Dienstag, 23. Dezember 2014

Miss Dezember - Elisabeth Amalie Eugenie

Hallihallo,

Eine Frau, mehr Mythos als Mensch. Ihr Leben mehr Kult und Perfektion als Alltag und Entspannung. Um Elisabeth Amalie Eugenie - eher bekannt als Kaiserin Sisi ranken sich so viele Geschichten und Rätsel wie um kaum eine andere Adlige.

Bevor wir anfangen, klären wir nur kurz die Namensherkunft ihres Spitznamens. Die übliche Koseform von Elisabeth war in Bayern und Österreich Lisi. Mit Lisi unterschrieb die Kaiserin persönliche Briefe, (so wird spekuliert) die dann Jahrzehnte später falsch gelesen wurden und das ursprüngliche Lisi als Sisi interpretiert wurde. Regisseur und Drehbuchautor  Ernst Marischka wandelte den Namen für seine weltbekannte Triologie dann in Sissi um und festigte so mit Romy Schneider den Kultstatus der Kaiserin Elisabeth. Im folgenden Text wird die Koseform Sisi verwendet.



Geboren am 24.Dezember 1837 in München geboren, wächst die kleine Elisabeth, als Tochter der Königstochter Ludovika, in behüteten aber gehobenen Verhältnissen auf. In München darf sich die junge Prinzessin frei entfalten, mit ihren Geschwistern toben und dem derben bayrischen Dialekt frönen, sodass man sie zunächst eher als ein ungeschliffenen Rohdiamanten vom Land, als eine Angehörige des Adelshauses ansieht. Trotzdem erblüht die junge Elisabeth zu einer wunderschönen, ungestümen Frau, in die sich schlussendlich Kaiser Franz Jospeh beim ersten Anblick verliebt und am 24. 4. 1854 in der Wiener Augustinerkirche zur Frau nahm.

Die Vita der Kaiserin Sisi ist von vielen Schicksalschlägen geprägt. Sie wird am Hof, aufgrund ihrer natürlichen Art immer wieder kritisiert und herablassend bewertet. Ihre Schwiegermutter Sophie verachtet sie, da Sisi nicht die Frau ist, die sie sich für ihren Sohn Franz Joseph gewünscht hat. Zudem nimmt Sophie Sisi nach der Geburt ihre Kinder, da sie der Ansicht ist, die junge Kaiserin wäre zu unreif, um angemessen ein Kind zu erziehen. Franz Joseph befürwortet die Entscheidung seiner Mutter, da er der Meinung ist, Sisi sollte ihr Volk repräsentieren, anstatt ihre Zeit mit der Kindererziehung zu " vergeuden".
Zwei ihrer Kinder, darunter auch der lang ersehnte Trohnfolger Rudolph, sterben, weshalb sich Sisi umso liebevoller um ihre Töchter Gisela und Marie Valerie kümmert, zeitlebends aber nie den Verlust ihrer verstorbenen Kinder Sophie und Rudolph verkraften kann.

Die anfänglich so herzensgute, lebensfrohe Elisabeth wird mit dem zunehmenden Druck am Hof immer depressiver und macht aus ihrem Körper eine Kultfigur, um nicht auch die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Durch intensives Training, einem straffen Diätplan und dem stetigen Tragen eines Korsetts hielt sie eine konstantes Gewicht von 50 kg bei einer Körpergröße von 1,72m nicht überschreiten. Einige Experten gehen heute stark davon aus, dass die junge Kaiserin an einer Essstörung litt, die auf ihre Depressionen begründet war. Andere sagen ihr aber auch eine Schwäche für Süßes, so war das das bekannte Wiener Cafe Sacher ein beliebter Hoflieferant und versorgte die Kaiserin mit erlesenen Köstlichkeiten. Man kann also schwer einschätzen, wie es um die Gesundheit Sisis stand. Bekannt ist aber, dass sie sich gerne körperlich fit hielt und im gesamten Schloss mehrere Turnräume einrichten ließ , sich täglich dreimal wiegen und abmessen lassen ließ und sich strikt an Diäten hielt, die sie nur manchmal durch eine kleine Portion Veilcheneis brach.
Das sogenannte >Sissi-Syndrom< wurde auch nach der liebreizenden Kaiserin benannt und gilt als Diagnose für Menschen, die trotz ständigem Drang nach Perfektion und bewusster Körperpflege zum Erhalt der Schönheit, an Depressionen  aufgrund von innerer Hilflosigkeit und Leere leiden. So versuchen diese Menschen, ihr Aussehen und ihre Aktivität zu kontrollieren und dafür umschwärmt zu werden, da sie nur über ihren Körper die Kontrolle zu besitzen scheinen und eben diese nicht in einer "Ruhephase" verlieren wollen.


Noch wichtiger als ihre Figur waren der Kaiserin ihre dichten, dunklen Haare. Sisi war mehr als stolz auf ihre Haarpracht und pflegte sie dementsprechend mit viel Hingabe. Am Wiener Burgtheater entdeckte sie ihre spätere Friseuse Fanny Angerer, die ihr eine gute Freundin wurde, obwohl Sisi viel von ihr abverlangte. Alle 3 Wochen waren die beiden Frauen einen ganzen Tag damit beschäftigt, die Haare der Kaiserin zu waschen. Bevorzugt wurde bei dieser Prozedur ein Gemisch aus Cognac und Ei. 
Auch das tägliche Haarekämmen musste mit äußerster Sorgfalt und ein wenig List  angegangen werden, da Sisi schnell aus der Fassung geriet wenn sie zufällig ausgefallene Haare im Kamm bemerkte. Um diesem Jähzorn zu entgehen, klebte Fanny die Haare schnell an ihren Unterrock, der für diesen Zweck mit einem speziellen Klebemittel bestrichen war.

Anlässlich ihrer Hochzeit erhielt Sisi ein Diadem aus vielen, mit Diamanten besetzten Sternen, das sie gerne zur Verzierung ihrer Frisuren nutzte und später an ihre liebsten Hofdamen verschenkte, deren Nachkommen die Sterne noch heute in ihrem Besitz wissen.

Kaiserin Elisabeth war eine tragische, mythenumwobene Frau ihrer Zeit, die so unselig starb wie sie lebte. Am 10. September 1898 wurde sie auf dem Weg zu einer Bootsrundfahrt über den Genfer See von einem italienischen Wanderarbeiter mit einer angespitzten Feile niedergestochen. Blitzschnell ging die Nachricht um wie ein Lauffeuer, getrauert wurde jedoch kaum um die, im Alter von 61 Jahren gestorbene Sisi, das Volk bemitleidete den hinterbliebenen Franz, der vor dem Tod seiner Frau schon den Selbstmord seines Sohnes zu betrauern hatte.

Normalerweise stelle ich euch ja immer bedeutsame, aber oftmals unbekannte Frauen vor und anders als eben diese Frauen kann man von Kaiserin Sisi nicht unbedingt sagen, dass sie weltbewegend handelte und sich durch großartige Taten auszeichnete. Ich will auf keinen Fall in den Schmutz ziehen, aber so empfinde ich es. Wieso fiel also die Wahl auf Kaiserin Elisabeth?
Zum Einen, weil sie am 24. Dezember geboren wurde ( sozusagen ein Weihnachtsspezial), zum Anderen lebt sie noch heute, 177 Jahre nach ihrem Tod, als Kunst - wie Historienfigur weiter. Dutzende Male wurde ihr Leben verfilmt, am bekanntesten ist wohl die Version mit Romy Schneider als Sisi und spätestens nach der Kinderserie auf KiKA sind wir doch alle verliebt in diese Frau.
Sie ist eine Frau voller Gegensätze und Fehler, aber auch von unvollstellbarer Schönheit und Attraktivität und das nicht nur wegen ihrer äußeren Erscheinung. So undurchschaubar sie auch war, so faszinierend ist sie bis heute. Ihr Leben ist wirklich erstaunlich und facettenreich und lässt sich in einem Post gar nicht unterbringen, weshalb ich auch wahrscheinlich sehr lückenhaft gearbeitet habe, auch um euch aufzurufen, euch selbst ein Bild über die schöne, traurige Kaiserin zu machen.

zum Abschluss noch das Intro der fantastischen Fernsehserie, von der ich bekennender Fan war und bin:
 
liebst
Elli♥

Freitag, 19. Dezember 2014

Drachen und Hosenträger

Hallihallo,

Im August diesen Jahres war ich ja mit meiner Lieblingscaro auf einem Konzert der
Imagine Dragons, das sowohl mein allererstes überhaupt war, als auch meine Liebe für die Jungs aus Las Vegas geweckt hat. Damals hatte ich  einen langen, schwärmerischen Post geschrieben, um meiner neuen Liebe zu ehren. > hier<

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Eine Zeit lang, habe ich dann den Drachen nicht mehr zugehört, weil man sich ja Lieder auch überhören und hassen lernen kann, was ich vermeiden wollte. Neulich dann aber habe ich, aus Zufall einen Song von Ihnen gehört, der mir bis dato unbekannt war, ich ihn trotzdem aber sofort ins Herz schließen konnte und ihn jetzt 24/7 höre, einfach weil ich ihn so genial finde.

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> I Bet My Life< ist wohl eines der persönlichsten Song aus Dan Reynolds Feder, da er hier die wechselhafte Beziehung zu seinen Eltern verarbeitet. Obwohl sie scheinbar nicht immer ganz unkompliziert war, verspricht Dan seinen Eltern trotzdem sein Leben und zeigt so seine innige, unbeirrbare Liebe seinen Eltern gegenüber. Dieses Statement kann ich ganz klar unterschreiben und ich schätze jeder kann das.
Egal wie "unverstanden" man sich während der Pubertät auch findet und wie peinlich, altmodisch, streng usw ( setzt ein nerviges Adjektiv eurer Wahl ein), so sehr lieben und vertrauen wir ihnen. Sie lieben uns sogar schon viel länger, schon bevor sie überhaupt wissen wie wir aussehen und das ist echt respektabel.

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Abgesehen von den wunderbaren Lyrics ist auch der Clip zum Lied der Wahnsinn. Bei mir geht wahnsinnig viel über das Visuelle und wenn das Musikvideo nicht so der Bringer ist, finde ich das Lied meistens doof. Komisch aber wahr. Das Video zu > I Bet My Life< ist aber, wie gewohnt bei den Imagine Dragons absolut gelungen und wahnsinnig schön.
Man begibt sich mit einem Jungen auf eine Art surreale Odyssee in einer Unterwasserwelt. Zuvor durfte man einen halbspannenden Kampf zwischen ihm und einen anderen hosenträgertragenden Burschen beobachten, der ihn zum Ende hin auch rettet, da unser junger Held schlichtweg an Sauerstoffmangel gelitten haben muss, als er am Ertrinken war und fantastische Bilder an sich vorbeiziehen sah.

Ich liebe insbesondere die Unterwasserwelt, weil ich spätenstens nachdem ich 
> 20.000 Meilen unter dem Meer< von Jules Verne verschlungen habe, fasziniert und gefesselt von diesen flüssigen Traumgebilden bin und deshalb auch auf meinen Wunschzettel eine Meerjungfrauenflosse geschrieben habe und beide Daumen drücke, dass es klappt. Bis dahin bleibt mir wohl nur > I Bet My Life< von den wunderbaren ausgedachten Drachen.

Unglücklicherweise gibt es auf Youtube gerade nur die Lyrics, aber nicht das Musikvideo, deshalb heir: ein Lyricvideo


und den Link zur Universal-website, damit auch ihr in den Genuss des Videos kommt


oder jetzt auch frisch auf Youtube :

liebst
Elli♥



Donnerstag, 18. Dezember 2014

Ritter der Kokosnussmilch

Hallihallo,
 
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Ich war diese Woche am Montag und Dienstag nicht in der Schule, weil wieder eine fürchterliche Erkältungswelle umherspült und ich mich, wie jedes verdammte Mal, angesteckt habe. So hieß es also schon am Wochenende Bettchen hüten und lieb Fencheltee trinken, während man von Mama mit Akupunkturnadeln gelöchert wird. Dank dieser Behandlung geht's mir jetzt aber schon deutlich besser und war Mittwoch schon wieder in der Schule ( um andere anzustecken - soll ja jeder was von haben).
 
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Wie dem auch sei. Es geht hier eigentlich nur peripher um meine verschnupfte Nase. Ich weiß nicht, ob ihr dass kennt, aber wenn man erkältet ist und eh zu Hause hauptsächlich im Bett liegt und hustet, hat man auch keinen großen Bock, sich irgendwie besonders aufzubrezeln und lässt sich ein wenig gehen.
Dementsprechend sahen auch meine Haare aus, weswegen ich mir Dienstag Abend eine schöne Seifenoper in der heimischen Badewanne gegönnt habe, die sofort Haut und Haar weich und angenehm zart gemacht hat. 
Weil mich viele meiner Freundinnen am nächsten Tag von meinen weichen Haaren geschwärmt haben, werde ich hier das ( total geheimnisvolle) Geheimnis verraten.

Probiert einfach wenn ihr das nächste Mal in die Wanne hüpft, anstatt einem chemischen Badezusatz, ganz normale Kokosmilch - die bewirkt wirklich Wunder!
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Zusätzlich könnt ihr noch eine Prise Meersalz oder Bittersalz und einen Spritzer Olivenöl hinzufügen, aber das ist nur optional.Eine Dose Kokosmilch reicht im Übrigen vollkommen aus für weiche Haare und zarte Haut. Ich wüsste auch nicht, wieso man mehr verwenden sollte.
Zu Beachten ist nur, dass Kokosmilch, wenn einmal geöffnet, wirklich sehr schnell ranzig wird und ihr sie  nach 2-3 Tagen im Kühlschrank unter ständigem Rühren in den Ausguss gießen könnt, weil sie auch dementsprechend riecht und die Konsistenz auch recht widerlich geworden ist.
Außerdem solltet ihr unbedingt eure Haare gründlich mit eurem normalen Shampoo waschen und sorgfältig ausspülen, wenn ihr mit Kokosmilch badet, andernfalls spült ihr das enthaltene Fett nicht mit aus und klebt in eurer Mähne fest - und das ist ja nicht der Sinn der Sache. Kurz bevor ihr aus der Wanne steigt, solltet ihr also noch einmal die Haare waschen, mit klarem Wasser ausspülen und nicht mehr mit dem Kopf ins Wannenwasser eintauchen. Ansonsten könnt ihr nicht viel falsch machen.
Euer Körper wird herrlich duften, weich wie ein Katzenbaby sein und ihr spart euch zudem das nervige Eincremen nach dem Baden.
Also probiert's einfach mal aus. Ich für meinen Teil liebe es und habe mir einige Dosen auf Vorrat gekauft für's nächste Vollbad.

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liebst
Elli ♥

Dienstag, 16. Dezember 2014

Jake in Mörderstimmung

Hallihallo,

Schon immer nutzten Künstler ihre Musikvideos um ihre Texte bildhaft und kreativ umzusetzen. Einige harmonieren klassisch mit dem Gesungenen, andere hingegen gleiten haarscharf an der eigentlichen Handlung vorbei und lassen wirklich sehr viel Spielraum für eigene, abstruse Ideen. Zudem gab, gibt und wird es immer äußerst prekäre Musikvideos geben, die so schockierend wie atemberaubend sind und deswegen nicht im normalen Programm der Sender gezeigt werden dürfen. Trotzdem sind sie wahre Meisterwerke, auch wenn sie zunächst ziemlich verstörend sind.


Ein gutes Beispiel liefert hierfür das französische Duo > The Shoes <, das 2007 in Reims von den beiden DJs Guillaume Brière und Benjamin Lebeau gegründet wurde, die sich nebenbei selbst produzieren und ihre Ideen niederschreiben.
2012 veröffentlichten die Jungs ihre Single > Time to Dance<, dank dem sie sogar bei den Olympischen Spiele 2012 in London auftreten dürfen. Schon zuvor sorgte aber insbesondere das Musikvideo für > Time to Dance< für Furrore, da es zu den oben genannten 
" verstörenden" Clips gehört, die tagsüber nicht gezeigt werden dürfen. Der Grund?

  
Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle! Wie grauenvoll!
Gut, das ist nun wirklich kein Grund, das Video nicht zu zeigen, schließlich ist Mr Gyllenhaal eine wahre Augenweide und einer meiner liebsten Schauspieler ( weshalb ich das Video vielleicht auch so klasse finde). Es liegt eher daran, was der gute Jake so den lieben langen Tag so macht.


Er entwickelt gleich zu Anfang des Clips eine recht ausgeprägte Affinität fürs Töten, um es harmlos auszudrücken. Seine Opfer für dieses unsittliche Hobby spürt er dafür in Clubs auf, um sie dann in Hinterhöfen  nieder zu strecken. Dabei geht er recht originell vor, treibt sogar Sport und pflegt sich. Wieso Jake das jetzt genau macht, bleibt ungeklärt, aber jeder hat doch irgendwie einen ulkigen Spleen.
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Ich finde das Video einfach nur großartig, auch die flockig leichte Indiemusik im Hintergrund des Gemetzels. Irgendwie ist es eine Mischung aus den beiden düsteren, gyllenhaallastigen Filmen > Zodiac< und >Nightcrawler< , die beide großartig sind, insbesondere weil Jake Gyllenhaal mitspielt.
Song wie Musikvideo sind absolut lohnenswert und auch nicht so krass dargestellt, dass man Nachts nicht mehr schlafen kann. Wenn ihr doch kein Auge zukriegt, zieht euch einen Film mit Jake Gyllenhaal rein.





liebst
Elli♥

Samstag, 13. Dezember 2014

Mein modetastischer ALN: Die Präsentation Teil 2

Hallihallo,

Ich hatte euch ja schon am Montag euphorisch von meiner Präsentation erzählt, habe mich dann aber lange nicht dazu gemeldet, obwohl ich schon am Donnerstag abschließen konnte und meine Note erhalten habe.



Eigentlich lief es wirklich gut. Meine Mitschüler und insbesondere meine Mitschülerinnen haben mir auch dieses Mal vorgeschwärmt, wie interessant sie das Thema und die Umsetzung fanden. Dementsprechend hatte ich ein einigermaßen gutes Gefühl, als unser Lehrer den Unterricht beendet hat. Ich blieb noch eine Sekunde länger, um meine Note zu erfahren und zitterte vor Anspannung. Mein Geschichtslehrer war im Gegenzug ziemlich entspannt, wenn nicht sogar unterkühlt. Er sah nur von seinen Heften auf und fragte mich, ob ich jetzt noch explizit von ihm hören wolle, dass ich 13 Punkte bekommen habe.
Ich war schon geschockt, schließlich hatte ich mir mehr ausgerechnet. Gut, 13 Punkte sind eine 1- ( Minus) und somit keine schlechte Hausnummer und doch bin ich enttäuscht. Insbesondere die Gründe, weshalb ich keine 1+ ( Plus) bekommen habe sind für mich nicht ganz nachvollziehbar, auch wenn ich meinem Geschichtslehrer gesagt habe, dass alles in Ordnung wäre.

Zum Einen habe ich klar meine Präsentationszeit überschritten, was mir natürlich selbst bewusst ist, trotzdem hat mein Geschichtslehrer am Montag versichert, dass das überhaupt nicht schlimm wäre. Nicht schlimm bedeutet für mich, dass das nicht von Nachteil für meine Note ist, aber ok, da hatten wir dann wohl eine Meinungsverschiedenheit.
Zum Anderen waren meine verwendeten Folien schienbar so schlecht gestaltet, dass man die Schrift im Hintergrund nicht lesen konnte. Dieser Vorwurf kränkt mich am Meisten, weil ich wirklich massig Zeit und Mühe darauf verwendet habe, die Präsentation optimal zu gestalten. Ich war so stolz, sie fertig auf dem heimischen PC durch laufen zu lassen und da waren die Hintergründe noch perfekt gestaltet. Ich weiß nicht, ob es an meinem PC oder dem Whiteboard lag, dass die Folien scheinbar nicht perfekt angezeigt wurden, aber dieses Argument ist in meinen Augen pure Haarspalterei.Und dafür mir 13 Punkte zu verpassen ist mir unbegreiflich, insbesondere weil ich meinen Geschichtslehrer nicht so kleinlich eingeschätzt habe und er mich noch gelobt habe, weil er durch mich noch Dinge gelernt hat, die er zuvor nicht wusste und ich das überaus gutes Zeichen gewertet habe.

Ich habe jetzt nicht vor, meinen Geschichtslehrer zu kritisieren, an meiner Note kann ich schließlich nichts ändern und ich will deswegen es mir mit ihm nicht verbocken, weil er ansonsten wirklich ein toller Lehrer ist. Ich möchte nur auf eine Sache hinweisen, die nicht nur ihm, sondern allgemein vielen Lehrern an meiner und vielleicht auch an eurer Schule unterläuft. Viele Lehrer bewerten, meiner Meinung nach, absolut subjektiv. Wenn sie dich mögen, kein Problem, dann kommst du gut durchs Leben, wenn nicht, tja, darfst du vielleicht nicht studieren, was du möchtest, weil dein Notenschnitt, nicht den Anforderungen entspricht und das ist absolut unfair und widerlich. Dann kommt noch immer dieser hundsgemeine Spruch: " Ich habe mein Abitur ja schon." oder auch: " An deiner Stelle würde ich mich mehr anstrengen" oder dann in der Abschlussklasse sehr beliebt: " Die Zwölftklässler arbeiten gar nicht richtig mit.". 
Ja wieso wohl?
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Wir haben euch durchschaut. Wir wissen, dass wir so viel lernen können wie wir wollen und ihr uns eh nur danach bewertet, ob ihr gerade eure Tage habt, oder eben nicht, wobei ich nicht weiß, was besser ist und es auch nicht herausfinden möchte. Wir wissen, dass euch beim Vergeben von schlechten Zensuren einer abgeht und wäre es nicht höchst unpassend, würdet ihr euch bei der Notenvergabe mitten im Klassenzimmer hemmungslos zur Selbstbefriedigung übergehen, während ein Schüler mit gebrochener Stimme die Noten im Klassenbuch herunterrattert. Das hört sich heftig an, ist es auch, aber wie sollen wir uns sonst unsere Mitarbeits - und Vortragsnoten erklären, die eigentlich nach fachlicher Richtigkeit und nicht nach Beliebtheitsskala errechnet werden sollten.
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So ich musste mich einfach mal auskotzen, bitte verachtet mich nicht dafür. Ich bin auch nicht wegen meiner 13 Punkte angefressen, sondern wegen der Argumentation und einiger Beispiele aus meinem Freundeskreis, die Noten erhalten, die weder gerechtfertigt noch angemessen sind und das Leben dieser Leute wirklich drastisch einschneiden können, da sie nicht das Potenzial und die wirklichen Leistungen darlegen, sondern nur die Laune und Unfähigkeit ihrer Lehrer widerspiegeln. 
Das musste einfach mal raus, schließlich geht es um unser Abitur - um unser Leben.
Ich werde trotzdem meine Ergebnisse präsentieren, weil fachlich schließlich keine Fehler vorliegen, ich mir nur halt mehr Mühe mit dem kreativen Aspekt und meinem verhunzten Charakter geben muss. Wer mag schon verspinnerte, gutgelaunte Individuen, wenn er auch einen trägen, lustlosen Brei haben kann, an dem man sich nach Herzenslust abreagieren kann.

liebst
Elli ♥

Donnerstag, 11. Dezember 2014

EIN ROTER TRUCK

Hallo. 

Am Dienstag, den 9. Dezember besuchte uns der CocaCola Weihnachtstruck. Er war schon einmal in unsere Stadt, aber da war ich sehr klein und kann mich an nicht mehr viel erinnern.  Doch ich weiß, ich hatte viel Spaß gehabt und es hat mir gefallen. 


Ich möchte nicht sagen, dass es mir dieses Jahr nicht gefallen hat, aber es war nicht so wie ich es mir vorgstellt habe. Es war etwas enttäuschend. Bei facebook waren mehr als 800 Zusagen für die Show, aber es waren weniger da. Viel weniger. Vielleicht lag es an der Uhrzeit, wann wir da waren oder weil es einfach langweilig und die meisten einfach früher gegangen sind. 
Warum ich eigentlich hinwollte, war weil ich den roten Truck und den "Weihnachtsmann", sowie ein Foto mit ihm bekommen wollte. Die Schlage für die Fotobox war schrecklich lang, so dass ich bestimmt ne Stunde anstehen musste und da überhaupt rein zukommen. Darauf hatte ich gar keine Lust. Sonst hätte ich mich soo gerne angestellt, weil ich das so gerne gemacht hätte.  Es gab daneben noch eine Box, die auch für Fotos zur Verfügung stand. Doch außer einem CocoColakasten stand da nichts drin, sodass sich da auch nichts gelohnt hätte. Den Weihnachtsmann hat man leider auch nicht gesehen, außer der auf dem Truck aufgedruckt ist. 

Es gab gegenüber von dem Truck noch eine Bühne auf der eine Frau und ein Mann Weihnachtslieder sangen. Sie probierten die Stimmung aufzuheizen, aber sie verschlechterten es. Sie waren nicht gut :/. Sie haben nicht schön geklungen und es machte nicht Spaß ihnen zuzuhören. 

Sonst, haben mir die ganzen Lichter auf dem Truck und auf dem Marktplatz gefallen. In der Mitte stand der Weihnachtsbaum, der ebenfalls leuchtete und das war eine tolle Atmosphäre. 


Es war sehr schön den tollen Truck mal wieder gesehen zu haben, aber sonst hat sich der Aufenthalt nicht gelohnt. Ich habe auf Fotos gesehen, wie toll es in anderen Städten war, doch bei uns war es langweilig. Trotzdem hat es etwas Weihnachtsstimmung zu uns gebracht, weil die Werbung für CocoCola im Fernsehn immer zu den schönsten für Weihnachten gehören. 

Mit ganz lieben Grüßen Sophie (:

Montag, 8. Dezember 2014

Mein modetastischer ALN: Die Präsentation - Teil 1....

Hallihallo,

Ich konnte letzte Nacht nicht einschlafen. Ich konnte heute früh nichts essen. Ich hatte einen Puls, der eher einem Presslufthammer als einem Herzschlag ähnelte. Hätte ich mich nicht so unter Kontrolle gehabt, hätte ich mir wahrscheinlich in die Hosen gemacht.
Ich war noch nie in meinem Leben so aufgeregt wie heute.
 
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Heute durfte ich meinen Anderen Leistungsnachweis vorstellen und eigentlich fallen mir Präsentationen wirklich leicht. Ich kann gut reden und Dinge verdeutlichen, das sagen auch meine Freunde ( nicht dass ihr denkt ich wäre hier auf einem Egotrip), aber heute war es einfach anders.
Mein Thema war und ist ja, die Europäische Frauenmode im Wandel der Zeit, wobei meine Zeiteinteilung vom 18. Jahrhundert bis zum Jahre 1945 gespannt ist. Mir macht das Thema wirklich großen Spaß und die Recherche war einfach nur toll. Der Zusammenhang zwischen Mode und Geschichte ist so simpel wie atemberaubend. Alles hängt zusammen, man kann das Eine nicht ohne das Andere erklären.
In meinem Geschichtskurs müssten die geschichtlichen Daten sitzen, schließlich sind wir eine erweiterter Kurs, bei dem Fachwissen einfach vorausgesetzt wird, dementsprechend habe ich mir keine Sorgen gemacht, dass man nicht versteht, in welcher Epoche man sich befindet. Meine größte Angst war es, das mein männerdominierter Kurs einfach kein Interesse an Frauenmode hat und mir das dementsprechend zeigt. Zudem war ich mir nicht sicher, ob ich die modetechnischen Ausdrücke auch richtig einsetzen und für den Laien übersetzen kann. Die Wenigsten wissen nämlich, was ein >Cul< ist. ( Das ist ein Popolster, das eben genutzt wurde, um das Popöchen ein wenig anzuheben und zu polstern)


Erstaunlicherweise und dafür bin ich besonders den Jungs dankbar, haben meine Mitschüler interessiert zuhgehört und begierig Fragen gestellt. Es macht einfach unglaublichen Spaß, so mit seinen Mitschülern im Dialog zu stehen, dass sie eben noch weiter nachforschen wollen, weil ein Thema ihnen so gut gefällt. Meine Angst hat sich also nicht bestätigt, alle waren artig und fair.
 
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Ein Miniproblem habe ich dann aber doch. Ich habe maßlos meine Zeit überzogen und muss eigentlich noch die Zeitspanne von den Goldenen Zwanzigern bis Ende des Zweiten Weltkrieges präsentieren. Ich bin fast in Ohnmacht gefallen, als mein Geschichtslehrer gesagt hat, ich hätte nur noch eine Minute Zeit. Zum Glück meinte er dann aber, dass ich in der nächsten Geschichtsstunde noch Zeit bekomme.
Jetzt, wo die erste Angst von mir geflogen ist und ich weiß, dass meine Mitschüler neugierig auf das Thema eingehen und viele, viele, viele Fragen stellen ( weshalb ich vielleicht so überzogen habe), habe ich keine großen Zweifel, dass ich den Rest nicht auch noch schaffe. Ich warte schon jetzt gespannt auf Donnerstag. Wünscht mir Glück! :3

Ich hatte ja schon verkündet/angeboten/gedroht nach erfolgreichem Abschluss meiner Präsentation hier immer mal wieder einige Epochen darzustellen. Habt ihr dazu Lust? Habt ihr selber modische Fragen? Nur her damit!

liebst
Elli ♥




Freitag, 5. Dezember 2014

Baby, all I want for christmas....

Hallihallo,

Mir ist wohl bewusst, dass der Titel diesmal kitschig ekelhaft ausfällt, bitte vielmals um Verzeihung bei meinen Lesern, dass ich sie mit einem Mariah - Carey - Ohrwurm quäle. Aber irgendwie hat Fräulein Carey recht, wenn sie singt, dass sie sich nur 
dich/ mich/ irgendeinen ihrer Lover am Weihnachtsabend wünscht.

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Denn was wünschen oder wollen wir eigentlich wirklich zum Fest der Liebe? Die Medien suggerieren uns, dass man nur durch Konsum glücklich sein kann, nur indem wir die Läden plündern und wie letztens beim Black Friday uns fast auf der Schnäppchenjagd zerfetzen, können wir angeblich weihnachtliche Gefühle entwickeln und Nächstenliebe zeigen. Ist das nicht komplett unsinnig und widersprüchig? Was ist nur aus unserem Weihnachten geworden? Warum dreht sich alles nur darum, dass man auch wirklich die 35 Geschenke bekommt, die man sich wünscht?
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Ich möchte niemanden, der sich schon im Weihnachtsfieber befindet, die Stimmung vermiesen, wirklich nicht und natürlich habe ich einen kleinen Wunschzettel, aber ich verstehe nicht, seit wann wir nur soetwas wie Lebensfreude empfinden, wenn unsere Kreditkarte glüht und wir vor Tüten und Päckchen kaum noch laufen können.
Als Kind war man nicht so auf den materialistischen Aspekt Weihnachtens interessiert, jedenfalls ich nicht, es ging mehr um das gesamte Fest. Natürlich haben Geschenke eine entscheidenen Rolle gespielt und tun es immer noch, das will ich ja nicht einmal leugnen, aber es ging auch um Weihnachtslieder, Klöße mit Soße und dieses wohlige Kribbeln im Bauch, wenn es dunkelte und der Weihnachtsmann an der Haustür klopfte, während Papa nur kurz Flaschen wegbringen war.
Wo ist dieser kindliche Weihnachtstraum geblieben? Wieso erscheinen die Vorweihnachtstage so trist, kalt und grau, wo sie früher einmal durch Adventstürchen, glitzernde Schneeflocken und den Duft auf der Heizung trockender Orangenschalen geprägt waren?
 Entgleitet uns gerade die wahre Bedeutung von Weihnachten wenn wir die Läden leer kaufen oder bilde ich mir das nur ein?
Ich bin absolut kein Grinch, ich liebe Weihnachten wirklich sehr, aber dieser widerliche vorweihnachtliche Kaufrausch stimmt mich missmutig und traurig. Als wir noch an den Weihnachtsmann geglaubt haben, war der 24. Dezember ein schöneres Fest. Wir haben diesen bärtigen Mann geliebt, gar vergöttert  - jetzt lieben wir Daddys Kreditkarte.

Nun möchte ich aber nicht nur heulen sondern eher konstruktiv handeln und vielleicht etwas für uns alle schaffen mit diesem Post. Ich denke ihr habt auch alle einen oder sogar mehrere Wünsche, die nicht materiell sind, vielleicht sogar gar nicht erfüllbar. Es ist nicht schlimm, wenn er ein wenig ulkig ist, das ist sogar toll - umso verrückter, umso besser. Bitte schreibt mir als Kommentar, was ihr euch abseits von euren gegenständlichen Geschenken mit auf den Wunschzettel schreiben würdet. 
Was wünscht ihr euch, das man nicht in Geschenkpapier wickeln kann?

Ich persönlich wünsche mir drei kleine Dinge:
 
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1. Ich wünsche mir, dass zu Weihnachten der wunderbare Film 
> Annabelle und die fliegenden Rentiere< im Fernsehen kommt. Es ist mein Lieblingsweihnachtsfilm und ich muss wirklich jedes Mal weinen, wenn Annabelle dann so eine alte Omikuh ist und ihr größter Wunsch erfüllt wird.

2. Ich wünsche mir, dass ich mit meinem Papa zusammen das Weihnachtsessen vorbereiten darf und ich es dieses Mal schaffe, Rosenkohl zu putzen, ohne mir in den Finger zu schneiden.

3. Ich wünsche mir, dass meine Urgroßomi zu Besuch kommen kann. Sie ist dieses Jahr 90 Jahre alt geworden, weshalb jeder Moment mit ihr kostbarer ist als Tonnen von Gold. Ich liebe sie und würde alles dafür geben, um sie nicht zu verlieren.


Jetzt seid ihr an der Reihe und ich hoffe, ihr habt Lust und kommentiert viel. Das würde mich wirklich von Herzen freuen. Es sind eigentlich doch die kleinen Dinge, die Weihnachten erst zu Weihnachten machen. Geschenke sind natürlich nicht zu verachten, aber diese kindliche Freude schlummert doch in unseren Herzen, nicht in unseren Poremonnaies.

liebst
Elli♥

P.S: und hier für alle, die es sich nicht gewünscht haben, aber jetzt in der Weihnachtszeit sowieso nicht mehr verschont werden, weil sich Evergreens immer gut verkaufen: 
Mariah Carey mit> All I Want For Christmas Is You<! Enjoy!
keine Sorge ich erspare euch Wham!... fürs Erste. 

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Das Mädchen, das für die Assassinen singt

Hallihallo,


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Die süße Schwedin Seinabo Sey wurde am 7. Oktober 1990 in Halmstad geboren und erlebte ihre Kindheit zwischen dem nordisch kühlen Schweden und dem exotischen heißen Gambia auf, dem Heimatland ihres Vaters, der ebenfalls Sänger ist. Es zog sie aber eher nach Schweden, weshalb sie dorthin zurückkehrte und schlussendlich nach Schweden zog. Dort lernte sie, als junge Frau die früh mit dem Schreiben eigener Songs begonnen hatte,  lokale Größen wie dem Sänger Oskar Linnros und der Technogruppe Maskinen kennen und entschied sich für eine Musikkarriere. 
Schon 2010 veröffentlichte sie Songs, die aber nicht weiter beachtet wurden - bis sie 2014 ihren Song > Younger< veröffentlichte, den der norwegische DJ Kygo so toll fand, dass er ihn remixte und ihr zum Durchbruch verhalf.
Mittlerweile war sie schon gefeierter Act vieler skandinavischer Festivals und konnte sogar Ubisoft mit ihrem Song > Pistols at Dawn< überzeugen, die es im Trailer für 
Assain's Creed Unity verwenden. Man kann von Fräulein Sey also noch viel erwarten.

Younger ( Originalversion - das Video ist wunderschön)






Pistols at Dawn - einfach nur genial

liebst
Elli♥

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Being human: Die wahre Bedeutung von Weihnachten

Hallihallo,

Der Erste Weltkrieg war, wie der Name schon andeutet, der erste wirkliche weltumfassende Krieg. Man nutzte erstmals großflächig Massenvernichtungswaffen, rüstete sich ohnmächtig vor Hass und Kriegslust auf, ließ die Säbel rasseln und strömte wissentlich toixisches Gas in die Lungen junger, unschuldiger Männer.
Das aber auch in diesem Krieg einige wenige ihr reines Herz und ihre tapfere Heiterkeit bewahrten und Menschen blieben, statt, wie oftmals dargestellt, zu herzlosen Monstern mutierten, zeigt wohl am deutlichsten der Weihnachtsfrieden am 24. Dezember 1914, als Deutsche wie Briten die Waffen niederlegten.
Ein aufreibender Stellungskrieg hatte sich an der Front zwischen Mesen und Nieuwkapelle in Belgien festgebissen, die Soldaten froren in ihren klammen Uniformen in ihren Gräben, so fern war die Heimat. Am 24. Dezember dann das einmalige Weihnachtswunder.
Die Waffen ruhen, die Soldaten beider Seiten betreten friedlich singend das Niemandsland ohne dafür einen Befehl erhalten zu haben. Die meisten der Sänger sind blutjunge Männer, alle sind sie gemeinsam einsam, alle fühlen sie gleich.

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Anstatt der üblichen schneidenden Schüsse wird die Luft von Weihnachtsliedern auf deutsch und englisch erfüllt, man feiert friedvoll aber lebenslustig. Die Männer spielen sogar mit gemischten Teams Fußball miteinander und echte Freundschaften entstehen - man verbrüdert sich schließlich in Liebe.
Die gesamten Weihnachtsfeiertage über hält die Waffenruhe, man überreicht sich sogar kleine Geschenke. Als man nach den Feiertage sich schließlich wieder feindlich gegenüber stehen soll, sind viele Soldaten geschockt und tief betrübt. Niemand will mehr auf den neuen besten Freund schießen und doch sind sie gezwungen, die Waffen wieder aufzunehmen.

Der Weihnachtsfrieden ist für mich eines der stärksten Argumente gegen den Krieg. Er verdeutlich nur, wie sinnlos jede kriegerische Auseinandersetzung ist, da der Mensch von grundauf gut ist und die Liebe mehr schätzt als den Hass. Man kann niemanden hassen, den man nicht kennt, noch weniger jemanden, den man seinen Freund nennt.
Der britische Schokoladenhersteller Sainsbury's hat diesen unglaublichen Moment unserer Geschichte wundervoll neuverfilmt, als kleinen Clip - natürlich mit Werbeabsicht, aber dabei so rührend und liebevoll, dass die Schokolade in den Hintergrund rückt. Was bleibt ist die Hoffnung, dass wir irgendwann einmal wieder einen Weihnachtsfrieden aussprechen können, der auf ewig währt.





liebst
Elli♥

Samstag, 29. November 2014

Unsere kleine Erde....

Hallihallo,

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Es gibt viele Dinge, die mir am Bloggen Spaß machen. Unnützes Wissen verbreiten, mit unserer schönen Sprache spielen oder einfach mal das sagen, was einem auf dem Herzen liegt zum Beispiel. Eine Sache gefällt mir aber am besten und überrascht mich jedes Mal aufs Neue.
Ich weiß ja nicht, wer von euch alles bloggt oder einfach nur gerne die Ergüsse einiger Blogger verfolgt, aber auch so wird euch aufgefallen sein, dass nicht nur wir Deutschen das Internet nutzen. Das hört sich ziemlich bescheuert an, ich weiß, aber ich finde es so unbeschreiblich toll, in meiner Besucherstatistik Klicks aus Venezuela, Marokko oder Neuseeland zu bekommen. Das ist doch der blanke Wahnsinn!
Mir ist bewusst, dass die meisten dieser Besucher ganz zufällig auf diesen kleinen Blog hier stoßen und höchstwahrscheinlich werden sie immer durch Google Bilder weitergeleitet, aber allein der Fakt, das am anderen Ende der Welt jemand sitzt, der deinen Blog findet und vielleicht sogar liest ist fantastisch.
Ja, es ist nichts Neues und man kann jetzt ruhig den Kopf über mich schütteln. Das macht mir nichts aus. Unsere sozialen Netzwerke ermöglichen diesen internationalen Austausch schon lange und viele meiner Freunde haben Internetbekanntschaften. Alles also kein großes Thema mehr, so scheint es.
Trotzdem möchte ich das mal kurz in euer Blickfeld führen. Das ist eine Art von Globalisierung, die wirklich funktioniert. Menschen überall auf unserem blauen Planeten tauschen sich mit Gleichgesinnten aus, entwickeln innovative Ideen oder finden einfach die große Liebe. Ich finde das einfach erstaunlich und irgendwie fragt man sich schon, ob und wie vor dem Internet so ein Austausch stattgefunden hat. Ich wage mal einen Schuss ins Blaue und sage, dass diese weltumfassende Kommunikation nicht möglich war, weshalb es umso schöner ist, dass wir jetzt ein Medium besitzen, das uns mit Menschen am anderen Ender der Welt verknüpft.

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Hier liegt unsere Chance. Jeder von uns kann eine Veränderung bewirken, schon allein, wenn er sich im Internet weltoffen und herzlich präsentiert. Viele von euch werden das tun, andere nutzen das Internet als Plattform, ihren Frust abzubauen, was so dumm wie unnütz ist. Man sollte bei aller Anonymität, die das Internet bietet, nie vergessen, dass jeder Blog, jedes Video, jedes Foto von einem Menschen stammt, der sehr stolz auf sein Werk ist und dafür nicht beleidigt werden sollte. Es ist einfach jemanden zu hassen, aber noch einfach ist es, zu lieben.


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liebst
Elli♥

Freitag, 28. November 2014

Tugce


 ◦●○◊○●◦

Wahrscheinlich hat die Mehrheit von euch den Fall der jungen, couragierten Tugce aus Offenbach mitbekommen. Ich denke daher nicht, dass ich hier noch einmal die Szene zusammenfassen muss. Das haben schon andere gemacht und es ist so schon schwer, diese unwürdige Tat zu begreifen.
Heute wäre eigentlich Tugces 23. Geburtstag gewesen, aber dieses Datum wird ihren Eltern immer als der Todestag ihrer Tochter in Erinnerung bleiben. Sie war jung, hübsch und schlau. Tugce wollte Lehrerin werden und so anderen ein Vorbild sein. In dieser Situation hat sie auch vorbildlich gehandelt. Wahrscheinlich war es für sie selbstverständlich den Mädchen zu helfen, schließlich sollte für jeden Zivilcourage kein Fremdwort sein. Das diese junge, mutige Frau jedoch dafür sterben muss, dass sie eben gehandelt hat, ist unbegreiflich und schockierend zugleich.
Aber was passiert jetzt? Selbstjuztiz und Racheakte stehen gerichtlich natürlich außerhalb jeder Debatte. Es ist verständlich, dass Tugces Tod in vielen Menschen Bestürzung, Wut und Hass gegenüber ihres Mörders hervorbringt, trotzdem sollte man nicht ihr Andenken beschmutzen, indem man handelt, wie ihr Mörder, um ihr Leben zu rächen, das sollte wohl klar sein. Das werden ihre Angehörigen nicht in Betracht ziehen, aber was soll man denn tun, um so eine grausamen Tat zu bestrafen? Reicht da ein "einfache" Gefängnisstrafe aus, schließlich hat er ihr aufgelauert mit dem bewussten Ziel sie zu verletzen. Das ist doch einfach nur widerlich und sollte auch dementsprechend geahndet werden.
Noch widerlicher ist, für mich persönlich, dass die beiden Mächen, für die Tugce gestorben ist, sich nicht bei der Polizei melden. Es ist schon verständlich, dass sie Angst haben, vor Allem, wenn sie den Täter beschreiben, der vermutlich schon in Untersuchungshaft sitzt, aber es geht hier nicht um den eigenen Egoismus zweier Jugendlicher - es geht hier um ein kostbares Menschenleben, dass zu kurz geendet hat! 
Man muss doch ein Statement setzen, schon allein aus Dankbarkeit. Was wäre denn gewesen, wenn Tugce nicht eingegriffen hätte? Es ist unverständlich, wieso sich die Mädchen nicht in der Pflicht sehen, ihren Schutzengel in Frieden ruhen zu lassen. Ist es nicht quälend zu wissen, das ein Mensch sein Leben wegen einem selbst verloren hat und man nicht den Schneid besitzt, mit einem Gang zur Polizei diesen Menschen zu ehren, oder wenigstens nicht seine mutige Tat als nichtig darzustellen?
Was ist überhaupt los mit unserer Gesellschaft? Wieso kann sowas wie in Offenbach überhaupt passieren? Wieso sind wir so herzlos, kalt und brutal geworden? Wieso nimmt sich ein Junge vor, einem Mädchen aufzulauern um ihr bewusst einen tödlichen Schlag zu versetzen? Was bringt uns diese unnütze Gewalt?
Auf diese Frage findet man höchstwahrscheinlich keine passende Antwort, da die gesamte Szene einfach nur unmenschlich und moralisch falsch ist. Es gibt keine Beschönigungen oder Ausreden, wenn man auf offener Straße einen Menschen niederstreckt, der dann seinen Verletzungen erliegt und niemand sollte sich in der Pflicht sehen den Jungen verteidigen, weil das, was er getan hat einfach unrecht ist und daher nicht verteidigt werden kann.
Tugce war ein Mensch, keine Zahl einer Statistik oder nur ihr Name. Jeder Mensch verdient Respekt und seine Würde ist unantastbar - das sichert sogar unser Grundgesetz. Für ihre Angehörigen war sie sogar mehr als bloß ein Mensch. Sie war eine Tochter, Enkelin, Freundin. Und jetzt ist sie tot. Im Alter von nur 23 Jahren.
Was bleibt also von einem so jungen Menschen, der erst am Anfang seines Lebens stand? Vielleicht nichts, höchstwahrscheinlich aber mehr, als man zunächst glaubt. Denn auch, wenn sie physisch tot ist, wird sie nie sterben, solange man an sie denkt.


 ◦●○◊○●◦

 elli

Mittwoch, 26. November 2014

Miss November: Ellen O'Neal

Hallihallo,

Ellen O'Neal ist 15 als sie das erste Mal auf einem Skateboard steht. Die calfornische Sonne scheint ihr ins Gesicht an diesem Tag in den frühen Siebzigern in San Diego. Gerade weiß Ellen noch nicht, dass sie eine der Mütter der weiblichen Skatekunst werden wird, wahrscheinlich ist sie gerade eher damit beschäftigt, nicht gleich von diesem rollenden Brett zu fallen.
 
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Die hübsche Amerikanerin mit den ellenlangen blonden Haaren fängt an, jeden Tag mit ihren 
( zumeist männlichen) Freunden im lokalen Skaterpark zu üben und wird irgendwann so gut, dass sie an Wettbewerben teilnehmen kann. Damals wie heute, ist die Minderheit der Skater weiblich, aber Ellen lässt sich davon nicht entmutigen. Sie und ihre Konkurrentinnen nehmen ihre Rolle als Vorreiterinnen sehr ernst, verlieren dabei aber nie ihre Lebensfreude und werden schließlich allesamt gute Freundinnen - schließlich sieht man sich bei jedem Wettbewerb. Die Mädchen fahren zu Musik, entwickeln regelrechte tänzerische Choreografien und stehen ihren männlichen Kollegen in Nichts nach. Stellenweise sind sie sogar eleganter und gewandter. Ellen gewinnt zwar nicht jeden Wettbewerb, wird meistens Zweite oder Dritte, besticht aber durch Kreativität und einen unerschütterlichen Sonnenschein im Herzen.
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Mittlerweile ist Ellen liebende Mutter, bildet seit 1988 Krankenschwestern für die amerikanische Gesundheitsbranche aus und nutzt jede freie Minute, um mit ihrer Harley zu fahren, das sie für ihr Skateboard eingetauscht hat. Im Mai diesen Jahres, bekam sie aber einen Ehrenplatz in der Skateboard Hall of Fame, ganz abgeschrieben wird das Brett für Ellen also nie sein. 

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Es ist wirklich schade, dass es nicht mehr zu dieser tollen Frau und ihren Mitstreiterinnen, wie zB. Vicky Vickers, Laura Thornhill und Ellen Berryman an Informationen gibt. Diese Frauen haben mitgeholfen, diesen Sport zu etablieren und für jedes Geschlecht zugänglich zu machen. Sie mussten dafür nicht protestieren oder irgendeine Gewalt anwenden, sie haben einfach gezeigt, dass sie genauso gut skaten können wie ihre männlichen Kollegen und dabei sogar besser aussehen. Diese Leistung sollte man würdigen, leider tut es kaum einer.
Trotzdem wird sich Ellen O'Neal nie davon ihr sonniges Gemüt bewolken lassen. 
Ihr Leitmotiv und Tipp an junge Skater/innen ist nicht umsonst:

" Lass dir von keinem sagen, dass du das eh nicht kannst und hab immer Spaß dabei. Und nimm dich nicht allzu ernst."

Dieses Motto gilt wohl nicht nur fürs Skaten sondern für alle Bereiche des Lebens. Also ran die rollenden Bretter, die die Welt bedeuten oder was auch immer ihr leidenschaftlich liebt.

liebst
Elli
♥

Dienstag, 25. November 2014

Mein modetastischer ALN: im Bearbeitungsmodus

Hallihallo

Vor einiger Zeit, sprich im Mai diesen Jahres, habe ich schon einmal über meinen ALN berichtet. Danach ist es zugegen ziemlich ruhig, was nicht bedeutet, dass ich nicht daran gearbeitet habe. Ich möchte nur nicht übereifrig irgendwelche Informationen euch vorwerfen, die noch nicht geprüft und von meinem Geschichtslehrer abgenommen worden sind. 
Außerdem wollte ich, wenn's genehm ist, hier meine Ergebnisse häppchenweise präsentieren und nicht euch alles auf einmal vor die Füße klatschen. Die Recherche war für mich schon streckenweise recht verwirrend, wie soll es da erst bei euch, die ihr ja größtenfalls nicht in der Materie erst laufen? Nein, das kann und will ich euch nicht antun. Aber ich möchte euch über meinen heutigen Arbeitstag berichten.

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Also, eigentlich bin ich mit derben, tödlichen Kopfschmerzen aufgewacht, weshalb ich auch nicht zu Schule konnte. Damit aber nicht gleich lauter Mitleidsbekundungen aufschwallen, kann ich euch versichern, dass es die Tage zuvor noch viel viel schlimmer war. Aber egal, es geht jetzt nicht um meine Wehwehchen. Nach einem kurzen Frühstück habe ich mich trotzdem an die Präsentation meines ALNs gesetzt, wo mir dann aufgefallen ist, dass ich noch gar nicht alle Bilder beisammen habe, die ich gerne zeigen würde. Blöderweise gibt es diese Bilder aus unerfindlichen Gründen nicht im Internet, weshalb ich sie alle schön einscannen durfte. Was soll ich sagen, ich habe 2 (!) Stunden damit verbracht, alle Bilder einzuscannen und mein Scanner/Drucker/Kopierer/Hybriddings ist schon recht schnell. Und da war auch keine heiße Ische wie in der Deezer-Werbung.

Weitere 1 1/2 Stunden saß ich dann da und habe meine Bilder zugeschnitten, etikettiert und in die richtigen Ordner gepackt. Es hat keinen und ich sage es nochmal ausdrücklich keinen Spaß gemacht....
Aber jetzt hab ich meine Bilder und ich habe bis jetzt an meiner Präsentation gesessen und sie ist endlich fertig. Juhuuu!!!!
Hier ein kleines Appetithäppchen. Mehr vielleicht später.


ein ganz kleines bisschen stolz bin ich schon :3

liebst
Elli ♥