geschreibsel liest, bemerkt, dass ich mir gerne Produkte aus der Babyabteilung kaufe und diese hier vorstelle. Auch diesmal kommt das Beautyprodukt aus dieser Nische, da sie mich immer wieder irgendwie beeindrucken und ich jedes Mal von ihrer Qualität überzeugt werde.
Da ich mal wieder eine neue Pflegecreme für mein Gesicht brauchte, konnte ich gut meine Vorliebe mit einem wichtigen kosmetischen Bedürfnis verbinden. Die >Gesichtscreme< von Hipp ist garantiert ohne Spuren von Möhrchenbrei aber dafür mit natürlichem Mandelöl. Mir gefiel sie auf Anhieb wirklich gut, zumal sie auch als Handcreme umfunktioniert werden kann und wirklich fantastisch nach Mandel duftet und schnell einzieht.


Zudem ist sie sehr sanft, was ich persönlich an Babyprodukten sehr schätze, da manche Kosmetika aus der Erwachsenenabteilung doch zu reizend für meine Haut sind, ohne mich jetzt mit meiner sensiblen Haut brüsten zu wollen. Es ist halt manchmal so und insbesondere im Gesicht mag ich es nicht unbedingt, wenn meine Haut ziept und brennt. Als Pflegecreme für an Neurodermitis leidender oder einfach zu Trockenheit neigender Haut eignet sich die >Gesichtscreme< von Hipp auch und kann anhand des Pumpspenders optimal dosiert werden. Das macht nicht nur die Kleinen froh und babyzart.

liebst
Elli

Dienstag, 3. März 2015

Pluspunkte der Volljährigkeit

Hallihallo,

Es gibt ja wirklich so einiges, was man mit Ablegen des 18. Lebensjahres so alles machen kann. Manch einer unterzeichnet blauäugig allerhand Verträge mit Investmentfirmen, andere schließen ebenso viele Versicherungen ab und wieder andere machen etwas recht Banales im Vergleich zu den zwei ersten Volljährigen. 


Zu dieser kleinen Gruppe gehöre ich. Mein erster Gang führte mich heute zum Drogeriemarkt meines Vertrauens dm und beantragte meine PayBack-Karte. Diese wurde dann sofort erstmals eingesetzt, aber dazu ein anderes Mal mehr. Jedenfalls habe ich schon genau 2 satte Punkte auf meinem Konto und bin glücklich wie die Made im Speck.
Ich weiß, dass es nicht von herausragender Leistung ist, sich einfach so eine Karte zu besorgen und dann Punkte zu sammeln, deren Sinn man natürlich auch in Frage stellen kann, aber ich freue mich einfach, jetzt bei jedem Einkauf bei dm meine Karte vorzeigen zu dürfen - egal ob es nun eine naive, vom Kapitalismus manipulierte Freude ist, oder nicht. 
Ich freue mich einfach eine PayBack-Karte ( mit einem mir unsinnigen Spiegel)  zu besitzen und werde wohl durch meine Leidenschaft für dm-Produkte mein Konto bald zum Überlaufen bringen. Mal sehen was ich als Dank für meine Kaufkraft bekomme. Ein Topfset aus Edelstahl? Ein Schminkkoffer von Daniela Katzenberger? 
Wer weiß.

liebst
Elli

Samstag, 28. Februar 2015

Dif-tor heh smusma

Hallihallo,
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Als wir gestern ausgelassen meinen Geburtstag feierten lief natürlich auch das Radio, denn eine Feier ohne Musik ist nun einmal keine richtige Feier. Zwischendurch kam eben auch immer mal wieder ein Nachrichtenbeitrag und plötzlich sagte der Sprecher, dass Leonard Nimoy gestorben sei. Ich musste erst mal kurz den Raum verlassen.
Ich weiß, dass sich alle Medienportale mit Informationen überschlagen werden und alle plötzlich Fans von Mr Spock sind und so mein Post auch als Trittbrettfahrer angesehen werden kann aber so ist es überhaupt nicht. Mir geht das nämlich wirklich an die Nieren und nicht an die Verkaufszahlen.
Ich habe Leonard Simon Nimoy geliebt und werde ihn immer lieben. Er war so ein wundervoller Schauspieler und eigentlich auch wieder ein Allroundtalent, schließlich war er auch ein begnadeteter Musiker, Regisseur, Filmproduzent  Fotograf und Dichter.
Wie so vielen anderen wird er mir aber als Mr Spock auf ewig in Erinnerung bleiben, schon weil er diese Rolle fast 47 Jahre in unterschiedlichen Filmen und Serien verkörpert hat. Er war einfach Mr Spock, hat sich aber nie darüber beschwerrt, wie es andere Schauspieler vielleicht tun, die nur auf eine Rolle abgestempelt sind. Er hat die Rolle ja selbst geliebt.
Leonard Nimoy war wirklich ein wunderbarer Mensch und zurecht einer meiner Lieblingsschauspieler, wenn nicht sogar mein absoluter Lieblingsschauspieler und ich werde ihn sehr vermissen. Einerseits bin ich sehr bedrückt, dass er ausgerechnet am 27. Februar verstorben ist, andererseits habe ich so die Möglichkeit, mich immer wieder an ihn erinnern zu können und ist auf eine traurige Art und Weise doch sehr schön und faszinierend.

Lebe lang und in Frieden
Leonard Nimoy
wo auch immer du jetzt bist.
(* 26. März 1931 - † 27. Februar 2015 )

Freitag, 27. Februar 2015

Jetzt wird das Mädel also auch noch 18?!

Hallihallo,


Vor genau achtzehn Jahren erblickte ein Mädchen in der Berliner Charité das Licht der Welt. Ihre Mutter sagt noch heute, dass ihre Tochter wie ein Püppchen ausgesehen hatte, so klein und zart war sie gewesen.
Aus dem kleinen Baby wurde bald ein kleines Mädchen, das zunächst mehr in einer eigenen Traumwelt als in der Realität lebte. Sie hatte große Schwierigkeiten mit dem Sprechen, weil sie anfänglich sehr still war und nur innerhalb ihrer Familie sich wirklich traute, zu sprechen. Auch war es keine Seltenheit, dass die Kleine ganz allein spielte oder auf einem Ameisenhügel in Gummistiefeln stand und dabei etwas murmelte und sich an den Fingern spielte.
Das kleine Mädchen dachte sich ständig neue Fantasiewelten aus, wurde dafür aber nie von ihren Eltern bestraft – im Gegenteil. Sie liebten ihre Tochter, so wie sie war und ermutigten sie immer wieder durch einfache Gespräche zum Reden zu animieren. Insbesondere der Vater des kleinen Mädchens wünschte sich immer von, dass sie ihm Gedichte und Lieder, die sie im Kindergarten gelernt hatte, vortragen sollte. So kam es auch, dass aus dem stillen Mädchen eine echte Quasselstrippe wurde, die seit jeher ein Lächeln auf den Lippen und ein Lachen im Herzen trägt, egal wie chaotisch ihr Leben auch manchmal sein mag.
Mittlerweile ist das Mädchen achtzehn Jahre alt. Für sie ist es unfassbar, dass sie schon seit achtzehn Jahren existieren soll und jetzt auf einmal mündig und erwachsen soll, weil sie per Gesetz volljährig ist. Das Mädchen hatte doch keine Ahnung, dass die Zeit doch so schnell vergehen kann, wo man doch ständig auf die Uhr guckt und die Kalenderblätter abreißt. Sie fühlt sich nicht erwachsen und weiß auch eigentlich gar nicht, wie sie sich fühlen soll, jetzt wo sie laut ihrer Geburtsurkunde erwachsen ist.
Das Mädchen weiß nicht, was noch Alles auf sie zu kommen wird und was die nächsten Jahre so bringen werden, schließlich kann sie ja noch nicht einmal sagen, was dieser Tag für sie bringen wird. Das Mädchen weiß nur, dass ihre ersten achtzehn Jahre hier auf dem blauen Planeten rückblickend schon einfach nur fantastisch waren.
Dieses Mädchen bin ich.

liebst
Elli


Donnerstag, 26. Februar 2015

Danke Taube, dass du mir den richtigen Stern gezeigt hast!

Hallihallo,

Büchereien sind wohl der Ort, der alle Menschen irgendwie vereint. Jedes Genre ist vertreten, jedes Thema liegt vor, jeder Autor bekommt einen Platz im Regal. Mir macht es großen Spaß, einfach mal durch eine Bücherei zu stöbern und dabei vielleicht einen kleinen Schatz zu finden – mag einem jetzt traurig erscheinen, ist es aber meines Erachtens nicht wirklich.
Vielleicht ist es schon aufgefallen, vielleicht auch nicht, aber ich kaufe mir gerne Bücher abseits der Spiegel-Bestsellerliste. Nicht, dass ich diese Liste blöd finde, überhaupt nicht, aber ich lasse mich eher vom Bauchgefühl und meinen Augen als von Verkaufszahlen und Auszeichnungen leiten. Auf einem neuen Streifzug habe ich letztens einen kleinen, verrohten Diamanten gefunden: >Pigeon English< von Stephen Kelman.

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Bevor ich zum Buch komme, stelle ich euch noch kurz den Autor vor. Geboren wurde Stephen Kelman an irgendeinem Tag im Jahre 1976 in Luton, einem damals heruntergekommenen Arbeiterviertel im Norden Londons, dass dem Jungen die denkbar schlechtesten Bedingungen zum Großwerden bot.
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Anstatt zu versumpfen, kämpfte Stephen für seinen Traum, ein Autor zu werden, den er im Alter von sechs in Angriff genommen hatte, nachdem Mark Twains >Die Abenteuer von Tom Sawyer< von ihm regelrecht eingesogen wurde. Er studierte zunächst Marketing an der Universität Bedfordshire, um sich anschließend als Lagerarbeiter, Altenpfleger und Verwaltungsgehilfe durch zu schlagen. Auch ein Drehbuch schrieb er, das jedoch keinen Anklang fand und in der Versenkung verschwand.
2000 dann die Wende. Ein schreckliches und doch so alltägliches Ereignis inspiriert Kelman zu seinem ersten Roman, der glatt zum Bestseller in Großbritannien avanciert, in 17 anderen Ländern publiziert wird


und insgesamt 10 Buchpreise erhält, dabei in Deutschland leider jedoch weitestgehend unbekannt bleibt. Der damals erstochene Damiolola Taylor gab ihm den entscheidenen Musenkuss für >Pigeon English<, einem Buch, dass bedrückend kalt die Missstände der britischen Migrationspolitik aufzeigt, dabei aber nie die Menschen aus den Augen verliert, die hinter dem Wort Migration stehen.



Harrison Opoku, im weiteren Verlauf nur Harri genannt, ist elf Jahre alt, lebt mit seiner Mutter und seiner älteren Schwester in einem Problemviertel von London und besitzt einen unglaublich rührenden Blick auf die Welt.
Er probiert sich durch alle Haribo-Sorten, außer die Weingummi-Babys, weil die seine Mutter, die als Hebamme tätig ist, traurig machen könnte. Er liebt es, schnell durch sein Viertel zu rennen und malt sich dafür die charakteristischen schwarzen Streifen auf seine Turnschuhe, damit sie aussehen, wie Adidas-Treter. Er spricht mit seiner Lieblingstaube und versucht sie anzulocken, um sie vor Krähen und jüngeren Kindern zu schützen, die schließlich schon mit Schraubenziehern alle Entenküken getötet haben. Auch wenn sich ihm nur denkbar schlecht Voraussetzungen gegeben sind, schafft er es doch, seine kleine Welt zusammen zu halten, wenn er sich vornimmt, immer abzuschließen und seine Familie zu beschützen, falls ein böser Mensch kommen sollte.


Als plötzlich auf offener Straße ein Junge erstochen wird, was ansonsten keinen weiter zu interessieren scheint und er die trauernde Mutter sieht, die sich schützend vor das Blut ihres Sohnes kniet, beschließt Harri selbst Nachforschungen aufzustellen, um den toten Jungen würdig zu verabschieden.
Unterstützt wird er dabei von seinem Freund Dean, der alle Krimiserien aus dem Fernsehen kennt und so mit Fachwissen punkten kann. Sie gehen alle Hinweisen nach, nutzen ausgeklügelte Verhörmethoden und ziehen Schlüsse, die nur echte Detektive ziehen können. Als sie „aus Spaß“ den Elftklässler und Kleinkriminellen Killa in den Kreis der Verdächtigen mit aufnehmen, ist ihnen nicht bewusst, wie gefährlich ihr kleines Spiel doch ist. Überhaupt nimmt Harri mit ganz anderen Augen wahr, als würde seine Kindheit die grausame Realität hinter einem bunten Tuch verschleiern, um den Jungen vor der Gewalt und Brutalität zu schätzen, die in seiner Gegend auf der Tagesordnung stehen.

So erkennt er auch nicht, dass der Mann seiner Tante Sonia, die sich aus Angst vor einer Ausweisung die Fingerkuppen am Herd anbrennt, ein Menschenhändler ist und versteht auch nicht, wieso Leute die Kirche einer anderen Religion beschädigen. Denn auch wenn Harri am laufenden Band Schimpfwörter und den Ausdruck „Ichschwör“ verwendet, wenn etwas unheimlich lustig ist, so versteht er doch eigentlich nicht, was so alles in seiner kleinen Welt passiert. Eigentlich ist er nämlich überfordert mit der neuen Situation und wünscht sich nach Ghana zurück, wo sein Vater mit Harri's kleiner Lieblingsschwester darauf wartet, endlich ausreisen zu können. Das einzig Sicherere in seiner Umgebung ist für ihn seine Lieblingstaube, da es Tauben überall auf der Welt gibt und seine Liebe in diesem Fall sogar auf Gegenseitigkeit beruht.


Diese vermeintlich normale Taube nimmt in > Pigeon English< nämlich eine besondere Rolle in Harri's Leben und der Gesamthandlung ein. Sie hat eine fast göttliche, höhergestellte Position inne und kritisiert die Brutalität der Menschheit, ohne dabei ihre Rolle als Harri's persönlicher, gefiederter Schutzengel zu missachten, der sie sich unglaublich liebevoll angenommen hat.
So rettet sie ihn aus so mancher brenzligen Situation und gibt ihm mit ihrer bloßen Anwesenheit ein Gefühl von Sicherheit. Einmal fragt Harri sie, ob die Taube für Gott arbeiten würde, worauf sie ihm keine Antwort gibt. Das ist im Endeffekt aber auch unwichtig, da sie trotzdem in seinen letzten Minuten bei ihm bleibt, als Harri dasselbe Schicksal erleidet wie Damiolola Taylor.

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Der Titel > Pigeon English< ist im ürbigen ein Wortspiel mit dem Begriff pidgin englisch, einer Sprachform, die hauptsächlich von Migranten als Übergangssprache genutzt wird, um sich untereinander mit anderen Migranten unterschiedlicher Herkunft zu verständigen. Die Pidgin-Sprachen rühren noch aus den Kolonialzeiten her und vereinen die Herrschersprache (bsp. Englisch, Portugiesisch aber auch Deutsch) und die Muttersprache der Kolonie. Die Herkunft des Wortes geht auf das englische Wort business, das in der Handelssprache der Chinesen als bigeon ausgesprochen wurde, um dann auf dem Seeweg nach Großbritannien als pigeon ( Taube) und schlussendlich als pidgin verstanden wurde.
Der Titel > Pigeon English< bezieht sich also auf den Mischsprache die in den Problemvierteln Londons von Migranten gesprochen wird, sich dabei ständig verändert und somit den Wangel der Gesellschaft und die Migrationspolitik thematisiert. Das pigeon im Titel steht dabei tatsächlich für die Taube, die seit jeher als Symbol für Migration, Toleranz und Frieden gilt.

liebst
Elli

P.S: Stephen Kelman hat in einem Interview einmal gesagt, dass er alle Figuren in >Pigeon English< liebt, da sie alle einzigartige Stimmen und Lebensgeister hätten, wodurch auch zu erklären ist, weshalb er keinerlei Kritik gegenüber einer der Figuren ausübt, sondern sie lediglich beobachtet.
Wieso ich euch das jetzt noch erzähle? Nun es gibt da eine Person, die Mara besonders liebt, obwohl sie keine Rolle für die Handlung spielt sondern eigentlich nur nervt und diese Person ist Connor Green. Das wollte ich nur noch niederschreiben, um vielleicht ein Lächeln auf Maras Lippen zu zaubern.

Connor Green for the win! 

Mittwoch, 25. Februar 2015

Miss Februar: Janet Gaynor

Hallihallo,

Anlässlich der Oscarverleihung am Sonntag wird heute eine bedeutsame Frau der Filmindustrie vorgestellt. Viele kennen die Frau, die den allerersten Oscar als beste weibliche Darstellerin bekam nicht, was natürlich nicht schlimm ist, schließlich kenne ich sie auch nicht persönlich, aber dennoch schützt Unwissenheit vor Strafe nicht und da jeder von uns mal bei Günther Jauch auf dem Stuhl sitzen kann und dann nach der Antwort sucht, bekommt man hier nun einen kleinen Einblick in das Leben der Janet Gaynor.
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Auf ihrer Geburtsurkunde vom 6. Oktober 1906 stand noch der Name Laura Augusta Gainer, den sie später in Janet Gaynor umschreiben ließ und erst durch diesen entscheidenen Schritt ihre Karriere ins Rollen brachte, weswegen Sie hier im weiteren Verlauf auch nur so genannt wird.
Die Familie Gainer lebte in Philadelphia. Ihr Vater war Maler und Amateurschauspieler, während ihre Mutter als Hausfrau und Mutter Janet und ihre Schwester Helen groß zog und sich um den Haushalt kümmerte. Als sich 1914 dann die Eltern trennten, zog die Mädelsbande unter der Leitung ihrer Mutter nach Chicago. Dort lernte Frau Mama Harry C. Jones kennen, den sie dann im Jahre 1922 heiratete und mit ihm und ihren beiden Mädchen nach Los Angeles zog. Janets neuer Stiefvater erkannte das Talent der Schwestern und ermutigte sie Schauspielerinnen zu werden, was letztendlich jedoch nur Janet schaffen sollte. Er war es auch, der Janet den Tipp gab, ihren Namen zu ändern, um professioneller zu wirken.
Von der Idee angefixt, beendete Janet ihre Schullaufbahn, wurde zunächst aber Stenographin und arbeitete zudem in einem Schuhgeschäft, in dem sie nur 18$ die Woche verdiente. Janet war aber keineswegs entmutigt, sondern hielt sich an ihr Motto: „ Gutes passiert denen, die warten können.“ 
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Allzu lange musste Miss Gaynor jedoch nicht warten, denn schon 1926, im zarten Alter von 20 Jahren, bekam sie ihre erste Rolle im Stummfilm > The Johnstown Flood<. Die Hollywoodbosse waren schlagartig verzückt von dem süßen Mädchen mit den Rehaugen, auf dass sie im selben Jahr noch 4 Filme abdrehte und sich somit schnellstens im Filmgeschäft etabliert hatte. Janets Rolle war meist die des unschuldigen, lieben Mädchens, dass dem Helden meist verfällt, dabei aber nicht zu stupdie rüber kommt. Bald hatte sie den Spitznamen „ World's Sweetheart“. Die 1,52m kleine Lolly wurde über Nacht zum Star des Stummfilmgenres und schaffte auch den Übergang zu den „Talkies“, den ersten Filmen in denen gesprochen und gesungen wurde.
 
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Als sie jedoch 1929 das Filmmusical > Sunny Side Up< anschaute,mit dem sie ihren größten Erfolg feierte, gefiel ihr ihre Stimme überhaupt nicht, weshalb sie anschließend Gesangsstunden nahm und an ihrer Stimme arbeitete. Dieser Schritt sollte sich ebenso auszahlen, denn im selben Jahr gewann sie ihren Oscar als beste weibliche Darstellerin. Da damals nur die Oscars vergeben wurde, es aber keine offizielle glamouröse Verleihung gab, ist Janet Gaynors Galakleid relativ verhalten und doch sehr sympatisch.
Ihr Privatleben war jedoch recht turbulent. Wie ihre Mutter hatte auch Janet viele wechselnde Partner, fand jedoch im Kostümdesigner Gilbert Adrian halt fand. Sie heiratete ihn 1939, bekam mit ihm einen Sohn ( mit Namen Robin) und beendete für ihn sogar ihre Filmkarriere, obwohl sie sogar im Gespräch für > Vom Winde verweht< stand. Ihre letzte Rolle nahm sie 18 Jahre später im Film >Bernadine< an, danach wurde es endgültig ruhig um Amerikas Schätzchen.
Zwei Jahre vor ihrem Tod am 4. September 1984, im Alter von 77 Jahren hatte Janet Gaynor einen schweren Autounfall, der ihr unter anderem elf Rippen brach und deren Spätfolgen sie von Jahr zu Jahr schwächten.
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In Erinnerung wird Janet Gaynor immer als die Schauspielerin bleiben, die bis 1986 die jüngste Oscarpreisträgrin überhaupt war und zudem wahrlich ein perfektes Beispiel für das Wunschprinzip „ vom Tellerwäscher zum Millionär“ ist. Janet Gaynor schaffte es mit unglaublich viel Talent und noch mehr Fleiß, auch als kleines, naives Mädchen die Zuschauer zu verzaubern, dabei aber nie ihre Rolle als starke, intelligente Frau zu vernachlässigen.


liebst

Elli