Montag, 24. August 2015

Und Superman popelt doch!

Hallihallo,


Seit am 17. Mai 1890 der weltweit erste bunte Heftchen auf den Markt kam, erfreuen sich Comics an einer wachsenden, begeisterten Leserschaft. Der erste große Run erfolgte 1938 als die erste Ausgabe des Vaters aller folgenden Helden – Superman – erschien. In den 50ern erweckten eifrige Zeichner noch mehr fiktive Figuren die unseren Tag retteten. Danach erfolgte erstmals eine Flaute. Zur Zeit aber erleben unsere Comichelden einen zweiten Frühling. Fast jeden Monat, so scheint es, wird ein weiterer Film auf die Kinoleinwand projiziert. Marvel und DC führen dabei einen erbitterten Krieg, unsere Helden und Schurken von Mal zu Mal mehr ausstaffiert und ihre Filme immer actionlastiger werden. Das ist natürlich cool, aber vergessen wir nicht, dass unsere Helden auch nur Menschen sind.
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Grégoire Guillemins Kindheit war von Science Fiction, Comics und Videospielen geprägt. Heute, im Alter von 48 Jahren, fließen diese Erinnerungen in seine Kunst ein. Er verarbeitet alles Mögliche aus der Popwelt, immer mit einem kleinen, humorvollen Augenzwinkern, das uns zeigen soll, dass auch die Idole unserer Kindheit so menschlich und damit auch genauso mackenbehaftet sind wie wir. Seine Serie > Secret life of heroes < zeigt das stinknormale Leben unserer liebsten Superhelden in Bildausschnitten, die nur so viel verraten, dass es uns zum Lächeln birngt uns dann aber doch nicht ganz die Illusion raubt, dass es dort draußen jemanden gibt, der den Finger aus der Nase ziehen wird, wenn irgendwo eine Jungfrau in Nöten sich die Seele aus dem Hals kreischen wird.






















liebst
Elli


Freitag, 21. August 2015

Geschmeidige Lippenevolution

Hallihallo,

Das zweite Produkt, dass ich mir während meines Aufenthalts in Hamburg gekauft habe und euch jetzt vorstelle, wird den meisten schon bekannt sein. Spätestens seit dem Auftritt in Miley Cyrus Musikvideo zu >We Can't Stop <, in dem gefühlte 40 Stück davon rumstehen ist der Lipbalm von EOS kein Geheimtipp mehr sondern zählt zum Standardprogramm in fast jedem Kosmetiktäschchen. Deshalb darf man mich in diesem Fall jetzt auch ruhig als Spätzünderin abtun, da wahrscheinlich schon ¾ aller weiblichen Blogger einen Post zu der Unglaublichkeit des EOS-Lipbalms verfasst haben.
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Ich habe mich einfach lange nicht getraut, mir den Lipbalm zu kaufen aus einem ganz einfachen Grund: Er war mir schlichtweg ein wenig zu teuer. Davon kann man jetzt halten, was man will, aber heutzutage spricht ein hoher Preis nicht mehr für genauso hochwertige Qualität. Gleichwohl muss ein preiswertes Produkt nicht von minderer Qualität sein – aber das ist eine andere Geschichte.

Kostenpunkt: 5,99 €
Der Lipbalm von Evolution Of Smooth ( kurz EOS) ist aber absolut sein Geld wert. Der Balsam ist so samtweich und doch reichhaltig, dass Lippen gepflegt aber nicht klebrig werden. Dazu kommt, dass der Balm ohne künstliche Zusätze auskommt, dafür aber eine ordentliche Portion Sheabutter und Jojobaöl enthätl. Der zarte Duft, in diesem Fall von Blaubeere und Acai, ist wohlig aber nicht aufdringlich. Was mir aber am besten gefällt, ist die eiförmige Verpackung des Balms. Der EOS-Lipbalm liegt unglaublich gut in der Hand und lädt regelrecht zur Lippenpflege ein. Für jemanden, wie mich, der sich oft am Tag die Lippen einbalsamiert, ist der Lipbalm von EOS wirklich fantastisch. Da wird der Preis nebensächlich.

liebst

Elli

Mittwoch, 19. August 2015

Hey Zuckerpuppe!

Hallihallo,

Habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt, wie euer Lieblingsessen aussehen würde, wenn es aus irgendeinem Grund plötzlich eine menschliche Gestalt annehmen würde? Nein? Komisch, wo man sich doch so etwas fragen könnte. Insbesondere kurz vor dem Einschlafen, auf dass man mit Sicherheit von einem Albtraum heimgesucht wird.
Zugeben, die Fragestellung ist wirklich etwas sehr komisch, aber irgendwie versuche ich mir halt selbst zu erklären, wie die polnische Künstlerin Meago auf die Idee für ihre Serie > Dollicious < gekommen ist, die ich zufällig beim Stöbern auf Deviantart gefunden habe und mit euch teilen möchte.

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Die Kollektion vereint zwei, nein sogar drei Sachen die ich sehr gerne mag: Manga, Mode und natürlich Essen! Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ein einfaches Stückchen Käse so verdammt cool aussehen kann. Die Outfits sehen so toll aus, dass man sich wirklich wünscht, es gäbe sie auch in echt. Ich liebe einfach, wie die 27jährige Magda die Gerichte, Getränke und Kleinigkeiten umgesetzt hat und dabei jedem Mädchen auch einen eigenen Charakter gegeben hat.

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So ist eine Wassermelone wohl eine Frohnatur, während die Schwarzwälder Kirschtorte eher ernst und nachdenklich erscheint. Hätte man das von seinem Essen erwartet? Ich denke nicht. Deswegen möchte ich euch auch nicht länger auf die Folter spannen und stelle euch eine Auswahl meiner persönlichen Lieblinge aus der zauberhaften >Dollicious<-Serie von Meago vor. Auf dass euch das Wasser im Mund zusammenlaufe!
Bier

Blaubeere

Käse

Cheesecake

Kakao

Zuckerwatte


Drachenfrucht

Earl Grey


Grüner Tee

Zitronentarte

Limonade

Schoko-Minz-Eis

Mojito

Pina Colada

Popcorn

Ramen

Rooibostee

Schwarzwälder Kirschtorte

Spaghetti mit Tomatensoße

Wassermelone

Weißer Tee






liebst

Elli♥

Dienstag, 18. August 2015

Dosenkirschblüte fürs Haupt

Hallihallo,

Aufgrund des leider eher schlechten Wetters am Wochenende und meines dadurch resultierenden Unmuts hat in Hamburg dazu geführt, dass ich nicht so viel eingekauft habe, wie ich eigentlich wollte. Nicht, dass ich meine Kreditkarte durch häufiges Ziehen durch den Scanner schmelzen wollte, aber wenn irgendwo in der Ladenscheibe ein Prozentzeichen klebt, wird man regelrecht zum Geldausgeben genötigt. Böser Kapitalismus! Böse!

Kostenpunkt: 1,79€ ( 50ml)


Wie dem auch sein mag, ein paar Sachen habe ich doch bekommen können. Unter Anderem auch ein Produkt einer meiner absoluten Lieblingsmarken, bei dem ich mich sehr freue, es euch vorstellen zu dürfen.
Das Geschäft mit der Haarpflege ist ein extrem lukratives, schaut man sich nur die meterlangen Regale an, die Shampoos, Haarsprays und Conditioner in Drogeriemärkten einnehmen. Die britische Marke sparen sich aber einige deutsche Verkaufshäuser, obwohl sie in ihrem Verkunftsland fast so beliebt ist wie die Teatime und in wirklich jeder Drogerie zu finden ist. 

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Stars, wie Pixie Lott geben gerne ihr Gesicht und ihre Haare, um Markenbotschafter bei Batiste zu werden. Zur Zeit ziert Ella Henderson mit Engelshaaren die Website. Aber auch für Normalos ist die riesige Produktpalette der Trockenshampoos durchaus erschwinglich. Mittlerweile gibt es viele Firmen, die Trockenshampoos anbieten, aber Batiste ist sowohl Vor – als auch Spitzenreiter in dieser Sparte. Ich habe schon so einige andere Marken ausprobiert, einfach weil ganz lange Batiste in Deutschland nicht erhältlich war und kann wirklich sagen, dass ich bisher kein Trockenshampoo gefunden habe, das an eines von Batiste heranreicht. Mein absoluter Liebling die Version mit himmlischen Kirschduft, die einen sofort an Frühling, rosa Kirschblüten und Hummelgebrummel erinnert.

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Natürlich verbinde ich mit dem Produkt mehr als nur aufgefluffte, frische Haare, sondern auch Erinnerungen an einen wunderschönen Urlaub in Großbritannien, weshalb man mich jetzt auch als parteiisch einstufen kann, aber es gibt meiner Meinung nach kein besseres Trockenshampoo als das von Batiste. Die Marke hat sich einfach seit 1970 nur eben darauf spezialisiert und weiß deshalb wohl am besten, wie man das beste aus einem Haarschopf zwischen den Wäschen machen kann.

liebst
Elli

Montag, 17. August 2015

Die Schnattertante und der Sonnenschein

Hallihallo,

Heute war mal wieder ein wunderbarer Tag in dem Leben der Elise. Und das obwohl heute Montag war. Ansonsten sind Montage ja immer nicht so der absolute Hammer, aber heute hätte er nicht perfekter sein können. Verdanken habe ich das meinem Sonnenscheinkind Sophie.

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Seit einer gefühlten Ewigkeit hatte ich keinen wirklichen Kontakt mehr zu meiner Ohana, weshalb ich mich wirklich sehr gefreut habe, als Sophie und ich einen Treffen festsetzen konnten. Als sie mich dann vom Bus abgeholt hat, fiel mir wieder ein, was ich solange vermisst habe. Es war, als hätten nie vier oder sogar mehr Wochen und einige Kilometer zwischen uns gestanden. Sofort brach der Redeschwall über uns herein, der erst abklingen sollte, als sich die Türen von meinem Bus zurück nach Hause schlossen

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Natürlich kam ich nicht mit leeren Händen, schließlich wurde auch Sophies Geburtstags nachträglich in ganz ganz kleiner Runde. Vielleicht stellt sie euch das Buch > Schweig still, süßer Mund < von Janet Clark auf ihrem Blog selbst einmal vor. Vielleicht aber auch nicht. Wer weiß.
( Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass sie das Buch vorstellt, weil sie es nämlich schon einmal vorgestellt hat. Hier geht's zum Post >klick<)
Was ich aber weiß ist, dass der Tag mit Sophie einfach nur perfekt war. Mit ihr macht wirklich alles Spaß. Ob durch die Gegend schlurfen und geistig eher wenig Anspruchsvolles zu bequatschen, beim HappyMeal von McDonald's ein Märchenbuch abstauben oder feststellen, dass der neue McSundae mit Brausebällchen nicht so lecker ist, wie er sich vielleicht anhört.

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Danke Sophie, dass wir zusammen so einen schönen Tag verleben durften und du mich damit aus meinem Einsiedlertum gezogen hast. Du bist die Blume in meiner Tasche. :D



liebst

Elli

Sonntag, 16. August 2015

Hamburg meine Perle ♥

Hallihallo,

Wie man vielleicht mitbekommen hat, liebe ich es, zu verreisen und dabei neue Orte und Eigenheiten kennenzulernen. Wenn meine finanziellen Möglichkeiten es zulassen würden, wäre ich nur unterwegs. Deutschland reizt mich dabei aber irgendwie weniger. Ich kann nicht genau sagen, wieso, aber es gibt wirklich nur eine Babyhand voll deutscher Städte, die ich interessant finde und besuchen möchte. Hamburg ist eine davon.

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Mit Hamburg verbinde ich wirklich eine wunderschöne Liebe. Das Tor zur Welt hat sich ganz früh den Weg in mein Herz gebahnt und sich dort gemütlich eingerichtet. Wäre ich nicht geborene Berlinerin wäre ich gerne in Hamburg zur Welt gekommen. Die Hansestadt ist in vielerlei Hinsicht der pure Wahnsinn. Man kann sich also vorstellen, wie groß meine Vorfreude war, als ich mal wieder die Chance hatte, meine maritime Liebe zu besuchen.


Glücklicherweise ist mein großer Bruder gerade knietief im Studium und wollte für eine Hausarbeit noch unbedingt in seine Unibibliothek, um dort sein Hirn mit Wissen zu füttern. Eifrig wie meine Mama oft ist, kam sie sofort auf die Idee, dass Paul mich doch einfach mitnehmen könnte. Was wohl zunächst nur als Spaß angedacht war, wurde plötzlich dingfest, als Paul achselzuckend zustimmte. Letzten Freitag wurde ich also neben ein paar Reisetaschen und einem Feldbett ins Auto verfrachtet und los ging die Fahrt in den Norden.


Während mein Bruder den Samstag nutzte, um haufenweise Schriften zu durchforsten, wurde mir ein U-Bahnticket in die Hand gedrückt und auf Hamburg losgelassen. Wie bei Frauen so üblich, führte mich mein erster Weg in die Mönckebergstraße. Mehr als Stichwort muss ich wohl nicht geben. Irgendwann, wie man es von einem Samstag nicht anders erwarten kann, wurde die ellenlange Einkaufsstraße so überfüllt, dass ich sogleich die Flucht ergriff. Vielleicht geht es euch anders, aber ich finde Menschenmassen nicht gerade so super und vermeide sie, wenn möglich. Dass das in einer Millionenstadt wie Hamburg eigentlich unmöglich ist, wurde mir wenig später wieder bewusst.


Meine Füße führten mich zur Speicherstadt und dann immer am Wasser entlang bis zu den Landungsbrücken. Eben diese konnte ich bald schon von Weitem sehen und fielen schlagartig für mich aus, da sich auch dort die Menschen wie Ölsardinen in der Dose aneinanderpressten. Da ich ja nirgendwo mit der Fähre hinfahren wollte, suchte ich mir schlussendlich irgendwo ein stilles Plätzchen, bis Paul mir schrieb, dass er mich jetzt abholen kommen würde.



Ich hoffe, es hat sich nicht zu negativ angehört, wie ich über meinen Samstag in Hamburg berichte. Wenn man weiß, wie sich so eine Großstadt am Wochenende mitten im Sommer verhält, muss man Hotspots großräumig meiden. Dafür kann ja aber Hamburg nichts. Soll die Stadt etwa anfangen, weniger großartig zu sein? Ich denke nicht.


Ich hatte eine wunderbare Zeit dort und habe alle Orte gesehen, die ich schon seit meiner Kindheit liebe. So wie das Miniatur Wunderland, das mich mit seinen Modelleisenbahnen und kleinen Details bei jedem Besuch wieder verzaubern kann, egal wie alt ich bin. 

Die gesamte Speicherstadt ist so fantastisch mit seiner Mischung aus Tradition und Innovation, dass mir wirklich jedes Mal das Herz aufgeht, wenn ich auch nur in die Nähe der alten Fachwerkhäuser komme. Darf man eigentlich eine Stadt heiraten? Wenn ja, melde ich mich hiermit für Hamburg an.

liebst
Elli

Montag, 10. August 2015

Einmal ist keinmal

Hallihallo

Eigentlich wollte ich hier und heute eine Erfolgsgeschichte festhalten. Eigentlich sollte hier Jubel, Trubel und Heiterkeit in einen kleinen Text gepresst werden. Eigentlich sollte es ein schöner Start in die Woche werden. Aber wie man das so vom Wörtchen „ eigentlich “ kennt, verheißt es nichts Gutes. So auch in diesem Fall.
Heute war endlich der Tag gekommen, an dem sich neben meinem Fahrlehrer auch ein Prüfer in dem kirschroten Golf, den ich seit Wochen durch die Gegend fahre, befand, um meine Leistungen hinsichtlich meiner Fahrweise zu bewerten. 
Es ist wohl nicht erwähnenswert, dass ich mich zuvor vor Aufregung und Angst kaum rühren konnte geschweige denn mein Frühstück zu mir nehmen konnte. Wie dem auch sei. Ich möchte hier nicht lange wie die Katze um den heißen Brei herumschleichen und sage gleich, dass ich es nicht geschafft habe. 

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Ja, ich habe meine praktische Fahrprüfung nicht bestanden, obwohl alles so verheißungsvoll war. Die genauen Umstände kann und möchte ich hier nicht festhalten. Sie sind einfach zu dumm und sogar für meine Verhältnisse einfach nur schwach. Als ich dann zum Ausgangspunkt zurückkehren durfte und der Prüfer mir mein Ergebnis mitteilte, war es, als hätte man mir kleinen Marionette die Fäden zerschnitten. In dem Moment habe ich einfach rein gar nichts gefühlt. Erst nach und nach kamen die Gefühle wellenartig in mein Bewusstsein geschwappt. Glücklicherweise waren meine Eltern überaus locker, sodass ich mein Versagen hinterm Lenkrad als nicht so extrem wichtig empfinde, als dass ich nie wieder den Zündschlüssel umdrehen könnte.
Wichtiger ist jetzt, dass ich am Ball bleibe und mich an dem einen Fehler nicht festbeiße, sonst wird das mit der Fahrerlaubnis nie was. So dümmlich und abgedroschen es vielleicht klingen mag, aber hier gilt wirklich: einmal ist keinmal. Konzentration ist dafür alles. Und eine riesige Tafel Schokolade!

liebst

Elli