Könnt ihr euch noch an eure Kindergarten -und Grundschulzeit erinnern? Bestimmt. Und war es nicht jeden Tag aufs Neue wunderschön, in der großen Pause aus dem Schulgebäude zu hechten und in freudiger Erwartung seine alles frischhaltende Brotbox zu öffnen und sich auf sein (un)gesundes Frühstück zu stürzen? Hach, war das toll. In meiner berliner Kindergartenzeit war ich mit einem Mädchen befreundet, deren Eltern ihr immer die Stullen mit einem Plätzchenausstecher in Sternchenform modelliert haben. Theoretisch ist es immer noch eine stinknormale Käsestulle, aber einfach dieser Effekt, das die Stulle nicht wie eine halbe, zusammengeklappte Brotscheibe sondern wie ein käsiger Stern aussah, ließ in uns Vierjährigen die Eifersucht brodeln.
Wieso ich euch das alles erzähle? Nun eine liebende Mutter ist über dieses primitive Stullenausstechen schon längst hinaus und verwöhnt ihre Kinder Ethan und Norah mit kleinen Kunstwerken. Wahrscheinlich kennt ihr den von Japan hergeschwappten Bentō-Trend, bei dem es darum geht, Möhrenschnitze möglichst niedlich zu in Hello Kitty zu verwandeln, wobei das Endprodukt immer so süß ist, das man Hemmungen bekommt, wenn es ans Stäbchenzücken geht. Könntet ihr diese drei kleinen Schweinchen wie ein gefräßiger Wolf vernichten? Ich nicht. Wie die einen schon mit ihren Pfefferäuglein angucken. Nawww....
Gut ich schweife ab. Wem die Zeit nicht reicht solche Boxen zusammen zustellen, oder wer einfach in Sachen Klebreiskunst eher suboptimal begabt ist, für den gibt es eine einfachere und künstlerrisch wertvolle Alternative: Malt eure brotbefördernden Papiertüten an! Genau das macht eine ( wahrscheinlich) australische Mutter, die nebenbei reddit-Userin ist und präsentiert regelmäßig ihre Werke. Die Zeichnungen sind so wunderschön und originell, das Ethan und Norah sich beim Schulbesuch hauptsächlich auf die Pause freuen und es ist ja mal klar, dass sie mit ihren Tüten die absoluten Götter auf dem Pausenhof sind. Zudem ist es einfach nur so unglaublich, dass dieser Frau jeden Tag etwas Neues einfällt, um den Schulalltag ihrer Kinder ein wenig zu versüßen. Viel Spaß beim Tütengucken!
Sally und Jack Skellington aus > a nightmare before chrismas<
Besingt dieser Donut den Kaffeetod seines Kumpanen? o.O
Wenn meine Mama mir auch die Brottüten bemalen würde, würde ich immer um Harry-Potter-Bilder betteln. Obwohl ich nicht unbedingt Harry haben wollen würde *räusper*
Ich kann nur hoffen, dass das keine naturgetreuen Portraits von Ethan und Norah sind.... obwohl das T-shirt schon rockt
Nur ein Wort: Kindheitstraum
Ein Herz für kleine Monster
Für eine heldinnenhafte Schulwoche, die einfach awesome wird
Brottüten mit Bildungsauftrag. Endlich weiß ich das eine Brottüte eine Brottüte ist und doch werde ich es nie schaffen, so einen tollen Hund zu zeichnen.
Ich vermisse den Sommer....
Zunächst war ich mehr als irritiert, als ich diese Exemplare gesehen habe. Die >dump ways to die< sind aber kleine Dingsies, die Inhalt einer Sicherheitskampagne der Metro Trains sind, die Unfälle, aufgrund unachtsamer Benutzung der Bahnsteige hinweisen sollen. Irgendwie cool. Und damit ihr wisst, worums geht, gibts auch den Clip. Ich habe eine Ohrwurm von den niedlichen Todesarten. ( das hört sich komisch an)
Die kreative Mama hat sogar schon Tüten für die Freunde ihrer Kinder bemalt. Einfach nur schön.
So, ich hoffe, euch haben diese papiernen Stullenbehüter gefallen und wünsche euch ein wunderschönes, schulfreies Wochenende.
Und jetzt im Chor: " Dumb ways to die. So many dumb ways to die!" liebst Elli♥
Hallihallo, Während meiner Recherche -und Schreibarbeit an dem, vor ein paar minuten veröffentlichen Bericht über Pflegecremes mit kleiner Duftgeschichte, habe ich den himmlischen Song >Flapper Girl< von den drei erleuchteten Mitgliedern der BandThe Lumineers in Endlosschleife gelauscht und war durch die süße Klaviermusik in die Goldenen Zwanziger zurückversetzt.
Jetzt nistet sich in meinem Kopf bereits die Geschichte des jugendlichen Flapper Girls als kleiner Ohrwurm ein, der mir vermutlich bis morgen erhalten bleiben wird und das ist auch gut so. Mit diesem träumerischen Lied möchte ich meinem Novembertag abschließen und hoffe, euch ist die Melodie ebenso ein kleiner Lichtpunkt am grauen Herbsthimmel, wie mir. Hat jetzt plötzlich noch jemand Lust, sich >The Great Gatsby< anzusehen?
Als ich gestern mein Bad kosmetiktechnisch mal wieder ausgemistet habe, ist mir erst wieder bewusst geworden, wie viel Unnützes sich doch in meinem Spiegelschrank ansammelt und von mir so selten benutzt wird, dass es vor Gebrauch schon eingetrocknet und unbrauchbar geworden ist. Ich bin kein schmieriger, unachtsamer Mensch, der nicht mitbekommt, wenn sich Schimmel im Cremetiegel ansetzt ( was mir glücklicherweise noch nie passiert ist) aber ich kaufe mir ständig neue Produkte, die ich dann doch nicht so toll finde, oder die nicht meinem Hauttyp entsprechen oder oder oder.... Ich schätze, das geht jedem so und jeder wird meinen Wunsch, nach einem kleinen Allroundtalent verstehen können denke ich. Insbesondere bei solchen Miniprodukten, die man gerne mitnimmt, wenn es zu Mädelsabenden oder Wochenendausflügen geht, sind so schnell gekauft wie vergessen und eigentlich ist es doch schade, dass man auch hier Gesichtscreme, Bodylotion und Handcreme extra kauft, obwohl man auch einfach eine Creme für alles nehmen könnte.Zum Glück hat die dmsche Marke Balea eine neue Creme auf den Drogeriemarkt gebracht, die ein echte Allroundtalent ist. Eigentlich ist die Creme von der Struktur und Anwendungsvielfältigkeit wie eine Niveacreme angedacht, neu sind aber die hübsche zwei Duftkombinationen und die niedlichen Schmuckdosen, die den zwei wohl weiblichsten Epochen unsere Zeitgeschichte huldigen und Lust aufs Eincremen machen.
Die erste Pflegecreme > my golden twenties< preist den Duft der Goldenen Zwanziger, der hauptsächlich durch Lavendel und Rosenblüten geprägt wurde und die unabhängigen, androgynen Damen in ihren Federboas unglaublich anziehend für die damalige Männlichkeit machte. Verführung im Zeichen des klassichem Schicks.
Wem die Zwanziger zu burschikos und dufttechnisch zu omahaft sind, der wird sich über die lieblich süße Alternative der > 50s forever<-Pflegecreme zusagen. Der Duft erinnert an Kirschkernweitspucken und durchtanzte Sommernächte im Petticoat. Weiblichkeit und unschuldige Sexualität prägte dieses Zeitalter, in dem Frauen ihre Kurven gekonnt zur Schau stellen durften und nicht sofort in eine zotige Ecke gestellt wurde, weil sie stolz auf ihren üppigen Busen waren. Sinnlichkeit durch die eigenen weibliche Vorzüge, unterstützt von himmlisch fruchtigen Düften.
kirschsüße 1,25€
So Ladys ihr habt jetzt also die Wahl. Entweder ihr entscheidet euch für den lavendlig edlen Charleston oder für den fruchtig jugendlichen Twist. Ihr könnt euch jedenfalls pflegetechnisch nicht falsch entscheiden, da beide Pflegecremes eure Lippen, eure Wangen und eure Hände gleichermaßen pflegen und in jede Handtasche passen.
Hallihallo, Letzte Woche mitten im Biologieunterricht, es ist mucksmäuschenstill ertönt auf einmal ein nervig schrilles Geräusch. Ich schrecke hoch. Ich weiß genau, was das ist und was das bedeutet. Mein Wecker klingelt ( ich weiß bis heute nicht wieso) und alle Gesichter schnellen zu mir herum. Das Blut schießt mir in die Wangen und verschwommen nehme ich wahr, dass jemand "KUCHEN!" durch den Klassenraum schreit, bevor ich in eine innere Ohnmach falle. Wenn an unserer Schule nämlich ein Handy klingelt, wird zur nächsten Stunde nämlich ein Kuchen für alle mitgebracht, weil unsere Lehrer eigentlich noch so fair sind, dass sie unsere Horkruxe nicht einziehen. Außerdem liebt jeder Mensch einfach mal Kuchen.
So saß ich also am selben Tag vor meinem persönlichen Computer und habe nach einem passenden Rezept gesucht, das schnell viele Menschen satt macht oder zumindest ihren Kuchenhunger stillt. Es ist nicht so, dass ich nicht backen kann, oder es nicht gerne mache, ich habe nur Angst, dass meinen Mitschülern der Kuchen dann nicht schmeckt und für den Rest meines Schülerlebens gemieden werde. Meine Wahl fiel auf ein simples Brownierezept, deren Quelle ich hier noch kurz angeben werde, weil dieses himmlische Rezept leider nicht von mir selbst erdacht wurde. >link< Trotzdem werde ich mein persönliches Rezept mit ein paar nützlichen oder sinnlosen Infos niederschreiben. Seid bitte nicht allzu geschockt. Verabschiedet euch von euren Diätplänen denn dieses Rezept ist nichts für Kalorienzähler. Hier ist es also. Das Rezept für:
1. Holt euch einen hohen Topf, von dem ihr sicher seid, dass auch alles zum Schluss reinpasst und schmelzt darin die Butter. Das hört sich schwierig an, ist es aber überhaupt nicht. Einfach die Butter bei niedriger Hitze in den Topf und gewartet, bis sie sich vollständig zu einer gelblichen Tunke geworden ist.
2. Wenn die Butter geschmolzen ist, nehmt den gesamten Topf vom Herd, schaltet den wiederum aus und gebt alle Zutaten ( bis auf die Schokotröpfchen) mit in den Topf. Derweil könnt ihr den Ofen schonmal auf 200 °C vorheizen lassen. Jetzt mixt ihr Alles mit einem Küchenmixer zu einer einheitlichen leckeren Schokopampe. Kurz probieren ist erlaubt - ihr werdet schon in Rohform vom Kuchen begeistert sein. Jetzt die Schokotröpfchen mit rein und nochma mixen.
3. Legt jetzt ein Backblech mit ausreichend Backpapier aus, damit später nichts anbackt und verteilt die Schokomasse auf dem Backblech. Wenn der Ofen vorgeheizt ist und euch das mit einem Piepen verdeutlicht, schiebt ihr das Blech vorsichtig in den Ofen. Seid wirklich vorsichtig, denn das gesamte Blech wird mit Teig voll sein und einen Ofen zu putzen macht überhaupt keinen Spaß. Ist euer Kuchenteig heil im Ofen gelandet, könnt ihr eure Eieruhr auf etwa 25-30 min stellen.
Manchmal kann es sein, dass der Kuchen Blasen schlägt, die ihr einfach mit einem Holzstäbchen aufpiekt.
4. Abkühlen lassen, servieren und einfach genießen. ♥
Es würde mich sehr freuen, wenn ihr das Rezept ausprobiert und es dann so sehr liebt wie ich es tue. Ich finde es so einfach wie genial und eignet sich perfekt für große Kuchenessermanschaften. Glaubt mir, diese Brownies erzeugen einen Kuchengasmus bei jedem, der mit ihnen in Berührung kommt. Und das habe nicht ich, sondern eine meiner Mitschülerinnen gesagt. :D
liebst
Elli ♥
~ dieser Post ist Caroline gewidmet, der größten Schokoliebhaberin, die ich kenne und liebe ~
Schon vor Wochen kam ein
Film in die Kinos, den ich mir so gerne ansehen wollte, aber aus Zeitgründen
immer nicht konnte. Anfang des Jahres habe ich die gesamte >Maze Runner<
- Buchreihe mit tiefer Neugierde verschlungen nachdem Kira mich damit angefixt
hatte. Als dann bekannt wurde, dass die Bücher verfilmt werden sollen, ab es
für uns kein Halten mehr. Obwohl ich immense Lust auf den Streifen hatte,
führten meinen Beine mich einfach nie ins lokale Lichtspielhaus, weshalb mir
fast nicht der Genuss von >Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth<
vergönnt war. Aber eben nur fast nicht. Kira und ich haben die allerletzte
Vorstellung besucht. Schicksal? Auf jeden!
Blicken wir zurück. Es ist
Montag, achte Stunde, Chemieunterricht. Kira und ich hängen in den Seilen und
schnattern mehr als aufzupassen. Plötzlich der Funke! Kira spricht das Thema
Maze Runner an und ich muss ihr gestehen, dass ich den Film immer noch nicht
gesehen habe. Laut Kira kein Problem. Mit einem Handschlag wurde besiegelt,
dass es am Mittwoch, also heute, ins Kino geht.
Gesagt getan!
Wahrscheinlich haben schon
viele den Film gesehen und vielleicht auch die Bücher gelesen weshalb ich den
Inhalt der Buchverfilmung von James Dashner nur ganz kurz zusammenfassen werde.
Thomas (gespielt vom
wunderbar heißen Dylan O’Brien) landet über einen Aufzug auf einer Lichtung in
der nur Kerle wohnen und die von einem riesigen Labyrinth, in dem eklige
Viecher (halb Nacktschnecke, halb Kettensäge) hausen und Menschen angreifen, die
dann verrückt spielen, abgeschirmt wird. Alle wollen raus, aber keiner erinnert
sich wohin, dann kommt noch Theresa (die coole Ische aus >Skins<) und man
findet einen Weg hinaus.
So das war die gesamte
Handlung des ersten Teils der Buchreihe in nicht mal einer Minute, was nicht
heißt, dass die Story schnöde und langweilig ist. Im Gegenteil! Die Bücher sind
echt phänomenal – und das sage ich nicht nur weil die männlichen Darsteller
(bis auf Gally) einfach mega aussehen. Nur hat der Film es irgendwie nicht
geschafft, das Buch lebendig werden zu lassen, was wirklich schade ist, weil
die Grundidee der Umsetzung recht packend ist.
Der erste Punkt, den ich zu
bemängeln habe ist die Umsetzung der Figuren. Einige, zum Beispiel Thomas, Newt
und Minho sind genauso wie man sie sich im Buch vorgestellt, vielleicht sogar
besser, aber kleine Schnitzer haben sich die Typen vom Casting auf erlaubt.
Bestes Beispiel: Der
Chefkoch der Lichtung, Bratpfanne ist im Buch hellhäutig und stark behaart.
Zudem ist der Bartträger und scheint rein hygienetechnisch recht locker drauf
zu sein. Nun im Film ist Bratpfanne dann plötzlich dunkelhäutig und trägt
raspelkurzes Haar. Da muss ich mich schon fragen, was da passiert ist. Micheal
– Jackson – Effektmal andersrum? Wer
weiß…
Auch andere Figuren wurde
nicht ihrer Buchbeschreibung entsprechend umgesetzt, was mich, auch wenn es
Krümelkackerei ist, einfach stört. Dadurch geht so viel verloren.
Überhaupt schienen die
Figuren und zwischenmenschlichen Beziehungen kaum einen Rolle im Film zu
spielen, obwohl im Buch unglaublich viel Wert darauf gelegt wurde, dass man die
Lichtung und ihre Bewohner begreift. So arbeitet Thomas im Buch in vielen
verschiedenen Jobs bevor er Läufer wird und das Labyrinth erkunden darf, im
Film aber sitzt er immer nur rum und quatscht blödes Zeug oder wartet auf die
anderen.
Zudem hatten die
Filmregisseure scheinbar überhaupt kein Zeitgefühl. Die Handlung im Buch zieht
sich über viele Monate, in denen Thomas ein Gefühl für die Lichtung, das
Labyrinth und seine neuen Mitstreiter bekommt und sich in der Gemeinschaft
einbringt. Diese wichtige Eingewöhnungsphase wurde in der filmischen Umsetzung
auf volle
3 (!) Tage gekürzt. Was soll
das? Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut Leute!
Im Buch fand ich eben insbesondere den Alltag der jugendlichen Protagonisten
extrem interessant, weil sie sich alles selbst aneignen mussten und ihr karges
Leben recht ordentlich meisterten. Es gab bereits eine Arbeitsteilung und
anständige, wenn auch recht einfache Häuser (die im Film jedoch runzligen
Holzhüttchen gewichen sind). Überhaupt gibt es das Labyrinthprojekt laut
Filmaussage erst seit drei Jahren, dabei ist im Buch von weit mehr die Rede.
Das macht die Zeiteinteilung so unwirklich und für mich nicht nachvollziehbar.
Hinzu kommen noch kleine
Veränderungen der Handlung, die meistens nur recht unsinnig aber manchmal auch
fatal sind.
So sterben Figuren, die noch
gar nicht sterben sollten laut Buch, ihre Todesszenen werden kaum beweint und
haben keine weiteren Auswirkungen auf die Jugendlichen, die meiner Meinung nach
im Buch nicht so gefühlskalt waren.
Das gröbste Manko ist
jedoch, die fehlenden telepatischen Dialoge zwischen Thomas und Theresa die für
den weiteren Verlauf der Handlung unerlässlich aber hier scheinbar nichtig
sind. Wer die Bücher kennt, weiß wie wichtig die Telepathiefähigkeit der beiden
ist und das die einfach weggelassen wurde zeugt von wenig Liebe und
Verständnis.
Um nicht weiter zu meckern,
der Film ist trotzdem nicht ganz verhunzt. Die bösartigen Viecher aus dem
Labyrinth, die sogenannten Griever und das meterhohe Labyrinth wurden exzellent
umgesetzt und sind ein wahrer Genuss für die, die sich die hoffnungslose
Gefangenschaft und stechende Angst der Jugendlichen im Buch nicht richtig
vorstellen konnten. Leider wird die Intensität der Angst, Neugier und des
Kampfeswillen nicht weiter verfolgt, wodurch > Maze Runner – Die
Auserwählten im Labyrinth<viel an
seiner ursprünglichen Kraft eingebüßt hat. Trotzdem muss ich sagen, dass wenn
ich das Buch nicht gekannt hätte, ich den Film sogar als recht gelungen
empfunden hätte, weil viele Bilder einfach atemberaubend und die Schauspieler
echte Schnuckel sind, leider kenne ich das Buch, weshalb der Film für mich
persönlich eine kleine Enttäuschung war. Es sind zwar nur kleine Fehlerchen,
die zusammen gerechnet aber trotzdem den Filmgenuss schmälern. Leider.
Ich kann nur hoffen, dass
die beiden anderen Teile auch verfilmt werden, weil die Bücher wirklich gut
sind aber ich will der Filmcrew echt raten, dass sie sich diesmal mehr Mühe
geben sollen und noch einmal nachdenken bevor sie „ Und Action!“ brüllen. Heiße
Typen können nämlich nur die Frauenherzen gewinnen.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren
~ Bertolt Brecht
So na schön ich gebe ehrlich zu, dass ich nicht wusste, dass dieses Zitat von Bertolt Brecht ist. Jetzt ist es raus! Das heißt aber nicht, dass ich nicht weiß, wer Bertolt Brecht ist und was das Theater ihm zu verdanken hat.
Sicherlich wisst ihr noch, dass Caro, Sophie, Ich und noch ein paar Dutzend andere Leute vor den Sommerferien eine Schulreise nach Berlin gemacht haben, wo wir so unendlich viel erlebt und gesehen haben und sogar eine der schönsten Liebesgeschichten unserer Schule ihren Ursprung hat.
Zwei unserer Mitschülerinnen gaben dann vor ein paar Wochen bekannt, dass sie aufgrund ihres ALNs ( Anderer LeistungsNachweis - sowas wie eine Facharbeit, für die, denen dieser Begriff fremd ist) zum Brecht-Weigel-Haus fahren wollen würden um dort eine kleine Führung zu geben. Caro hat mir dann gesagt, dass ihr der Name bekannt vorkommt und ich konnte ihr zustimmen und meinte, dass wir dort während unseres Berlinaufenthaltes gewesen wären. Der wohlbekannte AHA-Effekt war danach in Caros hübschen Gesicht abzulesen.
Heute ging es dann also auf nach Berlin zur Gedenkstätte des wichtigsten Dichters des 20. Jahrhunderts. Toll war schonmal, dass mein Bus kurz vor meiner Haltestelle liegen geblieben ist und ich schon dachte, dass jetzt sogar die Busfahrer streiken. Oh dann wäre ich ziemlich sauer gewesen, aber der Bus kam ja dann endlich, als ich schon Eiswürfelzehen hatte. Die Zugfahrt wurde dann zum Lesen genutzt und in null komma Nichts waren wir auch schon in Berlin. Ein kleiner Fußmarsch genügte und wir erreichten auch das Brecht-Weigel-Haus in der Chausseestraße.
Hier hieß es dann erstmal: " Ihr dürft hier keine Fotos machen. Sorry!" (+ schmieriges, unehrliches Lächeln, dass man sofort durchschaut). Ja ja... Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wieso man generell in solchen Gedenkstätten keine Fotos machen darf. Im Museum darf man das ja meistens, obwohl ich da ja verstehen könnte, wenn da beispielsweise alte Manuskripte ausgestellt sind, das man keine Fotos machen darf. Wieso also nicht auch in so einem ehemaligen Wohnhaus? Kann mir das mal jemand erklären, ich sehe den Sinn dahinter nämlich nicht. Das Fotoverbot ist übrigens auch der Grund, wieso ihr hier keine Fotos aus dem Haus sondern nur von Caro und mir auf der Zugfahrt zu sehen bekommt. Ich hoffe das macht nichts, schließlich ist Caro bedeutend hübscher als ein eingestaubter alter Sessel. Die Führung unserer zwei Mädels war wirklich gut und nicht so eingestaubt wie die Führerinnen und die Teppiche in jedem Zimmer, auf die wir um Himmelswillen keinen kleinen Zeh raufsetzen durften. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn doch mein Schuh einen Teppich berührt hätte, ich will es aber auch nicht herausfinden. Nicht, dass ich die dortigen Angestellten verurteilen möchte, sie machen hervorragende Arbeit, aber sie sind eben schon so in ihren Spuren drin, dass es scheinbar ein Ding der Unmöglichkeit ist, wenn Jugendliche tuscheln. Oder überhaupt, dass Jugendliche überhaupt existieren. Da war es echt cooler, eine Führung von zwei Gleichaltrigen zu erhalten, die sich für ähnliche Dinge interessieren und dementsprechend ihren Vortrag vorbereiten.
Die Führung war kurzum wieder sehr interessant, hatte aber für Caro und mich etwas Déjà-vu-haftes. Caro hat sogar einen Satz gesagt, den sie schon bei unserem ersten Besuch gesagt hat, wodruch die gesamte Situation nicht weniger komisch. liebst Elli♥
Ich
bin ein großer Fan des amerikanischen Autors Stephen King
Wahrscheinlich habe ich ihn durch meine Mama lieben gelernt, da auch sie ein Stephen-King-Fan ist und wir deshalb schon viele seiner Werke im Bücherregal zu stehen haben. So fing ich schon früh damit an die Bücher selbst zu lesen. Mittlerweile habe ich auch einige Bücher auf meinen geliebten Tolino geladen.
Ich habe deshalb für euch eine Liste meiner Lieblingsbüchern zusammengestellt und möchte euch im Anschluss dazu meine 3 Liebsten erklären:
Carrie
Joyland
The Green Mile
Die Arena
Amok
Es
Das Monstrum
Doctor Sleep
Christine
Der Anschlag
"Carrie" ist unangefachten mein Liebstes. Ich liebe die Figur der Carrie und die Grausamkeit, die ihr angetan wird und die sie dann selbst tun wird. Ich liebe den Nervenkitzel bei diesem Buch besonders, weil ich bei dem Buch auch schmunzel kann, weil ich es einfach nur geil finde, wie krass sie ist und sie so ironisch sein kann! Es gibt schon 2 Verfilmungen aus Hollywood von dem Buch. Eins wurde mit Sissy Spacek 1976 gedreht. Das Remake kam 2013 in die Kinos und Chloe Grace Moretz spielte dort die Carrie. Hier ist der Trailer von 2013 und ich finde ihn unglaublich gut! Ich hatte leider noch keine Gelegenheit ihn zu sehen, aber ich hoffe ich kann ihn mir bald zuhause ansehen!
"Joyland" habe ich vor ca. 6 Monaten gelesen und war völlig begeistert, von der Ruhe und Schönheit die das Buch ausstrahlt. Es ist ein großer Gegensatz zu "Carrie". Er zeigt die 70er Jahre in den Südstaaten und das Geschehen auf einem Freizeitpark macht wirklich Spaß zu verfolgen, weil so viel Freude drin steckt und man bekommt wirklich Lust, ihn selbst zu besuchen und einem Tag in ihm zu verbringen.
Zu allererst habe ich den Film von "The Green Mile" gesehen und war erstart, weil mich der Film sehr bewegt hat. Die Gefühle die Tom Hanks als Gefängniswärter hat, sind sehr überwältigend und unglaublich stark. So wollte ich das Buch auch lesen und es nahm mich genauso mit. Ich rede hier nur von dem ersten Buch, denn die anderen 5 Bände habe ich mir gerade erst geholt, sodass diese auch so schnell wie möglich lesen werde.
Das ist nur ein kleiner Teil, meiner King- Sammlung.
Die Cover sind bunt gestaltet, doch mein Tolino gibt keine Farben wieder.
Ich liebe an Stephen King seine Wandelbarkeit. Er kann über große Gefühle schreiben, aber auch über schreckliche und grausame Dinge, an denen ich wirklich am Rande des Brechreizes stand, denn es machte mir Angst und es war schrecklich. Aber auf eine gewisse Art bekommt er dann wieder die Kurve und ich fühle mich wieder mit dem Buch vertraut. Ich möchte meist gar nicht mehr aufhören zu lesen und genau so ein Gefühl muss mir der Autor geben!
Insgesamt hat Mister King mehr als 50 Bücher geschrieben und es wurden insgesamt 400 Millionen Exemplarenverkauft. Seine Pseudonyme habe ich dort schon mit hineingerechnet, von denen er ... besitzt. Er gehört zu den berühmtesten und besten Autoren auf dem ganzen Planeten. In den meisten Jahren schreibt er pro Jahr 2 Bücher und ich komme nicht mal am entferntesten hinterher auch wirklich alle zu lesen. Die letzten 2 habe ich z.B. noch nicht gelesen, oder auch viele Bücher, die zu seinen Ersten zählen. Ich sehe sie schon immer in der Buchhandlung, aber ich habe gerade zu viel für die Schule zu tun, aber ich werde sie spätestens wenn ich tot bin, alle gelesen haben!
Hallihallo, Beim ersten >Being human<- Post habe ich mich ja auf den 2. Weltkrieg beschränkt und wahrscheinlich werde ich auch öfters Bildserien über Nächstenliebe in Kriegs - und Krisenzeiten machen aber diesmal möchte ich einfach mal auf die kleinen Dinge im Leben eingehen. Im Alltag nehmen wir immer nur Intoleranz, Arroganz und wirklich alles andere als Nächsgtenliebe wahr. Vielen Menschen verkümmert scheinbar mit der Zeit die Liebe, die in ihren Herzen keimt, aber es gibt doch Individuen auf unserem blauen Planeten, die bewusst, oder unbewusst für die Menschlichkeit und Nächstenliebe kämpfen. Deswegen habe ich für euch einige Beispiele zusammen getragen, die mir das Herz erwärmen und mich zu Tränen rühren.
Die 7-jährige Meg verteilt in ihrem eigenen Laden, dem >Rainbow Shop< gratis Regenbögen
Dieser Mann möchte einfach nur mal Hallo sagen ;D
Ein Mann verschenkt seine Schuhe an ein obdachlose Mädchen in Rio de Janeiro
Ein "Wendys"- Mitarbeiter schützt einen gebrechlichen alten Mann vor dem Regen
Der 13-jährige, blinde Gage Hancock-Stevens hat nur einen einzigen Wunsch - einmal Polizist sein. Dieser Wunsch wurde ihm für einen Tag erfüllt. Er durfte mit dem Streifenwagen fahren und sogar jemanden "verhaften".
Dieser uralte Mann fährt jeden Tag seinen uralten Hund im Rollstuhl um den Block, weil sie nicht mehr laufen kann. Ich finde das irgendwie total süß. Wenn Gunni später so alt und schrumpelig ist, würde ich das auch für ihn machen.
Um seine krebskranke Mama bei der Chemotherapie aufzuheitern, schrieb ein 14- jähriger Junge diese herzzerreißende Nachricht in den Schnee
In vielen amerikanischen Kinderkrankenhäusern putzen mittlerweile Superhelden die Fenster und Zaubern so ein Lächeln auf die Lippen der jungen Patienten.
Dieser junge Mann sammelt bei seiner Arbeit täglich altes Brot und verschenkt es dann an hungrige Obdachlose. Für diese Geste wird er zurecht >Bagel Jesus< genannt
Dieser kleine Knirps ist gerade so verzückt, weil seine Eltern extrra für ihn ihre Hochzeit nachgestellt haben. Sie haben geheiratet bevor der Kleine geboren wurde, was ihn sehr traurig gemacht hat. Klasse Eltern!
Der 65-jährige Isaac Theil saß in der U-Bahn nach Hause, als plötzlich ein Fremder neben ihm einschlief und seinen Kopf aus Isaac Schulter sinken ließ. Einige andere Passagiere fanden dieses Verhalten absolut unangebracht und wollten den Mann wecken. Isaac hielt sie davon ab und meinte: " Er muss einen anstrengenden Tag gehabt haben, lassen sie ihn also schlafen. Das kennen wir doch alle, oder?" Ja Isaac, das kennen wir alle.....
Jeden Tag in der Mittagspause bringt dieser Mann seinem Kollegen das Lesen bei.
Dieser Wachmann hat durch eine kleine Geste eine kleine Prinzessin sehr glücklich gemacht....
“Nate, I overheard your phone conversation with Mike last night
about your plans to come out to me. The only thing I need you to plan
is to bring home OJ and bread after class. We are out, like you now.
I’ve known you were gay since you were six. I’ve loved you since you
were born.
P.S. Your mom and I think you and Mike make a cute couple.”
Was für ein toller Vater ♥
Also Leute, es ist eigentlich ganz einfach ein guter Mensch zu sein. Versucht einfach jeden Tag nach dem Motto >jeden Tag eine gute Tat< zu leben. Ich weiß, es hört sich abgedroschen an, aber wenn man mal anfängt ist es einfacher als gedacht. Ich zum Beispiel nehme mir immer vor, meine Freunde zum Lachen zu bringen und ich denke, das kriege ich auch ganz gut hin. :D Also lasst uns aufhören, immer so trübselig dreinzublicken und lasst uns lieber Regenbögen malen! liebst Elli♥ quallen
Hallihallo, Jetzt, wenn es von Tag zu Tag immer kühler und düsterer wird brauche ich für meinen Körper aber auch für meine Stimmung etwas Warmes. Ich kann mich an keinen Tag erinnern, an dem ich mal keine kalten Füße hatte, egal wie viele Schichten Socken und Stiefel ich anziehe. Das liegt einfach an meinen unmöglichen Füßen - scheinbar frieren die gerne. Wie dem auch sei, ich habe Mittel und Wege gefunden mich warm zu halten. Neben Kuschelsocken hilft bei mir ein Heißgetränk. Meine Lieblinge möchte ich hier und heute kurz vorstellen. Sie wärmen Körper und Seele von innen heraus und heben sofort meine Stimmung, wenn ich abends dem Matschewetter entfliehen kann.
1. Als Kind habe ich früchteteefanatisch veranlagt, irgendwann aber waren mir diese Tees einfach zu sauer und unglücklicherweise ist der Geschmack von Früchtetee recht flach. Ein ganz einfacher Kniff zum Aufpeppen ist, dass man einfach noch Kirschsaft dem ferigen Tee hinzufügt. Der Tee verliert dadurch erheblich an Säure und schmeckt einfach lecker nach den süßen runden Dingern.
2.Gerade habe ich ja die Säure in Tees kritisiert und schon jetzt muss ich mir widersprechen. Um mich zu berichtigen, ich mag es nicht, wenn Früchtetees säuerlich schmecken, weil sie doch nach Früchten schmecken sollen, generell aber mag ich Saures. Heiße Zitrone ist zum Beispiel auch mein absoluter Favorit in der Erkältungszeit. Letztes Jahr war mein Winter hauptsächlich von Grippe und Dauerhusten geprägt und eine Tasse heiße Zitrone hat wahre Wunder bewirkt. Das Rezept dazu ist denkbar einfach. Man presst einfach ein halbe Zitrone für eine Tasse aus und gibt dann beliebig viel Zucker hinzu, bevor man das süß-saure Gemisch anschließend mit heißem Wasser aufgießt. Die Mengen lassen sich dementsprechend auch variieren. So nimmt man für eine Kanne einfach eine ganze Zitrone. Zwar gibt es auch heiße Zitrone in Pulverform, da man ja im Büro meistens keine Zitrone zur Hand hat ( oder doch?), aber mir persönlich gefällt die traditionelle Form mit handgepresster Zitrusfrucht einfach besser.
3. Ein weiteres gebräuchliches und sehr effektives Mittelchen gegen Erkältungen und trübe Gedanken ist Ingwertee. Auch hier empfehle ich die DIY- Variante ( wenn ich das so sagen darf). Zunächst schneidet man mindestens 5-6 dünne Scheiben von einer Ingwerknolle ab und gibt sie samt beliebig hohen Zuckerbergen in eine Kanne. Danach gießt man den zuckrigen Ingwer mit etwas Zitronensaft auf, danach folgt das heiße Wasser. Nach etwas 5-minütiger Ziehzeit ist der Tee fertig und perfekt für Erkältungsopfer.
(4.) Ein kleiner letzter Tipp meinerseits gegen Herbst-Blues ist diesmal kein Tee sondern eine kleine gelbe Afrikanerin - die Banane. Bananen enthalten kleine Glücksstoffe, die wir besonders im Herbst benötigen, da wir durch die fehlenden Sonnenstrahlen schneller auf trübe Gedanken kommen. Im Sommer sind die Glücksstoffe der Banane für uns überflüssig, da ja genug Sonne scheint die unser Gemüt erhellt, weshalb viele Leute ( zB. ich selbst) in der Somemrzeit die gelbe Frucht meiden, sich in der dunklen Jahreszeit aber darauf wild stürzen. Es ist wirklich ulkig, aber Bananen schmecken mir im Herbst und Winter viel besser als im Sommer. Deshalb liegen sie auch immer neben meiner randvollen Teetasse.
Ich hoffe euch haben diese kleinen Teetipps geholfen und euer Herz erwärmt. Was habt ihr noch für Tipps, um euch warm zu halten? Seid ihr auch teeaffin? Fühlt ihr euch wohler im Winter oder im Sommer? Erzählt es mir. Ich freue mich schon drauf.
deutsch ist die einzige
sprache der welt, in der es eine wirkliche groß – undkleinschreibung gibt. In allen anderen sprachen werden nur
satzanfänge und eigennamen groß geschrieben, hier aber auch die substantive. Für
jeden, der deutsch lernen will, stellt also unserer deutschen macke, dass wir
für wirklich alles ein wort haben, unsere groß – und kleinschreibung ein
problem dar. Aber wieso ist das eigentlich so?
Nun es gibteine inoffizielle, aber recht plausible
erklärung. Zur zeit der reformation durch Martin Luther hatte der klerus das
privileg des buchdrucks inne. Die mönche ließen sich für die vervielfältigung
bezahlen und legten bestimmte preise pro seite oder zeile fest. Da die, sowieso
schon reiche, kirche noch mehr geld aus dem druck herausschlagen wollte,
überlegte man sich, wie man noch mehr zeilen füllen und somit höhere preise
einfordern könnte. Satzanfänge und eigennamen schrieb man schon groß, bildeten
aber eine zu kleine gruppe, weswegen man noch die große gruppe der substantive
mit ins boot holte und diese auch nur noch groß schrieb. Zugleich clever als
auch durchtrieben, aber das war damals ja gang und gebe.
Im übrigen gab es schon oft
versuche, die substantive wieder klein zu kriegen und unsere schriftsprache
wieder global anzupassen. Es wurden sogar werke veröffentlicht, in denen die
nomen allesamt wieder klein geschrieben wurden. Wie wir ja wissen und sehen,
sind diese autoren leider gescheitert, da wir ja noch heute unsere substantive
groß schreiben.
Aber können wir überhaupt
zurück? Würden wir wieder unsere dingwörter klein schreiben, so wie unsere
nachbarn es tun? Ich persönlich bin mir da nicht so sicher. Wir sind es einfach
zu gewohnt und diese umstellung würde wahrscheinlich jahrzehnte dauern. Zum einen
sieht es für den betrachter irgendwie falsch und verwirrend aus, zum empfinden
auch unsere digitalen schreibprogramme und unser hirn, der effektivste computer
überhaupt, diese form als falsch. Diesen post zu schreiben war für mich zum
beispiel kniffelig, sowohl meine worddatei hat alles rot unterkringelt aber
auch ich selbst, hatte immer den hang, die substantive groß zu schreiben. Es
war schon lustig, besonders wenn man merkt, wie es einem in den fingern
kribbelt, den text noch einmal zu überarbeiten, damit alle substantive hübsch
groß geschrieben sind. Der mensch ist und bleibt halt ein gewohnheitstier,
insbesondere der deutsche mensch.
Fällt euch noch eine andere erklärung ein? Was haltet ihr davon, die groß -und kleinschreibung abzuschaffen? Denkt ihr, das wäre heute noch möglich?
Schon vor ein paar Wochen
habe ich euch ja von der obercoolen britischen Hautpflegemarke >treacle moon< berichtet, einer Marke, mit der ich zwei wunderschöne Ferienwochen in
Großbritannien bei einer atemberaubenden wie hochprozentig britischen Gastmama
und seidig weiche Haut verbinde.
Wie letztes Mal habe ich mir
auch diesmal die Reisegröße gekauft, aus wirtschaftlichen wie praktischen
Gründen – ich brauchte eine kleine, günstige Creme für die Handtasche.
Da meine Freundinnen auch
von den süßen Lotions und Duschbads von >treacle moon< begeistert sind,
bin ich in der Freistunde mit meiner süßen Vampirfreundin Lydia zu dm
gewatschelt, die mich fachfraulich beim Kosmetikkauf beraten hat.
Lydi hat sich schon vor
gefühlten Ewigkeiten ( also vor den Herbstferien) die > one ginger
morning<- Lotion gekauft, auf die ich dann auch gespitzt habe. Aus vielen
abwegigen Gründe wollte ich sie mir aber zunächst nicht kaufen. Zum einen
dachte ich, Ingwer wäre nichts für mich, zum anderen bin ich wohl eine der
wenigen Mädchen, die ständig befürchten ihre Freundinnen würden sie als „ Faker!“
( ja das Wort hat sein eigenes Ausrufezeichen, weil man es ausbrüllt, während
mit nacktem Finger auf angezogene Mitmädchen zeigt, die zufällig die selben
Schuhe tragen)
defamieren, was so
hirnrissig wie unrealistisch ist.
Nun ja, jedenfalls habe ich Lydia artig gefragt, ob es ihr etwas ausmachen
würde, wenn ich dieselbe Lotion kaufen würde, woraufhin sie von köstlicher
Verwirrung durchflutet wurde und mich ansah, als würde sie erraten wollen, was
sich gerade hinter meiner Stirn abspielte.
„ Klar, mach doch.“ meinte
sie dann nur und ich hüpfte freudig zur Kasse.
Ach ich liebe einfach diese kleinen Sprüche. Schon allein deswegen lohnt sich der Kauf :D
Wer auf den frischen,
einzigartigen Duft von frisch geriebenen oder geschnittenen Ingwer steht,
wird >one ginger morning< lieben. Es ist kein süßer oder pudriger sondern
ein aufgeweckter fast sportlicher Duft, den ich immer mit meiner Lydia im
Holzfällerhemd und hohem Pferdeschwanz verbinde, weiß der Teufel warum. Auch
hier schöpft >treacle moon< die volle Kraft der Eigenständigkeit von
einzelnen, natürlichen Düften aus und versetzt einen in den angenehmen Rausch
eines lampiongeschmückten Asiamarktes oder des
einzigartigen, gemütlichen Wohlgefühl eines kuschligen Decke und einer
Tasse heißem Ingwertee am Abend auf dem Sofa. Eine Bodylotion für alle Sinne die
zeigt, dass Ingwer wie die Apfelkaugummis von Hubba Bubba duften kann, die ich
mir früher von meinem kleinen Taschengeld zum Kaugummiblasen – machen – üben
gekauft und geliebt habe.