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Montag, 22. August 2016

ADLEÖ: Der wirklich letzte Tag

Hallihallo,


Wie bereits am letzten Freitag angekündigt, war heute mein wirklich letzter Arbeitstag in der Oberförsterei. Ab jetzt habe ich Urlaub und mein Freiwilliges Ökologisches Jahr ist somit offiziell (?) beendet. Ab jetzt beginnt ein neuer Abschnitt, während ein anderer abgeschlossen wird. Es fühlt sich ziemlich komisch an und ich weiß nicht so recht, was ich schreiben soll.

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Früh morgens gings nochmal mit meinen Kollegen in den Wald. Nur mein Vorarbeiter wusste anscheinend, dass heute mein letzter Tag war, weshalb mein Lieblingskollege einen ziemlichen Schock erlitt, als er davon erfuhr. Das tat mir irgendwie leid, aber ich konnte nichts tun. Schließlich kann ich ja nicht all meine Zukunftspläne sausen lassen, nur weil mein Lieblingskollege eine grausame Welpenaugenattacke auf mich startet. Aber er wird es schon verstehen und irgendwann verdauen.
Nachmittags saßen wir noch bei Kaffee und ( von mir mit viel Liebe eigenhändig ) gebackenen Kuchen zusammen und ich habe ein kleines Abschiedsgeschenk bekommen, über das ich mich riesig gefreut habe, da es ein Buch über Edelsteine war, das schon ewig in der Oberförsterei rum lag und ebenso lange mein Interesse geweckt hatte. Darüber und über die liebevolle Behandlung meiner Kollegen hat mich so gerührt, dass ich weinen musste. Und ich schäme mich überhaupt nicht dafür, weil es sich richtig angefühlt hat!
Als ich zum letzten Mal aus der Tür der Oberförsterei schritt war das ein extrem surreales Gefühl. Als hätte sich eine Tür, bis auf einen kleinen Spalt, der von einer Babybuche offen gehalten wird, geschlossen und gleichzeitig ein Tor zu einer Welt im Nebel geöffnet. Mal sehen, ob ich eine gute Taschenlampe finde.
Ich hoffe, dass meine Erfahrungsberichte zum Thema FÖJ jemandem helfen, oder wenigstens unterhalten, haben. Für mich war es die beste Entscheidung - und für meine Umwelt wohl auch. Ich habe dadurch noch eine ganz andere Sicht auf den Wald und seine Bewohner und Diener erhalten und fühle mich ihm nun näher als zuvor. Hört sich komisch an, ist aber so.

liebst

Ellie♥

Freitag, 19. August 2016

ADLEÖ: Danke, mein alter Kranich

Hallihallo,

Eigentlich ist es schon Wahnsinn, wie schnell doch die Zeit vergehen kann. Kaum fängt ein Jahr an, so ist es auch schon um. Anfang September letzten Jahres hätte ich nie gedacht, dass ich so viel in einem Jahr erleben, so viele tolle Leute kennen lernen und so viele Babybäumchen pflanzen werde.

Über Einiges habe ich sogar schon geschrieben, da ich meine Erlebnisse auch mit euch teilen wollte. Natürlich sind aber diese Erlebnisse die " Highlights ", die den Alltag ein wenig auflockern. Insbesondere seit Mai diesen Jahres sitze ich die meiste Zeit im Waldmuseum – welches ich heute zum letzten Mal betreuen durfte.

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Die Tage im Waldmuseum waren höchst unterschiedlich. Einige waren außergewöhnlich, einige nervenaufreibend und manche ziemlich langweilig. Irgendwie war es aber immer schön. Zum Einen, weil das Museum selbst mich immer auf Trab gehalten hat, da ja Staub und Schmutz ein wunderbar nachwachsende Rohstoffe sind, zum Anderen aber, weil es immer wieder herzerwärmend ist, wenn ein Kinderlachen das Museum erfüllt.
Ich weiß nicht einmal, ob ich traurig bin, dass Waldmuseum nicht mehr betreuen zu dürfen. Wahrscheinlich kommt diese Einsicht erst später. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass es nicht wirklich mein allerletzter Arbeitstag ist. Der ist nämlich erst am Montag. Daher kommt noch nicht wirklich dieses traurige Gefühl des Abschieds auf.
Vermissen werde ich das Waldmuseum aber natürlich trotzdem. Schon jeden Morgen mit dem Rad die unendlichen Kilometer zu fahren fehlt mir ein wenig. Wohl eine Sache der Gewohnheit.
Ich tröste mich einfach mit dem Gedanken, dass das Waldmuseum nicht aus der Welt ist und ich es jederzeit ( vorausgesetzt natürlich es ist geöffnet) besuchen kann.

liebst
Ellie♥

Donnerstag, 11. August 2016

ADLEÖ: Otter? Biber? Whatever!

Hallihallo,


Es folgt ein kleiner Bericht über meinen Alltag im Waldmuseum. Bevor ich anfange mich zu wundern und zu ärgern, eine kleine Erklärung vorneweg. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es wenn Menschen neugierig bleiben und sich weiterbilden. Ich bin der Meinung, dass man nie auslernt und man nichts weiß, wenn man denkt, dass man alles weiß. Aber manchmal liegen Neugierde und schlichte Unwissenheit einfach viel zu dicht bei einander.

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Ein Museum ist ein Ort des Wissens, des Entdeckens und natürlich der Fragen. Fragen sind unerlässlich für das Wachstum unserer grauen Zellen. Ich finde es am spannendsten, wenn man sich seine Fragen selbst beantworten kann. Mit offenen Augen und Ohren durch die Weltgeschichte zu gehen und zu einem laufenden Schwamm zu werden kann unglaublich viel Spaß machen. Ich will damit nicht sagen, dass ich klüger bin als jedes Menschenkind, das je auf unserer Erde wandelte, aber mir ist aufgefallen, dass es für einige Leute weniger interessant ist, ihr Wissen zu erweitern.
Insbesondere durch meinen Dienst im Museum konnte ich einen guten Einblick in so manches Hirn einiger meiner Gäste bekommen. Frei nach dem ( von Marc-Uwe Kling ersonnenen) Motto: „ lieber fünf Mal nachgefragt, als einmal nachgedacht.“, trudeln einige Leute bei mir ein, die mich tausend Dinge fragen, die eindeutig und gut lesbar irgendwo im Museum zu finden sind.

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Vielleicht liegt es auch an mir und ich bin die Abnorme, aber wenn ein erwachsener Mensch einen Biber nicht von einem Fischotter unterscheiden kann oder mich hysterisch fragt, was denn da für ein schwarz-weißes Tier im Schaukasten steht ( Spoiler: es handelt sich dabei um einen Dachs), dann macht mich das irgendwie doch wütend.
Wahrscheinlich ist es schwer nachzuvollziehen. Wahrscheinlich ist es wohl in Zeiten des Internets normal geworden, einfach das Hirn aus und das Smartphone anzuschalten aber schön ist das nicht. Jedenfalls für mich nicht. Es ist ja in Ordnung, wenn man Fragen stellt. Keine Frage. Aber wenn man aus einem Museum nicht schlauer rausgeht, als man reingegangen ist, läuft doch irgendwas gehörig schief. Oder nicht?

liebst
Ellie♥

Freitag, 15. Juli 2016

ADLEÖ: Wandern und Popeln

Hallihallo,


Schon früher habe ich mich gewundert und auch sehr gefreut, wie klein doch die Welt sein kann > klick <. Jeden Tag müssten wir eigentlich den Visionären der Mobilität dafür danken, dass wir so schnell von A nach B kommen können und so die Erde kleiner und heimeliger machen. Sogar in meinem kleinen Museum mitten im Wald habe ich manchmal das Vergnügen, den Nutzen der Globalisierung zu spüren.

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Die meisten meiner Gäste im Waldmuseum stammen aus dem Umkreis, aber natürlich finden auch Urlauber aus ganz Deutschland ihren Weg hierher – oder eben aus Australien.
Ja die Welt ist ein Dorf und als ich an diesem Morgen die heiligen Hallen der Waldpädagogik öffnete, konnte ich nicht ahnen, wer mich besuchen würde. Es war eine Familie, die in meinem Herzen einen besonderen Platz als „die liebsten Gäste die ich je hatte“ erhalten würden. Da wir insbesondere für Familien ein Hörstück anbieten tat ich es auch diesmal. Die Vater lächelte auf mein Angebot hin nur und seine Frau meinte, dass das eine gute Idee wäre, auch wenn ihr Mann eh nichts davon verstehen würde. Zunächst dachte ich an einen groben Scherz ihrerseits den Intelligenzquotient ihres Liebsten betreffend aber es sollte sich herausstellen, dass ihr Mann das Hörstück nicht verstehen würde, weil er so gut Deutsch wie ich Klingonisch kann ( zu meinem Bedauern kann ich es nicht).

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So kam es also, dass ich mit den Eltern ins Gespräch kam, während die bilingual erzogenen Kinder durchs Museum strolchten. Zunächst bot mir die Frau an, für mich zu dolmetschen, aber das lehnte ich konsequent ab. Wann bitte hat man schon die Möglichkeit sich mit einem Australier über die deutschen Wälder zu unterhalten? Ich denke eher selten.
Schlussendlich wurden wir von den beiden Rackern unterbrochen, die bis dato jeden Quadratmillimeter inspiziert hatten. Dabei hörte ich einen der lieblichsten Sätze, die ich je hören durfte. Als der Vater gerade im Schwärmen über die deutschen Wälder war, setzte sich sein Sohn neben sich und steckte sich den Finger in die Nase. Sein Vater reagierte sofort darauf. „ Yeah we really love to wander through the woods....and picking our noses“. Ich musste viel Kraft aufwenden um ein Lachen zu verkneifen.
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Wieso erzähle ich das eigentlich alles? Nun wenn man es einfach halten will, dann würde ich sagen, dass meine ADLEÖ – Posts ja auch als Tagebucheinträge nutze. Eigentlich geht es darum aber nicht. Es geht darum, wie ähnlich wir uns doch sind, egal woher wir kommen. Es geht darum, dass sich Menschen, woher sie auch stammen, sich an den einfachen Dingen, wie einem Waldspaziergang mit der Familie, erfreuen können und das Kinder jeder Nation gerne auch mal popeln. Es geht darum, dass Globalisierung auch Spaß machen kann! ( Und auch echt sexy sein kann - wenn man Marilyn Monroe ist.)

liebst
Ellie♥

Montag, 14. März 2016

ADLEÖ: Mehr Glück als Munitionswissen



Hallihallo,

Schon im letzten Jahr habe ich euch in einem Post von den Müllbergen, die unsere Wälder verdrecken berichtet. Seither ist es natürlich nicht viel besser geworden. Noch immer sind die Waldarbeiter und ich zu oft im Wald und an den Landstraßen damit beschäftigt, die Hinterlassenschaften von irgendwelchen widerlichen Erzedelschlampen ( so möchte ich sie einfach mal unverblümt nennen) einzusammeln und fachmännischer zu entsorgen, als sie es für nötig halten.
Neben Verpackungen, Kaffeebechern und benutzten Schwangerschaftstests ( ja, so was habe ich auch bereits gefunden...war herrlich) gibt es noch andere, gefährlichere Dinge, die man im Wald finden kann, obwohl sie dort nicht hingehören.

die töpfische Rückseite
So war ich, unbedarft und unwissend, mit meiner Müllzange unterwegs, als ich etwas zwischen Buche und Kiefer entdeckte, das ich als verrosteten Topf deutete. Zwar hatte er nur einen Henkel und war innen mit einer festen Masse gefüllt. Da aber drum herum verstreut einige Keramiktassen herumlagen und Leute ja in ihre Töpfe tun können, was sie wollen, sah ich nichts Auffälliges und trug den Topf zu meinen Kollegen.
Dort wurde ich von ungläubigen Gesichtern empfangen. Das, was ich da gefunden hatte, war nämlich kein einfaches Kochgeschirr, sondern eine Panzermine, die dann doch relativ ist.
Die normalerweise hochexplosive Vorderseite
Glücklicherweise stellte sich heraus, dass die Panzermine nur eine Attrappe für Übungszwecke von Soldaten war und anstatt mit Sprengstoff mit Beton gefüllt war. Der Stein, der mir vom Herzen fiel war riesengroß, das kann man mir glauben. Von nun an werde ich noch aufmerksamer durch die Wälder streifen. Ich wurde natürlich auch belehrt, dass in den Brandenburger Wäldern Munition zu finden ist, aber wenn man dann wirklich auf etwas Derartiges stößt, weiß man nicht wie man reagieren soll. Ich musste diese Lektion auf die harte Art und Weise lernen, worüber ich nicht besonders froh bin. Schließlich habe ich mich nicht darum gerissen, eine Panzermine zu finden, aber nun ist es gekommen, wie es gekommen ist. Ich hoffe für euch, dass wenn ihr einmal in so eine Situation kommen solltet, handelt besonnener als ich und rennt!

liebst
Ellie ♥

Montag, 11. Januar 2016

ADLEÖ: Brenn, Birke, brenn!

Hallihallo,


Im Jahre 2015 war noch nicht abzusehen, dass es doch noch im Winter kalt werden würde. So richtig kalt. Da ich meines Zeichens eine ziemliche Frostbeule bin und auch fürs Frühjahr einige Dinge vorzubereiten sind, haben meine Kollegen beschlossen, dass ihr Küken ( das bin ich) wieder ins warme Nest darf. Einen faulen Lenz schieben fällt aber flach, da mein heiß geliebter Erdigator durch einen Brennstempel und drei prall gefüllten Eimern Birkenscheiben ausgetauscht wurde.


Wie schon die Jahre und Ökis zuvor, ist es auch meine Aufgabe in den Wintermonaten die Waldjugendspiele mit vorzubereiten. Dazu gehören die verschiedensten Aufgaben, unter Anderem auch das brennen von Holzmedaillen um die jungen Waldexperten für ihre Leistungen auszuzeichnen.
Als ich den Brennstempel das erste Mal gesehen habe, ist mir jedoch die nackte Angst in mir aufgestiegen, da ich neben meiner Superkraft der schnell gefrierenden Füße auch die der unnachahmlichen Tollpatschigkeit inne habe. Ich denke es reicht zu sagen, dass ich irgendwann im Hort ein Verbot für die Heißklebepistolen bekommen habe, da ich mich grundsätzlich mindestens ein Mal beim Basteln damit verbrennen musste. Dementsprechend war ich recht skeptisch, ob sich meine Kollegen das auch wirklich gut überlegt hatten, mir so eine Höllenmaschine in die Hände zu drücken.


Anders als erwartet, habe ich mich aber zusammen reißen können und mich nicht allzu blöd angestellt, weshalb meine Fingerchen blasenfrei geblieben sind. Nebenbei konnte ich einige Medaillen fertig stellen, die nun zum Trocknen auf aufgefalteten Pappkartons liegen, wie Plätzchen auf einem Backblech.
Land ist aber noch nicht wirklich in Sicht, da nach kurzer Besprechung mit meinem Vorarbeiter herauskam, dass mindestens 400 Medaillen bereit stehen müssen und ich habe derzeit....nun ja, sagen wir 100...:D

liebst
Ellie♥

Montag, 4. Januar 2016

ADLEÖ: Im Wald Puppen angraben?

Hallihallo,

Wie bei den meisten hat auch bei mir heute das neue Arbeitsjahr begonnen. Bis auf den 18. Dezember, den ich mit zuckersüßen Kindergartenkindern und einem Babytiger verbringen durfte, war meine Arbeitswelt recht eintönig und geprägt von Farbe und Pinseln, da ich größtenteils mit dem Anstreichen von Schildern beschäftigt war.
Da auch meine Waldarbeiter dieser Meinung waren und zudem derzeit sowohl jeden Mann und jede Frau brauchen, wurde ich kurzerhand wieder auf den Laster geworfen und ab in den Wald gefahren.
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Manch einer fragt sich jetzt vielleicht, was man so der kalten, dunkeln Winterzeit im Wald so alles machen kann. Nun es gibt immer was zu tun, aber wir haben nicht alles auf einmal in Angriff genommen sondern uns eine Aufgabe herausgepickt: die Winterbodensuche.
Was wiederum ist nun wieder so eine Winterbodensuche? Nun dabei werden Teilstücke einer bestimmten Größe in einem Waldgebiet sowohl von der Moosschicht, als auch der angefrorenen Erde befreit, um dann in der Humusschicht darunter nach verpuppten Schadinsekten zu suchen. Diese werden gesammelt, sodass der Förster den Befall der Teilstücke aufs gesamte Waldstück hochrechnen kann, um so im Falle einer zu hohen Belastung von Schadinsekten bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, mit Endziel den Wald zu schützen. Soweit eigentlich verständlich, oder?
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Zur Verfügung stehen uns dafür kleine Erdigatoren, sprich kleine Harken um sich ins Erdreich zu kratzen, die ihren Namen aufgrund eines wagen Vergleich ihrer „Zähne“ mit den von Alligatoren. Im Prinzip kann man dafür jede Harke nehmen, die man findet und ist nicht auf eine mit reptilen Namen angewiesen.
Die Winterbodensuche macht ehrlich gesprochen nur bedingt Spaß, da sie, wie der Name es schon verrät, im Winter statt findet und man oftmals wie ein Hühnchen in der Erde herum pickt, dabei aber nicht so viel Erfolg hat wie die gefiederte Freunde. Trotzdem wird man von einer Welle des Erfolgs mitgerissen, wenn man ein verpupptes Krabbeltierchen plötzlich vor den Augen hat. Zudem ist eine willkommene Abwechslung zum Schilderwald.

liebst
Ellie♥


Freitag, 18. Dezember 2015

ADLEÖ: Von Knirpsen und Knopsen

Hallihallo,


Wahrscheinlich habt ihr selbst mitbekommen, dass ich derzeit nicht jedes Pflänzchen, das von mit liebevoll sein Platz in der Erde Schoß bekommt, hier namentlich erwähnt und besungen wird ( obwohl ich genau das jeden Abend vor dem zu Bett gehen in meinem stillen Kämmerlein mache). Viel lieber möchte ich von Außergwöhnlichkeiten in meinem Arbeitsalltag berichten – wozu für mich auch mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr gehört.

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Anders als die letzten Tage habe ich meinen letzten Arbeitstag nämlich nicht mit dem Göttinger Fahrradlenker und einer prall gefüllten Pflanztasche sondern mit der großen Gruppe eines Dorfkindergartens im angrenzenden Wäldchen verbracht. Zusammen mit dem zuständigen Förster ging es nämlich auf Schatzsuche.
Schon in den ersten Minuten unseres Spaziergangs knisterte die Luft vor Begeisterung, als vor uns eine dicke, getigerte Katze erschien. Sofort schnappten sich unsere kleinen Entdecker die mitgebrachten Ferngläser, um aus fünf Metern sicherer Entfernung das Tier zu beobachten. Plötzlich wurde aus einer normalen Hauskatze auf Mäusejagd ein Babytiger, den es in die Wälder der Mark verschlagen hatte. Erstaunlich, was die Phantasie eines Kindes und die verschwommene Sicht durch ein Fernglas alles zu Tage bringt.
Eine Spur aus Äpfeln ( die Minuten zuvor von eurer Erzählerin dort handverlesen versteckt wurden) führte die Kinder zu einer kleinen Schatzkiste, gefüllt mit kleinen Geschenken für unsere mutigen Entdecker. Auf dem Weg dorthin lernte die in Matschsachen gehüllte Bande noch wie ein Eichhörnchen seinen Wintervorrat versteckt, indem sie selbst als ebensolche Tierchen Orangen verstecken und wiederfinden durften.
Aber auch der Förster und ich haben bei unserer Schatzsuche viel gelernt. So heißt die kleine, „nicht voll entwickelte Sproßspitze höherer Pflanzen, aus der sich Blüten oder Blätter entfalten“ ( danke Wikipedia :D) nicht Knospe sondern Knopse. Herrlich wie Kindergartenkinder vor lauter Aufregung die Buchstaben verhaspeln.
Auch sonst hat mir der Ausflug mit den Kindern großen Spaß gemacht. Obwohl es wirklich nur ein winziger Flecken Wald war, den wir mit ihnen unsicher gemacht haben, konnte man dank den Kindern wieder völlig Ungewohntes im Gewohntem entdecken. So wurde es für mich ein wunderschöner letzter Arbeitstag für das Jahr 2015.

liebst
Ellie ♥

Donnerstag, 10. Dezember 2015

ADLEÖ: Nicht ohne meine Signalweste!

Hallihallo,


Dass sich mein freiwilliges ökologisches Jahr alles andere als langweilig und monoton gestalten würde, war meine größte Hoffnung und mir auch natürlich klar, schließlich bin ich in einer Oberförsterei angestellt, da gibt es ja allerhand zu entdecken. Da mir leider schon ein wenig die Pflanzen zu den Ohren rauskamen, hatten meine Kolleginnen die glorreiche Idee, ihren Schützling mal wieder ein Zuckerstückchen hinzulegen und fragten mich, ob ich nicht Interesse hätte an einer Jagd teilzunehmen. Ein paar Minuten habe ich schon überlegt, da meine Einstellung zur Jagd seit dem Tod von Bambis Mutter nicht 100% ausfällt, schlussendlich habe ich mich doch dazu durchgerungen. Belohnt wurde ich für meinen Mut sofort, als ich als Treiber eingeteilt und mir dabei prompt schlecht wurde.

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Mit dem Bericht über meine erste Jagd möchte ich hier keine hitzige Diskussion entfachen, schließlich ist das hier ja nur eine Art Tagebucheintrag und meine eigene Meinung ist zu diesem Thema schon gespalten genug. Viel daran geändert hat sich auch nicht, aber ich wollte trotzdem einmal bei so etwas mitmachen, einfach um Vorurteile abzubauen und zu wissen, worüber ich rede.
Es ist ein äußerst beklemmendes Gefühl, durch die Wald zu strolchen und zu wissen, dass irgendwo in gar nicht allzu weiter Ferne jemand sitzt und nur darauf lauert, etwas vor die Flinte zu bekommen. Natürlich bekommt man zuvor tausende Male versichert, dass einem in seiner knallorangen Warnweste Nichts passieren kann, aber so ganz überzeugen konnte mich das dennoch nicht. Hallo? Die Typen haben Waffen und deren Job/Hobby ist es, diese auch entsprechend zu nutzen!
Da wird man wohl noch Muffensausen haben dürfen!
Im Großen und Ganzen betrachtet ist die Jagd noch eine einigermaßen würdevolle Art der Fleischbeschaffung. Zu einer Jagd gehört neben dem Geballer nämlich auch eine kleine Zeremonie, wobei jede Tierart durch ein Lied auf dem Horn geehrt wird. Meiner Meinung nach respektvoller als das bloße Hetzen zur Schlachtbank. Zudem habe ich die Rehleber, die ich für meinen Einsatz bekommen habe, auch nicht abgelehnt ( Motto: Nem geschenkten Barsch...) wodurch ich ziemlich heuchlerisch auftreten würde, würde ich jetzt alles durch den Schmutz ziehen. Eine Sache, die mir doch negativ aufgefallen ist und ich hier niederschreiben möchte, ist die Art, wie manche Jäger jagen zu dürfen.
Ein Leittier zu erschießen um eine Herde oder eine Rotte auseinander zu sprengen oder ein Tier mit unnötig vielen Schüßen zu erlegen spricht für mich weder für einen besonders guten Jäger als auch für einen guten Menschen. Auch nach dem Schuss das Tier nicht aufzubrechen, sondern einfach pfeifend zum Lagerfeuer zu tänzeln ist einfach widerlich. Diese Jäger sollten sich schämen, da sie es sind, die ihren Beruf so in den Schmutz ziehen und ein schlechtes Bild auf die eigentlich notwendige und würdige Form der Hege werfen.

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So richtig konnte ich trotz allem mit der Jagd warm werden, obwohl ich auch hier unheimlich nette Menschen, dafür aber keine ruchlosen Mörder und Monster kennen lernen durfte. Aber ist und bleibt ein schwieriges Thema aber für mich auch eine wichtige Erfahrung. Ich kann dazu nur sagen: Jagen ist mehr als nur Ballern!
Trotzdem gucke ich mir lieber den Teil von Bambi an, in dem seine Mama noch lebt.

liebst
Ellie♥

Sonntag, 22. November 2015

ADLEÖ: Wenn man Einhörner nur mit der Kneifzange anfässt

Hallihallo,

Aus all meinen früheren Berichten wurde wahrscheinlich sehr deutlich, dass ich mit meinem FÖJ mehr als zufrieden bin. Ich habe wunderbare Kollegen, komme oft an die frische Luft und pflanze ganze Wälder ( so kommt es mir jedenfalls vor :D ).

Leider gibt es auch Momente während meiner Arbeit, in denen mir der Mageninhalt warm die Speiseröhre wieder empor kriecht. Ausgelöst wird dieses widerliche Gefühl durch den vielen, ständig nachwachsenden Berg an Müll der in unseren sonst so wunderschönen Wäldern anzutreffen ist.

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Vor meiner Zeit als Öki habe ich ( und das gebe ich auch ehrlich zu ) Abfall im Müll nur so peripher bemerkt, wahrscheinlich auch einfach darüber hinweg gesehen, aber jetzt regt mich jeder Schnipsel Plaste zwischen wilden Heidelbeersträuchern auf, einfach weil ich den Müll jetzt erst richtig sehe. Zuvor habe ich mir keine Vorstellungen gemacht, wie verdreckt und schlussendlich auch krank unsere Wälder wirklich sind.
In Reiseführern als Erholungsraum angepriesen ist er für manche Menschen nichts weiter als eine billige Müllkippe. Autofahrer lassen Kaffeebecher während der Fahrt durch die Luft sausen, hinzu kommt noch die leere Zigarettenpackung und allerhand Krimskrams, der die Wohlfühlatmosphäre im Innenraum beeinträchtigt – Hauptsache das Auto ist sauber!
Und das ist erst der Anfang; sozusagen die Spitze des Müllberges!
Während meine Kollegen das Ganze bitter lächelnd als eher unschöne Routine abtun, bin ich noch immer jedes Mal entsetzt und angeekelt vom Müllsammeln im Wald. Nicht, dass ich mir ungern die Hände dreckig mache, meine Kindheit wird nur jedes Mal dabei ein wenig mehr mit einem stinkenden, grauen Schleier bedeckt, den ich verachte und unmöglich dulden kann.
Für mich war der Wald schon immer von einer magischen, blütenreinen Natur. Als hätte man einen Schutzmantel um jedes Pflänzchen, jeden Pilz gehüllt, um ihn vor der harten Realität zu bewahren und ihm den Glanz der guten, alten Zeiten zu schenken. Für mich war und ist der Wald erholend und gleichzeitig faszinierend. In dieses, vielleicht naiv märchenhafte, Bild passen einfach keine mit Kot verschmierten Matratzen und Asbestplatten. Wohl am schlimmsten war für mich auch, als ich einen geplatzten Luftballon in Form eines Einhorns mit meinem Müllgreifer auflesen musste. 

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Aber wie können diese Umweltverschmutzer überhaupt ruhigen Gewissens nachts einschlafen? Wie kommen sie darauf, dass kaputte Kühlschränke zwischen Buchen und Kiefern gehören? Wieso tun diese Menschen das, was sie tun?
Auf meine Fragen kann ich wohl keine Antwort und schon gar keine Entschuldigung erwarten, weshalb ich sie auch erst gar nicht einfordere. Mir bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens meine Leserschaft nicht zu dieser Sorte Mensch gehört, sondern zu der, die wie ich lieber den Bäumen als den Müllbergen beim Wachsen zusehen.

liebst
Ellie ♥

Samstag, 17. Oktober 2015

ADLEÖ: Babybäumchen säumen ihren Weg

Hallihallo,

Schon wieder ist eine Woche vergangen, in der ich mich meinen Blog betreffend recht schweigsam verhalten habe. Bitte entschuldigt diese Ungehörigkeit, aber diese Woche war auch wieder sehr arbeitsintensiv aber auch wirklich wunderbar wie eigentlich alles an meinem FÖJ.

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Die Pflanzzeit hat begonnen und da mein Museumsdienst sich fürs Erste im Ruhemodus befindet wurde ich diese Woche von den Waldarbeitern voll einbezogen. Diese Woche wurde ich so zur Ziehmutter für hunderte kleine Buchen. Zunächst wurden sie in einem Waldstück gezogen, um dann in einem anderen zurück in den warmen Schoß des Waldes verpflanzt zu werden. Für mich war das eine sehr überwältigende Erfahrung die ich nicht missen möchte. Ich wollte schon immer einen Baum pflanzen und jetzt pflanze ich Bäume ( Mehrzahl!). Wenn man darüber nachdenkt, dass es die, die es über die Babyphase hinaus schaffen einmal große, edle Buchen werden, wird einem schon ganz anders. Manch einen fesselt es vielleicht nicht so, Babybäume in die Erde zu stecken aber mir macht das Pflanzen unheimlich viel Spaß. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter aber dafür kann ja kein Mensch was. Außerdem tut es den Babybäumchen gut und darauf kommt es an.

liebst
Elli ♥


Samstag, 3. Oktober 2015

ADLEÖ: Nun wird es Herbst

Hallihallo,

Und schon wieder ist eine Woche geschafft. Morgens ist es bereits kühler, was sich beim Fahrradfahren durchaus spürbar auswirkt, meine morgendliche Freude auf meine Arbeit aber keinesfalls schmälert.
Jeden Morgen radle ich an einem wunderschönen, großen Kastanienbaum vorbei und sehe wie sich langsam die stacheligen Hüllen der glänzenden Nussfrüchte öffnen und erinnere mich an die Kindergartentage, als die Erzieherinnen theoretisch riesige Zoos von Kastanientierchen eröffnen konnten, so viele wurden von Kinderhände angefertigt. Ach wie gerne würde ich jetzt in oder um Bonn wohnen und jeden Tag riesige Säcke Kastanien zum ansässigen Süßigkeitenhersteller schleppen um dafür die Gummibärchen zu kassieren. Irgendwann wird dieser Tag kommen und dann kann sich Haribo schon mal warm anziehen.
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Kalorienverbrennend hingegen ist meine Arbeit. Da mein putziges Waldmuseum über die Wintermonaten seinen Dornröschenschlaf hält, begleite ich in dieser Zeit die Waldarbeiter in den ( wie die Berufsbezeichnung es möglicherweise schon andeutet) Wald. Einige Arbeiten durfte ich mit ihnen schon ausführen und es hat jedes Mal unglaublich viel Spaß mit den Männern gemacht, weswegen ich mir um die dunklen Monate gar keine Sorgen mache.

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Mehr Sorgen bereit mir jedoch, dass ich es zur Zeit einfach nicht schaffe, alles aufzuschreiben, was ich möchte. Der aufmerksame Leser hat schon bemerkt, dass bereits ein Post aus meiner >Miss<- Reihe nicht pünktlich veröffentlicht wurde, was mich wirklich ärgert. Ich möchte mich auch schon einmal im Voraus entschuldigen, da es auch noch ein wenig dauern wird, bis man hier wieder etwas über eine herausragende Dame lesen wird. Auch andere Themen hängen bereits ungeduldig in der Warteschleife, wollen endlich veröffentlicht werden und ich lasse sie einfach so herzlos warten. Aber ich arbeite am Post und an mir, meine Lieben.

liebst

Elli ♥

Dienstag, 22. September 2015

ADLEÖ: Im Team zur Bundesgartenschau

Hallihallo,

Auch wenn ich schon fast einen Monat ein Öki bin, kenne ich noch immer nicht alle Personen, die an meiner Oberförsterei angestellt sind. Natürlich geht das auch nicht so schnell, schließlich arbeite ich den lieben langen Tag weit entfernt im süßen Waldmuseum und die Förster und Waldarbeiter verbringen ihren Tag auch nicht mit Kaffeetrinken. Dementsprechend geht man sich doch unfreiwillig aus dem Weg. 

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Und da das nicht nur mir so, sondern eigentlich allen Angestellten so geht, haben wir heute einen Teamtag gemacht um den Zusammenhalt zu stärken, den Öki ( also mich) allen mal vorzustellen und um einfach mal raus aus dem Forstalltag zu kommen. Am besten für unser Vorhaben geeignet war die Bundesgartenschau, die ja dieses Jahr im Havelgebiet gastiert.
Wir waren so frei und haben zwei Standorte besucht – Havelberg und Rathenow – die ich hier samt unserem Teamtag vorstellen möchte.

Zunächst muss man sagen, dass unser Team irgendwie fast vollständig aus Frühaufstehern besteht, sodass wir alle schon um 7:30 Uhr reisefertig auf dem Hof standen und uns in die jeweiligen Autos setzten. Nebenbei hatte die frühe Abfahrt auch einen ganz praktischen Zweck. Nach Havelberg war es schließlich doch noch ein gewaltiges Ende, dass wir so früh wie möglich weg haben wollten um uns den schönen Dingen zu widmen.


Havelberg ist wirklich eine so niedliche Stadt mit lauter alten Fachwerkhäusern. Die Stadt wirkt fast wie im Dornröschenschlaf, wären nicht die Autos und Läden mit Waren, die es eindeutig nicht im Mittelalter gab. Auf dem BUGA-Gelände verwischt diese Trennlinie aber wieder und man läuft Gärten mit Blick auf den Dom St. Marien und den nahegelegenen Eisstand von Langnese.






Überall in der Stadt verteilt sind kleine blühende Flecken BUGA-Gelände die allesamt leicht zu erlaufen sind. Mittlerweile sind die Beete auf den Herbst abgestimmt, was ich für eine ungeheure Leistung halte. Irgendwer plant das alles ja in mühevoller Kleinarbeit und setzt das dann auch um. Leute, die so ein Gespür für Pflanzen und Landschaftsgestaltung haben sind wirklich Künstler.
Eine Sache die aber noch einen klitzekleinen Tick atemberaubender fand war die Blumenschau, die in einer Kirche in der Innenstadt ausgestellt wird. 



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Neben den unzähligen Sorten und Farben hat es mich doch sehr fasziniert, als ich gesehen habe, dass einige Blumen mit Medaillen ausgezeichnet wurden. Ich könnte wahrscheinlich niemanden als Sieger bestimmen, da alle Blumen die ich gesehen habe gleich schön aussahen. Aber irgendwer kann da anscheinend noch Unterschiede feststellen. Haltet für mich für naiv, aber ich finde das erstaunlich.

✿✿✿


Zur Mittagszeit mussten wir Havelberg verlassen, da wir auch noch Rathenow besuchen wollten. Anders als die Hansestadt Havelberg ist dort die BUGA nicht tupfenweise im Stadtbild zu finden sondern befindet sich auf einem abgesteckten Gelände, sodass man sich eigentlich gar nicht verlaufen kann. Die Blumen-und Pflanzenvielfalt war hier fast noch größer als in Havelberg.



Gleich zu Anfang konnte man über einen kleinen Teich spazieren, der voller Seerosen war. Zwar waren jetzt im Spätsommer die meisten schon verblüht, aber schon die Vorstellung, wie es wohl im Sommer ausgesehen haben muss, war für mich wunderschön. Und ein paar wagemutige Seerosen strahlten dann doch noch auf der Wasseroberfläche.









Während des Aufenthalts in Rathenow war man so von der Farbenpracht eingenommen, dass man gar nicht merkte, dass man ja doch ziemlich viel gelaufen war. Erst auf der Rückfahrt habe ich dann meine Füße gespürt. Sonderlich gestört hat es mich aber nicht, schließlich habe ich so viel gesehen und erschnuppert. Das letzte Mal war ich als Kind auf der BUGA deshalb fand ich es toll, mal wieder einen Standort besuchen zu können. Wahrscheinlich brauche ich das den meisten, die schon im Frühjahr die BUGA besucht haben, nicht zu sagen, wie toll es dort war, aber ich muss gestehen, dass ich auch nicht wirklich gedacht habe, dass es auch im Spätsommer/Frühherbst noch so wunderschön sein kann.

liebst
Elli ♥