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Mittwoch, 19. August 2015

Hey Zuckerpuppe!

Hallihallo,

Habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt, wie euer Lieblingsessen aussehen würde, wenn es aus irgendeinem Grund plötzlich eine menschliche Gestalt annehmen würde? Nein? Komisch, wo man sich doch so etwas fragen könnte. Insbesondere kurz vor dem Einschlafen, auf dass man mit Sicherheit von einem Albtraum heimgesucht wird.
Zugeben, die Fragestellung ist wirklich etwas sehr komisch, aber irgendwie versuche ich mir halt selbst zu erklären, wie die polnische Künstlerin Meago auf die Idee für ihre Serie > Dollicious < gekommen ist, die ich zufällig beim Stöbern auf Deviantart gefunden habe und mit euch teilen möchte.

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Die Kollektion vereint zwei, nein sogar drei Sachen die ich sehr gerne mag: Manga, Mode und natürlich Essen! Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ein einfaches Stückchen Käse so verdammt cool aussehen kann. Die Outfits sehen so toll aus, dass man sich wirklich wünscht, es gäbe sie auch in echt. Ich liebe einfach, wie die 27jährige Magda die Gerichte, Getränke und Kleinigkeiten umgesetzt hat und dabei jedem Mädchen auch einen eigenen Charakter gegeben hat.

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So ist eine Wassermelone wohl eine Frohnatur, während die Schwarzwälder Kirschtorte eher ernst und nachdenklich erscheint. Hätte man das von seinem Essen erwartet? Ich denke nicht. Deswegen möchte ich euch auch nicht länger auf die Folter spannen und stelle euch eine Auswahl meiner persönlichen Lieblinge aus der zauberhaften >Dollicious<-Serie von Meago vor. Auf dass euch das Wasser im Mund zusammenlaufe!
Bier

Blaubeere

Käse

Cheesecake

Kakao

Zuckerwatte


Drachenfrucht

Earl Grey


Grüner Tee

Zitronentarte

Limonade

Schoko-Minz-Eis

Mojito

Pina Colada

Popcorn

Ramen

Rooibostee

Schwarzwälder Kirschtorte

Spaghetti mit Tomatensoße

Wassermelone

Weißer Tee






liebst

Elli♥

Montag, 2. Februar 2015

Mein modetastischer ALN: Die Französische Revolution

Hallihallo,

Die Französische Revolution ist sowohl gesellschaftlich, politisch als auch modetechnisch eine der bedeutsamsten und notwendigsten Etappe unserer Geschichte. Sie steht für Chaos, Krawall und Veränderung, erzeugt durch einen massiven Einschnitt in die
Gesellschaft und die völlige Veränderung alter Strukturen. Die Sehnsucht der Bauern und Bürger nach einer gerechten Gesellschaft ist genauso groß wie die Angst der Adligen und des Klerus vor der Guillotine.

Ausschnitt aus dem Bild: Triumph des Marat von Louis Leopold Boilly.
  
Mode ist immer ein Abbild der Gesellschaft und den Strömungen und Veränderungen, die auf sie einwirken. Ebenso wirkt auch die Gesellschaft auf die Mode ein und verändert diese nach den jeweiligen Einflüssen. Deshalb kann man Mode und Geschichte auch nicht voneinander trennen – auch nicht während der Französischen Revolution.
Modisch stellt die Französische Revolution nämlich einen bedeutenden Fortschritt dar, da hier zum ersten Mal Mode vom Bürgertum bestimmt wird und gleichzeitig – und das ist sogar noch viel wichtiger – ein Ausdruck von politischer Gesinnung wird.
Die durch den Adel vorgegebene Kleiderordnung wird mitsamt den abgetrennten Köpfen der edlen Damen verworfen und endgültig beseitigt.
Zeitgleich entwickelt sich eine Uniformität innerhalb der Mode, um eben seinem politischen Standpunkt zu entfalten und für andere erkennbar zu machen. Außerdem gibt eine Uniform neben Anonymität auch die Stärke der Verbundenheit und zeigt dem Individuum, dass er niemals einsam ist, da es jemanden gibt, der genauso denkt und handelt wie man selbst.
Zudem die Frauenmode viel praktischer und vom Schnitt her männlicher. Diese Veränderung ist durch die ersten Emanzipationsgedanken der Frauen und der vorübergehenden Gleichstellung der Demonstranten untereinander geschuldet, da auch die Frauen für ihr Vaterland kämpften und sich ihren männlichen Mitstreitern als ebenbürtig empfanden. Zudem halfen sie zunehmend hinter den verhärteten Fronten zwischen Revolutionären und den verstaubten Marionetten des Königs und mussten dementsprechend ihre Reifröcke ablegen, was sie auch mit Eifer taten.

Entwurf für eine Tracht in den französischen Nationalfarben inklusive Hut

Mit Zunahme der Uniformität nahm auch das Verlangen nach einer einheitlichen, patriotischen Tracht, für die es auch mehrere Entwürfe gab, die jedoch alle mit der Machtübernahme von Napoleon Bonaparte verworfen wurden.

Chemisenkleid von 1795

Was folgte war die Herrschaft des kleinen großen Mannes aus Korsika, der sein ganz eigenen Vorstellungen von Politik und Mode hatte und die Frauen zurück in die Antike beförderte. Aber dazu nächstes Mal.

liebst

Elli

Samstag, 17. Januar 2015

Mein modetastischer ALN: das frühe 18. Jahrhundert

Hallihallo,

In den letzten Atemzügen des vergangenen Jahres habe ich euch ja von meinem Anderen Leistungsnachweis ( kurz ALN) zwar selten aber doch beständig berichtet und auch vorgeschlagen, dass ich, obgleich zunächst von meiner Endnote entmutigt, euch trotzdem meine Ergebnisse vorstellen möchte, einfach weil es mir Spaß macht und mein Geschichtslehrer sich in dem Punkt echt gemittelfingert fühlen darf. Seine Einschätzung hat mich doch schwer enttäuscht und mir doch den entschiedenen Tritt gegeben, den ich brauchte, um für mich festzustellen, dass es eben Menschen gibt, die es wert sind und andere eben nicht.
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Da ich meine kleine, aber doch treue und kommunikative Leserschaft als sehr würdig empfinde, kommt hier also in den folgenden Wochen immer häppchenweise ein Einblick in die Entwicklung der „Europäischen Frauenmode im Wandel der Zeit“. Jahreszeitlich werde ich mich vom 18. Jahrhundert bis zum Jahre 1945 herantasten, vielleicht aber noch über die Zeit davor und danach und wahlweise auch über bedeutende Vorreiter in Sachen Mode berichten – sollte das jemanden interessieren. Außerdem werde ich oftmals die einzelnen Epochen aufspalten und euch bestimmte Modeströmungen explizit vorstellen.
Gut wir wollen weder Zeit noch die Nerven verlieren, weshalb ich jetzt mit gleich mal mit dem 18. Jahrhundert (bis kurz vor der Französischen Revolution) anfange.

Das war das Einstiegsbild meiner PowerPoint - Präsentation...hach...
Zunächst ist zu sagen, dass während der gesamten Zeit von mir immer die Mode des Adels und später dann der Oberschicht betrachte, da sich in den einfachen Kleidung der Bäuerinnen nie ein Unterschied erkennbar war, aus dem einfachen Grund, weil die Frauen der Unterschicht stets wichtigere, ja über lebenswichtigere Probleme hatten, als das richtige Ballkleid zu finden.
Das 18. Jahrhundert ist hauptsächlich geprägt vom Wechsel der höfischen zur bürgerlich geprägten Mode. Dieser Wechsel ist durch den Beginn der Aufklärung und die adelvernichtende Französische Revolution zu erklären, auf die wir später eingehen werden.
Die Liebeserklärung von Jean François de Troy

Anfang des Jahrhunderts, als noch nicht die gepuderten Köpfe rollten und noch der dritten Stand geknechtet werden konnte, gab es nur einen kleinen Schritt vom eher pomphaften Barock zum eher kleinteiligen, zierlichen Rokoko überging. Rein vom Schnitt und vom Stoffverbrauch ist diese Veränderung zunächst nicht auszumachen, dafür wurden die Kleider noch exquisiter und mit noch winzigeren Details geschmückt. So wurden dutzende Blümchen und Schleifchen an den Hofkleidern angebracht und auch die Frisuren und Kopfbedeckungen der Damen wurden diesem niedlichen Miniaturfaible angepasst. 
Einige der ersten Modezeichnungen zeigen beispielsweise Adlige mit Segelschiffen, die man sonst nur auf dem Wasser oder in Flaschen kennt, auf den weiß gepuderten Köpfen. 


Diese aufwendigen Kopfbedeckungen zusammen mit den überfrachteten Roben wogen schon eine ganze Menge. Dazu kamen noch Unterkleider, Reifröcke, abschnürende Korsetts, die eigentliche Perücke und allerlei andere Kinkerlitzchen, die einzig der Verschönerung der Frau dienten, dementsprechend aber keinesfalls an die fehlende Muskulatur und geringe Körpergröße der Trägerinnen angepasst waren.




Man muss sich vorstellen, dass eine Adlige am europäischen Hof nichts weiter war als Ehefrau und/ oder Mätresse. Diese Frauen hatten den ganzen Tag über nichts zu tun und waren mehr Zierde als Mensch. Um jedoch nicht den einzigen Inhalt ihres Lebens, den der Dekoration, zu verlieren, wurde sehr viel getrickst. Modisch entwickelte sich das Schäferkostüm zu einem Renner, obwohl ja keine der Damen jemals eine Weide betreten, geschweige denn eine Herde Schafe gehütet hätte. Der Schein der harmonischen Landidylle, die damals vor allem vom Adel heiß geliebt wurde, wurde jedoch gewahrt und nur darauf kam es an, weshalb aus das Schäferkostüm als Vorreiter der Trachtenmode gilt. Nicht anders gehandhabten es die Damen wenn es ums Thema Alter ging. Auch hier wurde mit der Realität gespielt.
Unterschiedliche Frisuren des frühen 18. Jahrhunderts
Man puderte sich absichtlich die Perücken und Haarteile weiß und grau, um durch vorgetäuschte Alterung das eigenen Alter zu vertuschen. So konnte man eine Zwanzigjährige von einer deutlich älteren Adligen anhand der Haartracht nicht unterscheiden. Ziemlich clever...
In den Perücken wurden nebenbei auch kleine Duftfläschen und ausgeklügelte Fallen integriert, zum Einen damit das falsche Haar schön duftete, hauptsächlich aber hatten sie aber die Aufgabe, Ungeziefer anzulocken und einzufangen, da man sich nicht unbedingt um Körperhygiene scherte, denkt man nur an die Gerüchte, dass man auch nach den glorreichen Zeiten des Sonnenkönigs überall seine Notdurft im Palast verrichten durfte, Ludwig (der XIV) selbst gerne dazu hinter die Vorhänge im Spiegelsaal ging.
Um auch die mangelnde Hygiene zu verdecken nutzten Männlein wie Weiblein kleine Schönheitsflecken in den unterschiedlichsten Formen, die dann mit heißen Wachs auf Pickel, Altersflecken oder einfach Hautunreinheiten geklebt wurden.

Allgemein kann man also festhalten, dass die Adlige des 18. Jahrhunderts ziemlich viel aushalten musste um von ihren männlichen Verehrern an geschmachtet zu werden. Man geht davon aus, dass der gesamte Putz, neudenglisch auch Outfit genannt, mindestens 20kg gewogen hat, den die Frauen allein weder an noch ausziehen konnte und über den gesamten Tag mit winzigen Absatzschuhe durch die Schlösser transportieren musste. Trotzdem empfand man diese Belastung der Gesundheit nicht als etwas Schlimmes, dass man hätte ändern müssen – nein die Frauen gingen sogar noch viel weiter.

Galakleidung von 1760
Korsetts wurden möglichst eng geschnürt, Körperformen dadurch stark formiert und Perücken nach ihrer Üppigkeit ausgesucht. Zudem gab es den kosmetischen Trend, sich den Saft der hochgiftigen Tollkirsche ins Auge träufeln zu lassen, da dadurch die Pupille geweitet werden konnte, gleichzeitig aber auch die überaus realistische Gefahr bestand, an einer Überdosis zu erblinden, die für viele Damen dann schlussendlich auch eintrat.
Madame Pompadour, die Mätresse Ludwig des XV, mit geweiteten Pupillen
Als sich die politischen Verhältnisse zuspitzen, folgt auf den Rokoko, der den Schein und das künstliche Geschaffenen liebt, bald ein krasser Umschwung zur bürgerlichen Mode der Französischen Revolution – der wir uns beim nächsten Mal widmen.

liebst
Elli

Samstag, 13. Dezember 2014

Mein modetastischer ALN: Die Präsentation Teil 2

Hallihallo,

Ich hatte euch ja schon am Montag euphorisch von meiner Präsentation erzählt, habe mich dann aber lange nicht dazu gemeldet, obwohl ich schon am Donnerstag abschließen konnte und meine Note erhalten habe.



Eigentlich lief es wirklich gut. Meine Mitschüler und insbesondere meine Mitschülerinnen haben mir auch dieses Mal vorgeschwärmt, wie interessant sie das Thema und die Umsetzung fanden. Dementsprechend hatte ich ein einigermaßen gutes Gefühl, als unser Lehrer den Unterricht beendet hat. Ich blieb noch eine Sekunde länger, um meine Note zu erfahren und zitterte vor Anspannung. Mein Geschichtslehrer war im Gegenzug ziemlich entspannt, wenn nicht sogar unterkühlt. Er sah nur von seinen Heften auf und fragte mich, ob ich jetzt noch explizit von ihm hören wolle, dass ich 13 Punkte bekommen habe.
Ich war schon geschockt, schließlich hatte ich mir mehr ausgerechnet. Gut, 13 Punkte sind eine 1- ( Minus) und somit keine schlechte Hausnummer und doch bin ich enttäuscht. Insbesondere die Gründe, weshalb ich keine 1+ ( Plus) bekommen habe sind für mich nicht ganz nachvollziehbar, auch wenn ich meinem Geschichtslehrer gesagt habe, dass alles in Ordnung wäre.

Zum Einen habe ich klar meine Präsentationszeit überschritten, was mir natürlich selbst bewusst ist, trotzdem hat mein Geschichtslehrer am Montag versichert, dass das überhaupt nicht schlimm wäre. Nicht schlimm bedeutet für mich, dass das nicht von Nachteil für meine Note ist, aber ok, da hatten wir dann wohl eine Meinungsverschiedenheit.
Zum Anderen waren meine verwendeten Folien schienbar so schlecht gestaltet, dass man die Schrift im Hintergrund nicht lesen konnte. Dieser Vorwurf kränkt mich am Meisten, weil ich wirklich massig Zeit und Mühe darauf verwendet habe, die Präsentation optimal zu gestalten. Ich war so stolz, sie fertig auf dem heimischen PC durch laufen zu lassen und da waren die Hintergründe noch perfekt gestaltet. Ich weiß nicht, ob es an meinem PC oder dem Whiteboard lag, dass die Folien scheinbar nicht perfekt angezeigt wurden, aber dieses Argument ist in meinen Augen pure Haarspalterei.Und dafür mir 13 Punkte zu verpassen ist mir unbegreiflich, insbesondere weil ich meinen Geschichtslehrer nicht so kleinlich eingeschätzt habe und er mich noch gelobt habe, weil er durch mich noch Dinge gelernt hat, die er zuvor nicht wusste und ich das überaus gutes Zeichen gewertet habe.

Ich habe jetzt nicht vor, meinen Geschichtslehrer zu kritisieren, an meiner Note kann ich schließlich nichts ändern und ich will deswegen es mir mit ihm nicht verbocken, weil er ansonsten wirklich ein toller Lehrer ist. Ich möchte nur auf eine Sache hinweisen, die nicht nur ihm, sondern allgemein vielen Lehrern an meiner und vielleicht auch an eurer Schule unterläuft. Viele Lehrer bewerten, meiner Meinung nach, absolut subjektiv. Wenn sie dich mögen, kein Problem, dann kommst du gut durchs Leben, wenn nicht, tja, darfst du vielleicht nicht studieren, was du möchtest, weil dein Notenschnitt, nicht den Anforderungen entspricht und das ist absolut unfair und widerlich. Dann kommt noch immer dieser hundsgemeine Spruch: " Ich habe mein Abitur ja schon." oder auch: " An deiner Stelle würde ich mich mehr anstrengen" oder dann in der Abschlussklasse sehr beliebt: " Die Zwölftklässler arbeiten gar nicht richtig mit.". 
Ja wieso wohl?
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Wir haben euch durchschaut. Wir wissen, dass wir so viel lernen können wie wir wollen und ihr uns eh nur danach bewertet, ob ihr gerade eure Tage habt, oder eben nicht, wobei ich nicht weiß, was besser ist und es auch nicht herausfinden möchte. Wir wissen, dass euch beim Vergeben von schlechten Zensuren einer abgeht und wäre es nicht höchst unpassend, würdet ihr euch bei der Notenvergabe mitten im Klassenzimmer hemmungslos zur Selbstbefriedigung übergehen, während ein Schüler mit gebrochener Stimme die Noten im Klassenbuch herunterrattert. Das hört sich heftig an, ist es auch, aber wie sollen wir uns sonst unsere Mitarbeits - und Vortragsnoten erklären, die eigentlich nach fachlicher Richtigkeit und nicht nach Beliebtheitsskala errechnet werden sollten.
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So ich musste mich einfach mal auskotzen, bitte verachtet mich nicht dafür. Ich bin auch nicht wegen meiner 13 Punkte angefressen, sondern wegen der Argumentation und einiger Beispiele aus meinem Freundeskreis, die Noten erhalten, die weder gerechtfertigt noch angemessen sind und das Leben dieser Leute wirklich drastisch einschneiden können, da sie nicht das Potenzial und die wirklichen Leistungen darlegen, sondern nur die Laune und Unfähigkeit ihrer Lehrer widerspiegeln. 
Das musste einfach mal raus, schließlich geht es um unser Abitur - um unser Leben.
Ich werde trotzdem meine Ergebnisse präsentieren, weil fachlich schließlich keine Fehler vorliegen, ich mir nur halt mehr Mühe mit dem kreativen Aspekt und meinem verhunzten Charakter geben muss. Wer mag schon verspinnerte, gutgelaunte Individuen, wenn er auch einen trägen, lustlosen Brei haben kann, an dem man sich nach Herzenslust abreagieren kann.

liebst
Elli

Montag, 8. Dezember 2014

Mein modetastischer ALN: Die Präsentation - Teil 1....

Hallihallo,

Ich konnte letzte Nacht nicht einschlafen. Ich konnte heute früh nichts essen. Ich hatte einen Puls, der eher einem Presslufthammer als einem Herzschlag ähnelte. Hätte ich mich nicht so unter Kontrolle gehabt, hätte ich mir wahrscheinlich in die Hosen gemacht.
Ich war noch nie in meinem Leben so aufgeregt wie heute.
 
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Heute durfte ich meinen Anderen Leistungsnachweis vorstellen und eigentlich fallen mir Präsentationen wirklich leicht. Ich kann gut reden und Dinge verdeutlichen, das sagen auch meine Freunde ( nicht dass ihr denkt ich wäre hier auf einem Egotrip), aber heute war es einfach anders.
Mein Thema war und ist ja, die Europäische Frauenmode im Wandel der Zeit, wobei meine Zeiteinteilung vom 18. Jahrhundert bis zum Jahre 1945 gespannt ist. Mir macht das Thema wirklich großen Spaß und die Recherche war einfach nur toll. Der Zusammenhang zwischen Mode und Geschichte ist so simpel wie atemberaubend. Alles hängt zusammen, man kann das Eine nicht ohne das Andere erklären.
In meinem Geschichtskurs müssten die geschichtlichen Daten sitzen, schließlich sind wir eine erweiterter Kurs, bei dem Fachwissen einfach vorausgesetzt wird, dementsprechend habe ich mir keine Sorgen gemacht, dass man nicht versteht, in welcher Epoche man sich befindet. Meine größte Angst war es, das mein männerdominierter Kurs einfach kein Interesse an Frauenmode hat und mir das dementsprechend zeigt. Zudem war ich mir nicht sicher, ob ich die modetechnischen Ausdrücke auch richtig einsetzen und für den Laien übersetzen kann. Die Wenigsten wissen nämlich, was ein >Cul< ist. ( Das ist ein Popolster, das eben genutzt wurde, um das Popöchen ein wenig anzuheben und zu polstern)


Erstaunlicherweise und dafür bin ich besonders den Jungs dankbar, haben meine Mitschüler interessiert zuhgehört und begierig Fragen gestellt. Es macht einfach unglaublichen Spaß, so mit seinen Mitschülern im Dialog zu stehen, dass sie eben noch weiter nachforschen wollen, weil ein Thema ihnen so gut gefällt. Meine Angst hat sich also nicht bestätigt, alle waren artig und fair.
 
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Ein Miniproblem habe ich dann aber doch. Ich habe maßlos meine Zeit überzogen und muss eigentlich noch die Zeitspanne von den Goldenen Zwanzigern bis Ende des Zweiten Weltkrieges präsentieren. Ich bin fast in Ohnmacht gefallen, als mein Geschichtslehrer gesagt hat, ich hätte nur noch eine Minute Zeit. Zum Glück meinte er dann aber, dass ich in der nächsten Geschichtsstunde noch Zeit bekomme.
Jetzt, wo die erste Angst von mir geflogen ist und ich weiß, dass meine Mitschüler neugierig auf das Thema eingehen und viele, viele, viele Fragen stellen ( weshalb ich vielleicht so überzogen habe), habe ich keine großen Zweifel, dass ich den Rest nicht auch noch schaffe. Ich warte schon jetzt gespannt auf Donnerstag. Wünscht mir Glück! :3

Ich hatte ja schon verkündet/angeboten/gedroht nach erfolgreichem Abschluss meiner Präsentation hier immer mal wieder einige Epochen darzustellen. Habt ihr dazu Lust? Habt ihr selber modische Fragen? Nur her damit!

liebst
Elli




Dienstag, 25. November 2014

Mein modetastischer ALN: im Bearbeitungsmodus

Hallihallo

Vor einiger Zeit, sprich im Mai diesen Jahres, habe ich schon einmal über meinen ALN berichtet. Danach ist es zugegen ziemlich ruhig, was nicht bedeutet, dass ich nicht daran gearbeitet habe. Ich möchte nur nicht übereifrig irgendwelche Informationen euch vorwerfen, die noch nicht geprüft und von meinem Geschichtslehrer abgenommen worden sind. 
Außerdem wollte ich, wenn's genehm ist, hier meine Ergebnisse häppchenweise präsentieren und nicht euch alles auf einmal vor die Füße klatschen. Die Recherche war für mich schon streckenweise recht verwirrend, wie soll es da erst bei euch, die ihr ja größtenfalls nicht in der Materie erst laufen? Nein, das kann und will ich euch nicht antun. Aber ich möchte euch über meinen heutigen Arbeitstag berichten.

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Also, eigentlich bin ich mit derben, tödlichen Kopfschmerzen aufgewacht, weshalb ich auch nicht zu Schule konnte. Damit aber nicht gleich lauter Mitleidsbekundungen aufschwallen, kann ich euch versichern, dass es die Tage zuvor noch viel viel schlimmer war. Aber egal, es geht jetzt nicht um meine Wehwehchen. Nach einem kurzen Frühstück habe ich mich trotzdem an die Präsentation meines ALNs gesetzt, wo mir dann aufgefallen ist, dass ich noch gar nicht alle Bilder beisammen habe, die ich gerne zeigen würde. Blöderweise gibt es diese Bilder aus unerfindlichen Gründen nicht im Internet, weshalb ich sie alle schön einscannen durfte. Was soll ich sagen, ich habe 2 (!) Stunden damit verbracht, alle Bilder einzuscannen und mein Scanner/Drucker/Kopierer/Hybriddings ist schon recht schnell. Und da war auch keine heiße Ische wie in der Deezer-Werbung.

Weitere 1 1/2 Stunden saß ich dann da und habe meine Bilder zugeschnitten, etikettiert und in die richtigen Ordner gepackt. Es hat keinen und ich sage es nochmal ausdrücklich keinen Spaß gemacht....
Aber jetzt hab ich meine Bilder und ich habe bis jetzt an meiner Präsentation gesessen und sie ist endlich fertig. Juhuuu!!!!
Hier ein kleines Appetithäppchen. Mehr vielleicht später.


ein ganz kleines bisschen stolz bin ich schon :3

liebst
Elli

Donnerstag, 21. August 2014

Confetti und Chanel

Hallihallo,

Heute meine Lieblinge, ist einer der wohl schönsten Feiertage die das Jahr zu bieten hat, denn heute feiern wir den Welttag der Mode.  Der Tag wurde ins Leben gerufen um sowohl die Herrlichkeit, die Seele, die Schönheit als auch die Kunst der Mode gebührend zu huldigen.
Also feiert schön diesen wunderbaren Ehrentag aller Designer, Schneider und Menschen, für die Mode nicht nur bearbeiteter Stoff, sondern eine Lebenseinstellung ist. 

liebst
Elli



Donnerstag, 15. Mai 2014

Mein modetastischer ALN! - allererste, vorsichtige Schritte





Hallihallo,

Einige werden bestimmt gleich aufstöhnen und seufzen. Bitte jetzt nicht wegklicken, so schlimm wird es nicht. Versprochen.

Also ich habe mir überlegt, dass ich ab jetzt immer mal wieder über meinen 

Anderen Leistungs Nachweis 
stellt euch das jetzt bitte mit Leuchtschrift und Feuerwerk vor ;D 

( oder cool ALN) berichten werde.
Was ist überhaupt so ein ALN, werden jetzt vielleicht denken. Also ein ALN ist so etwas wie eine Facharbeit, nur für angehende Abiturienten. Der Sinn des Ganzen ist, dass die Schüler ein Gefühl für das wissenschaftliche Arbeiten bekommen und ihren faulen Hintern zum Lernen bewegen.
Ich bin mit meinen ALN überaus zufrieden, da ich über in Geschichte zu meinem Lieblingsthema schreiben darf. Es hat ein wenig Überredungskunst gekostet, aber ich darf glücklicherweise über ein, für mich, total cooles Thema schreiben:


> Frauenmode im Wandel der Zeit. Ein Überblick vom 18 Jh bis 1945<


Hört sich doch schon toll an :D
Jedenfalls möchte ich darüber schreiben, um mit euch die wunderbare Welt der Mode zu erforschen und zu erklären wie Geschichte mit Mode verknüpft ist. Ich habe es schon ein wenig in Epochen gegliedert und werde dann jeweils den Historischen Hintergrund der Epoche erläutern und die Auswirkungen auf die Mode. Außerdem möchte ich auch bedeutende Personen der Modegeschichte und auch wichtige kosmetisches Errungenschaften vorstellen.
Ich will dann auch hier meine Arbeitsergebnisse veröffentlichen, da es mich anspornt, weiter zu arbeiten, wenn ich weiß, dass ich es auch hier präsentieren darf. Ich hoffe natürlich auf positive Kommentare und freue mich auch über Kritik.


So, was kann ich also schon sagen? 

Ich habe schon einmal eine Gliederung und eine Einleitung geschrieben, die ich heute bei meinem Geschichtslehrer eingereicht habe. Der guckt sich das dann an und ist hoffentlich begeistert
Zudem habe ich schon ein paar Ideen für die Präsentation im nächsten Jahr, wo ich meine Arbeit vorstellen und verteidigen werde. Die sind aber noch ein wenig spacig und ich muss das wirklich überdenken, bevor ich hier von was schwärme, was ich dann doch nicht verwirkliche.
 Guti das wars bis hierhin.Ich hoffe ihr freut euch auch so sehr wie ich. Wenn nicht, schreibe ich halt nur für mich - und meinen Geschichtslehrer, falls er den Blog mal finden sollte.

liebst
Elli